Ein Endspurt mit Hochbetrieb

Die Volleyballsaison biegt langsam in die Zielgerade. Von Ruhe ist beim Verein „Volleyball BG Tamsweg“ jedoch keine Spur. Beim Endspurt sind die Lungauer gleich in mehreren Ligen im Einsatz, inklusive Heimturnier am Samstag.

Bereits am vergangenen Mittwoch war der Nachwuchs in der Schülerliga Mädchen gefordert. Als ungeschlagener Tabellenführer gingen die Tamswegerinnen mit Heimrecht und als Favorit in das Bezirksfinale Süd. Im Halbfinale gegen Schwarzach brauchten sie allerdings längere Zeit, um dieser Rolle auch gerecht zu werden. Nach den Anlaufschwierigkeiten wurde der Einzug ins Finale aber doch mit einem 2:0 bewältigt. Beinahe wäre es ein reines Lungauer Finale gewesen, die NMS Mariapfarr schrammte im zweiten Halbfinale gegen Bad Hofgastein nur hauchdünn an der Sensation vorbei. 

Somit hieß der Gegner im Finale Bad Hofgastein. Gegen die Pongauerinnen hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder spannende Duelle gegeben. So auch dieses Mal: Mit viel Einsatz schaffte es das BG Tamsweg den ersten Satz an sich zu reißen. In Summe konnte man aber nicht das gewohnte Toplevel abrufen und so ging das Match mit 1:2 verloren. Ergebnis: 1. Bad Hofgastein, 2. Tamsweg, 3. Mariapfarr, 4. Schwarzach. 

Die erste Saisonniederlage bleibt für das BG Tamsweg jedoch ohne Folgen. Dank der bisherigen Siegesserie ist man fix für die erste Runde des Landesfinales am 4. März qualifiziert, wo sich die besten Teams aus dem gesamten Bundesland miteinander messen. 

2. Landesliga Damen

Am Samstag waren die Damen in der 2. Landesliga im Einsatz. Die vorletzte Runde der zweithöchsten Liga des Salzburger Volleyballverbandes rief die Lungauerinnen nach Zell am See. Dort stand vor allem ein Ziel  im Fokus: Durch eine Heimniederlage im Jänner hatte man den dritten Tabellenrang an die Pongauerinnen verloren, dieser sollte jetzt zurückerobert werden. 

Der erste Gegner hieß jedoch PSV Salzburg und auch hier hatten die Lungauerinnen noch eine Rechnung offen: In einem hochklassigen Match zum Saisonauftakt mussten sie sich im Entscheidungssatz nur ganz knapp mit 14:16 geschlagen geben. Dementsprechend motiviert schritten sie von Beginn an zur Tat. Wieder entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau, der PSV machte bei Angriff und Service jedoch mehr Druck und siegte schließlich verdient mit 3:0.

Nichts für schwache Nerven war im Anschluss das wichtige Match gegen Zell am See. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und viele lange Rallyes sorgten für Spannung. Im ersten Satz behielten die Lungauerinnen beim Stand von 11:20 die Ruhe und konnten mit zwei Servicereihen das Ruder noch herumreißen. Auch danach wechselte die Führung immer wieder. Einziges Manko bei Tamsweg war phasenweise die Effektivität im Angriff und so musste man sich trotz einer guten Vorstellung am Ende mit 1:3 geschlagen geben. 

Auch wenn das Team erstmals ohne Sieg geblieben und Rang drei somit aus Reichweite ist, konnten die Lungauerinnen positiv gestimmt die Heimreise antreten: Die gezeigte Leistung war über weite Strecken sehr gut. Jetzt gilt es für das Saisonfinale am 21. März in Oberndorf nur noch, dies auch in Punkte umzuwandeln und damit Rang vier in der Tabelle zu fixieren.  

Finale dahoam

Die letzte Runde in der 1. Klasse, die dritte Liga, steigt am Samstag (29.2.) mit dem Heimspiel-Highlight in der Großsporthalle Tamsweg. Sowohl die Lungauer Damen als auch die Herren werden mit zwei Teams vertreten sein, außerdem spielt parallel auch der Nachwuchs (U15). Die Besucher dürfen sich also auf Volleyballaction über den gesamten Tag auf allen drei Feldern freuen, ebenso wie auf ein Gewinnspiel mit tollen Hauptpreisen. Vor Ort gibt es ein Buffet, Einlass ist ab 9:30 Uhr.

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