Segeln wie die „Großen“

Die Jugendbundesliga ging heuer in die dritte Saison, zwölf Teams aus ganz Österreich zeigten dabei am Attersee bereits herausragende seglerische und seemännische Qualitäten.

Normalerweise segeln die 65 teilnehmenden Jugendlichen in Einhand- oder Zweihandklassen, einmal im Jahr wird im Rahmen der Jugend-Segelbundesliga auf Yachten umgesattelt.
Dabei werden die 22 Fuss-Sunbeams der Österreichischen Segelbundesliga zur sportlichen Spielwiese für Österreichs beste NachwuchsseglerInnen.

Zwölf Teams fanden heuer den Weg an den Attersee. Sie trotzten Wetter und Wind, zeigten, dass sie auch zu fünft durchaus an einem Strang ziehen können.

Heftiger Auftakt

Sowohl beim Training als auch zum Regatta-Auftakt wurde den Kindern und Jugendlichen in punkto Wind und Wetter nichts geschenkt. Böen über 20 Knoten und Temperaturen um die 10°C machten die Stunden am Wasser zu einer echten Herausforderung für Mensch und Material.

„Trotz schwieriger bis widriger äußerer Umstände waren alle bis zum Schluss top motiviert. Es wurde hart aber immer fair gesegelt, die Mädels und Burschen sind seglerisch ans Limit gegangen“, so Florian Reichstädter.

Bei strahlendem Sonnenschein und leichterem Wind ging die Jugend-Bundesliga schließlich zu Ende. Insgesamt konnten sechs Flights, also 18 Rennen, absolviert werden.

Am Ende setzten sich die „SSM Boys“ vom Schulsportmodell in Salzburg durch. Bei fünf Wettfahrtsiegen verbuchten sie mit einem vierten Rang lediglich einen Ausrutscher und beendeten das Event mit einem Punkt Vorsprung auf das „Team Rebdull 2020“.

Den dritten Stockerlplatz sicherte sich mit der Crew vom UYCAs eines der Heimteams. „Mein Dank gilt allen, die es auch heuer ermöglicht haben, die Veranstaltung umzusetzen und zu einem Erfolg zu machen. Allen voran dem Segelverband und den Dachverbänden sowie unseren Sponsoren Sunbeam, Robline und headstart“, so Florian Reichstädter abschließend.

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