Sieg für Markus Fuchs nach Verletzungspause

Fuchs, Schrott und Madl siegen beim Austrian-Top-Meeting in Graz – Strametz mit Bestleistung.

Am Wochenende fand in Graz Eggenberg die vierte von insgesamt fünf Stationen der Austrian-Top-Meeting-Serie statt. Wie schon bei den vergangenen Stationen spielte das Wetter auch in Graz nicht wirklich mit, die Temperatuten blieben unter der 20 Grad Marke, der angesagte Regen bleib aber aus. Trotzdem begeisterten die Athleten mit tollen Leistungen die Zuseher, mit 500 Personen wurde die maximal erlaubte Anzahl an Besuchern voll ausgeschöpft, die Stimmung im Stadion war entsprechend gut.

Schrott siegt über die Hürden, Strametz mit neuer Bestleistung

Im 100m Hürdenbewerb der Frauen zeigten die besten Österreicherinnen wieder einmal auf. Nachdem Beate Schrott (UNION St. Pölten) in Eisenstadt und Wien zweimal gegen Stanislava Skvarkova (SVK) das Nachsehen hatte, war heute die Zeit für die Revanche gekommen. Mit tollen 13,17s (0,7) war die Niederösterreicherin im Finale die Schnellste, die Slovakin kam auf 13,20s. In diesem Lauf lag Karin Strametz (SU Kärcher Leibnitz) lange in Führung, erst auf den letzten Metern musste sie diese abgeben, verbesserte ihre persönliche Bestleistung mit Rang 3 aber trotzdem um genau 1/10s auf nunmehr 13,25s. Damit hätte sie auch das Limit für die abgesagte EM in Paris erbracht, das bei 13,30s stand.

Markus Fuchs feiert Comeback-Sieg

Markus Fuchs (ULC Riverside Mödling) konnte bei seinem Comeback nach einer Wadenverletzung einen Tagessieg über die 100m feiern. Im Vorlauf stellte er nach 80m bereits ab, im Finale zog der Niederösterreicher ab voll durch und zeigte mit 10,44s (0,1) den besten Saisoneinstieg seiner Laufbahn. Rang 2 und 3 gingen an die heimischen Nachwuchssprinter Chukwuma Nnamdi (ULC Riverside Mödling) und Daiyehan Nichols-Bardi (UNION St.Pölten), die auf 10,73s bzw. 10,77s kamen.

„Ich bin noch nicht ganz wieder auf 100%, darum war ich im Vorlauf auch etwas vorsichtig. Mit meiner Leistung bin ich daher mega happy, das motiviert mich jetzt für die nächsten Wochen. Wenn die Form jetzt wiederkommt, dann geht es heuer sicher noch rund. Da ich nicht genau wusste, wie es heute gehen wird, waren die Läufe auch etwas verkrampft, aber das wird in den kommenden Rennen sicher wieder besser, jetzt weiß ich ja, dass wieder alles ok ist.“

Weitere Top-Ergebnisse der SPORTUNION AthletInnen

Im Weitsprung der Frauen musste sich YOG-Bronzemedaillengewinnerin Ingeborg Grünwald (UNION Salzburg LA) mit 5,89m (0,0) nur Maja Bedrac (SLO / 6,03 / 0,0) geschlagen geben.

Überraschung im Dreisprungbewerb der Frauen, hier musste Serienstaatsmeisterin Michaela Egger (UNION Salzburg LA) mit 11,85m (-0,5) gegen Jana Schnabel (ULC Linz Oberbank), die auf 12,04m (0,0) kam, eine ihrer seltenen Niederlagen in Österreich einstecken. Besser machte es Philipp Kronsteiner (TGW Zehnkampf UNION), der mit 15,62m (-0,2) nicht zu schlagen war.

Den Speerwurf der Frauen holte sich schließlich Patricia Madl (SU IGLA long life) mit 47,80m.

Im 110m Hürdenbewerb der U18 stellte Enzo Diessl (SÜ Kärcher Leibnitz) mit 13,68s (0,4) einen tollen neuen ÖLV-Rekord auf. Bisher hielt er diesen gemeinsam mit Dominik Distelberger mit 13,84s.

Das könnte dich auch interessieren...

Moderne Vereinsverwaltung: „KASU wurde aus einem Verein für Vereine entwickelt”

Anmeldungen per E-Mail, Mitgliederdaten in Excel, Abrechnungen kurz vor dem Nervenzusammenbruch – für Hannes Blauensteiner, Obmann der SPORTUNION Tulln, Antrieb genug, selbst eine Lösung zu bauen. KASU digitalisiert und automatisiert die Vereinsverwaltung und gibt Ehrenamtlichen zurück, was ihnen am meisten fehlt: Zeit für den Sport. Im Interview erklärt Blauensteiner, wie KASU entstanden ist und was es von anderen Lösungen unterscheidet.

#Be Active Youth Labs: Junge Ideen für den Sport von morgen

Wer trifft eigentlich die Entscheidungen im organisierten Sport – und wer fehlt dabei? Die #BeActive Youth Labs stellen genau diese Frage. Das partizipative Innovationsformat im Rahmen der Europäischen Woche des Sports richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren und bringt frische Perspektiven in die Strukturen des Sportsystems. Bis 8. Juli 2026 können sich interessierte junge Menschen bewerben!