SPORTUNION: Österreichs Ehrenamt braucht mehr Anerkennung und Entlastung

SPORTUNION-Präsident McDonald: „Mein Dank gilt den rund 500.000 Freiwilligen, die in unseren rund 15.000 Sportvereinen täglich für mehr Bewegung sorgen und unser soziales Miteinander stärken.“

Anlässlich des heutigen „Internationalen Tag des Ehrenamts“ – der jährlich am 5. Dezember stattfindet – verweist die SPORTUNION auf die großartigen Leistungen der Ehrenamtlichen im Land. Rund eine halbe Million Funktionärinnen und Funktionäre arbeiten unfassbare 56,4 Millionen unentgeltliche Stunden pro Jahr in den rund 15.000 gemeinnützigen Sportvereinen Österreichs. Deren freiwilliges Engagement ist über eine Milliarde Euro wert und ein sozialer Integrations- sowie Wertekompass. Der Sport-Dachverband will die gesellschaftliche Grundsäule mit zielgerechten Maßnahmen weiter stärken. Dazu zählen neben der fortlaufenden Corona-Unterstützung, der Ausbau des Sportbonus sowie eine Entbürokratisierung für Sportvereine.

Vereinsleben wieder in Schwung bringen

„Nach dem zweiten Corona-Jahr ist es besonders wichtig, Österreichs Ehrenamtlichen ein großes DANKE für ihren Einsatz für die Gesellschaft mitzugeben. Um das Vereinsleben nach der Krise und dem Lockdown wieder in Schwung zu bringen, braucht es dringend mehr Anerkennung und Entlastung für das Ehrenamt in unserem Land. Wir wollen daher die Möglichkeit einer Absetzbarkeit von Mitgliedsbeiträgen in Sportvereinen sowie mehr digitale Behördenwege schaffen. Den lobenden Worten der Politik sollten unterstützende Erleichterungen für unser Freiwilligenwesen folgen. Gerne unterstützen wir die Bundesregierung bei der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen“, so SPORTUNION-Präsident Peter McDonald, der Neo-Bundeskanzler Karl Nehammer und den neuen Regierungsmitgliedern alles Gute für die neue Aufgabe wünscht und auf eine positive Zusammenarbeit für Österreichs Sport hofft.

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