Tabellenführer zeigt BBU Grenzen auf

Trotz harten Kampfes unterliegt die Basketballunion Salzburg zuhause ohne Zuschauer gegen die Jennersdorf Blackbird mit 62:82.

Ein schwieriges Spiel in schwierigen Zeiten: so lässt sich die Ausgangssituation für die Salzburger Falken beschreiben. Nach einem Monat ohne Spielpraxis trat man zuhause ohne Zuseher gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Jennersdorf an. Die Blackbirds hingegen hatten bereits zwei Partien hinter sich seit dem Liga-Neustart. Hinzu kommen die berufsbedingten Ausfälle von Joch und Mouratoglou bei Salzburg; dennoch wollte man kämpfen. Und das tat man, ging man zu Beginn dank des starken Sánchez mit 4:0 in Führung. Lange lief das Spiel ausgeglichen, doch der Dreier von Gasper mit der Pausensirene zum 14:20 saß. Sánchez nahm sich ein Herz und führte die BBU quasi im Alleingang wieder auf 21:24 heran. Eine herausragende Dreierquote der Gäste, inklusive einer deutlichen Überlegenheit beim Rebound, sorgte für das 33:44 zur Halbzeit.

Den Salzburger Falken war anzumerken, dass sie gewillt waren das Spiel zu drehen. Allerdings fand sich selten ein Durchkommen gegen eine hervorragende Verteidigung der Jennersdorfer, die nun auch Topscorer Sánchez unter Kontrolle bringen konnte. Die Burgenländer hingegen konnten offensiv immer wieder einen freien Mann finden, sodass es mit einem schon deutlicheren 51:67 ins letzte Viertel ging. Trotz dem Versuch teamorientiert zu spielen, verlor sich die BBU letztlich in Einzelaktionen. Defensiv kämpfte man weiter, doch die physisch überlegen Blackbirds ließen Salzburg keine Chance. Letztlich siegten die Gäste verdient mit 62:82.

“In der ersten Halbzeit haben wir intensiv gespielt, aber zu hastig und in der Verteidigung zu langsam in der Rotation. Am Ende setzt sich der Tabellenführer verdient durch: sie habend as Spiel intensiver aufgenommen und ihren Spielstil voll umgesetzt. Wir waren heute einfach nicht auf dem notwenigen Niveau, um die Blackbirds zu fordern”, so Obmann Stojakovic.

Somit verliert die BBU Salzburg auch ihr zweites Heimspiel. Nächste Woche geht es dann wieder auswärts ran, wenn man in Klagenfurt auf KOS Celovec trifft.

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