Gold und Silber für Salzburger im Snowvolleyball

Vergangenes Wochenende zeichneten sich die beiden Salzburger Paul Pascariuc und Julian Hörl bei den österreichischen Meisterschaften im Snowvolleyball auf der Turracher Höhe aus. Hörl holte mit seinem Team die Silbermedaille. Pascariuc und sein Team krönten sich zum österreichischen Meister.

Julian Hörl traf mit seinen Teamkollegen Florian Schnetzer, Simon Frühbauer und dem Olympioniken im Finale auf das junge Team rundum Paul Pascariuc und den drei Spielern der Beachvolleyball Akademie Klagenfurt Arwin Kopschar, Felix Friedl und Maxi Trummer. Das an Spannung kaum zu überbietendem Finale ging denkbar knapp mit 17:15 im dritten Satz an Pascariuc’s Team.

Große Freude bei Pascariuc, Kopschar, Friedl und Trummer

Die Klagenfurter Athleten, die auch als “Lindwurmsquad” bekannt sind, hatten bereits einige Erfahrung am Schnee. Für Pascariuc war es das erste Snowvolleyball-Turnier. Dementsprechend groß ist die Freude beim 20-Jährigen. Auch für Hörl war der neue Untergrund eine Herausforderung. “Es war eine interessante Erfahrung mal auf einem anderen Untergrund zu spielen. Für mich war es das erste Snowvolleyballturnier und es machte richtig Spaß. Für mich ist es auch wichtig wieder in den Wettkampfmodus für die kommende Beachvolleyballsaison zu kommen. Ärgerlich war es, dass wir uns den Titel nicht holen konnten”, so Hörl.

Der Snowvolleyballsport wird vom Europäischen- und Weltverband zurzeit stark promotet, weil sie das Ziel verfolgen diesen Sport olympisch zu machen. Damit wäre Volleyball der einzige Sport, der sowohl bei den Sommer- als auch bei den Winterspielen vertreten wäre. Der Support zeigt sich auch in der Erhöhung des Preisgelds bei der Europameisterschaft (9. – 12. April in St. Anton), für die sich das Siegerteam qualifiziert hat, von 30.000€ auf 100.000€.

Bevor es für den Salzburger und die drei Kärntner in St. Anton an das Eingemachte geht, steht noch das CEV Snow Volleyball European Tour Turnier in Wagrain-Kleinarl von 20. – 22. März am Programm. Pascariuc’s Teamkollegen konnten sich dort im Vorjahr schon den zweiten Platz erspielen.

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