Am 13. Juni 2026 wurde Peter McDonald beim 26. Ordentlichen Bundestag der SPORTUNION Österreich in Tulln als Präsident wiedergewählt. In seiner Zukunftsrede skizzierte er, wofür die SPORTUNION steht und wohin sie die nächsten vier Jahre führen soll: als starke Stimme für den Sport in Österreich, als Heimat für Kinder und Jugendliche und als Gemeinschaft, die Werteorientierung durch Lebensfreude lebt.
SPORTUNION-Präsident Peter McDonald über …
… Werteorientierung, Tradition und Innovation
Wir sind eine tief in der Gesellschaft verwurzelte Gemeinschaft mit einer großen Geschichte und einer ebenso starken Werteorientierung. Kinder und Jugendliche werden in unseren Vereinen nicht nur sportlich gefordert, sondern auch in ihrer Haltung, ihrer Menschlichkeit und ihrem Verantwortungsbewusstsein geprägt. Innovation aus Tradition war dabei nie ein Widerspruch für uns, sondern gelebte Realität – von unserer eigenen Vereinsverwaltungssoftware über die strukturelle Verankerung von KI bis hin zur ersten österreichweiten Spendenplattform für Sportvereine.

… Sportvereine als unverzichtbare Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts
In einer Welt, in der Kinder und Jugendliche täglich bis zu fünf Stunden vor Bildschirmen verbringen, gewinnen unsere Sportvereine als reale Begegnungsräume zunehmend an Bedeutung. Das Gegenpendel ist bereits zu spüren – und wir stehen auf der richtigen Seite dieses Trends: Unsere Vereine bilden Freundschaften und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die SPORTUNION wächst Tag für Tag nicht nur an Mitgliedern, sondern vor allem an Bedeutung.
… eine selbstbewusste SPORTUNION als Stimme für den Sport in Österreich
Österreich braucht eine starke SPORTUNION – als inhaltlich starke Interessensvertretung, als Serviceorganisation und als laute, klare Stimme für mehr Sport und Bewegung in unserem Land. Ich will neue Vereine gewinnen, die stolz unseren Namen tragen, und unsere Abhängigkeit von Förderungen zugunsten strategischer Partnerschaften reduzieren. Mit KEMPA und Transgourmet haben wir bereits starke Partner an unserer Seite – neue Kooperationen in den Bereichen Energie und Mobilität entstehen gerade.
… den gemeinsamen Weg zu einer österreichischen Sportnation
Um Österreich zur Sportnation zu machen, brauchen wir ein politisches Umdenken – dem Sport muss jener Stellenwert eingeräumt werden, den er verdient. Diesen Weg werde ich gemeinsam mit Kanzleramtsministerin und unserer Vizepräsidentin Claudia Plakolm angehen. Wir fordern weniger Bürokratie für Vereine und Kinder, mehr finanzielle Mittel für den Sport und die Umsetzung der realistischen Vorschläge, die wir bereits auf Ministeriumsebene vorgelegt haben – unter anderem im Bereich der digitalen Vereinsverwaltung.
Dem Sport muss jener Stellenwert eingeräumt werden, den er verdient

… Kinder und Jugendliche, die im Verein ihren Weg finden
Im Sportverein lernen Kinder und Jugendliche oft mehr über Wertehaltungen als in Schule oder Familie – und hier wachsen auch die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler von morgen heran. Wir wollen jungen Menschen jenen Sport ermöglichen, der ihnen Spaß macht: mit 220 Sportarten, einem wachsenden Trendsportangebot und dem klaren Grundsatz, den Verein in den Mittelpunkt zu stellen.

… Sport als Grundlage österreichischer Lebensqualität
Sport erhält gesunde Lebensjahre, schafft Integration unabhängig von Herkunft, sozialem Status oder körperlicher Behinderung und vermittelt einer breiten Bevölkerung Werteorientierung durch Lebensfreude. Ich bin überzeugt: Der Sportverein ist kein Freizeitangebot – er ist gesellschaftliches Fundament.
… Teamgeist, Siegeswille und die nächsten vier Jahre
Wie im Sport kommt es auch in unserer Verbandsarbeit auf die richtige Aufstellung, Teamgeist und das Zusammenspiel an. Wir haben österreichweit die besten Spielerinnen und Spieler, eine ausgeklügelte Taktik für die nächsten vier Jahre – und einen Kampfgeist, bei dem die eine oder andere Gelbe Karte wohl nicht ausbleiben wird. Mit Stolz, Selbstbewusstsein und unserer starken Gemeinschaft können wir alles erreichen, was wir wollen.
