Von den Auftaktevents im März bis zu den ersten Präsenzcoachings im Juni: Die YOUNG ATHLETES aus allen vier Regionen haben ein intensives erstes Halbjahr hinter sich. Athletiktraining, Sportpsychologie und Ernährung standen dabei ebenso im Fokus wie der Austausch der Nachwuchstalente untereinander. Zeit für eine erste Zwischenbilanz.
Rund 130 Athlet:innen zwischen 12 und 15 Jahren nehmen 2026 österreichweit am YOUNG ATHLETES-Programm teil – aufgeteilt auf die vier Regionen Ost, Mitte, Süd und West. Nach den Kick-off-Events im März, bei denen die Talente umfassend sportmotorisch, sportpsychologisch und ernährungstechnisch gescreent wurden, ging es in allen Regionen zügig weiter: mit den ersten Präsenzcoachings des Programmjahres.
Region Ost: Von Neuroathletik bis Ernährung zum Angreifen
In der Region Ost (Wien, Niederösterreich und Burgenland) fiel der Startschuss am 21. März im Wiener Arminendome: 44 Nachwuchstalente nahmen am Auftaktevent teil, das durch einen Besuch von Landhockey-Welt- und Europameister Dominik Uher zusätzlichen Schwung bekam. Beim ersten gemeinsamen Präsenzcoaching am 19. April im SPORTZENTRUM Niederösterreich in St. Pölten standen Neuroathletik und Koordination im Mittelpunkt. Ergänzend beleuchtete die Sportpsychologie Themen wie Wahrnehmung, Nervosität und mentale Stärke.
„Iss smart – perform stark!”
Im Mai und Juni folgten regionale Schwerpunkte: Während sich die Wiener Athlet:innen Mitte Mai mit dem Thema „Zielsetzungen im Sport” auseinandersetzten – auch zwei Alumni nahmen daran teil -, widmeten sich die niederösterreichischen Talente den Chancen und Risiken digitaler Medien. Den Abschluss des Halbjahres bildete für beide Gruppen die Ernährung: In St. Pölten und Wien wurde gekocht und gebacken, in Tulln stand unter dem Motto „Iss smart – perform stark!” die leistungsfördernde Sporternährung zum Ausprobieren auf dem Programm.
Region Mitte: Von der Kraftkammer zum Mental-Workshop
In Salzburg und Oberösterreich startete das Programmjahr am 27. März mit Rumpfstabilisation und der Einschulung in die Kraftkammer – bei einer Teilnahmequote von 84 Prozent. Es folgten am 11. April ein zweigeteiltes Athletiktraining mit Sensomotorik, Laufschule und Schnellkraftzirkel sowie am 8. Mai ein NADA-Vortrag samt Athletiktraining. Den vorläufigen Abschluss bildete am 20. Juni der Mental-Workshop „Wenn’s drauf ankommt – Mit Druck und Emotionen smart umgehen”, der den Bogen von der Sportpsychologie zu Schule und Alltag spannte.
Region Süd: Athletik, Psychologie und Ernährung in Graz
Auch in der Steiermark und Kärnten nahm das Programm im Frühjahr Fahrt auf. Den Auftakt machte am 2. April ein Athletik-Coaching mit Sportwissenschafter Cory Krenz – mit einer Teilnahmequote von bis zu 80 Prozent. Am 9. Mai stand mit Psychologin Petra Jopp die Sportpsychologie im Fokus, ehe am 27. Juni ein Ernährungsworkshop mit Diätologin Katharina Almer das erste Halbjahr abrundete.
Region West: Athletik-Doppel und gefragtes Sportpsychologie-Coaching
In Tirol und Vorarlberg eröffnete am 27. März das erste von zwei Athletik-Coachings das Programmjahr, mit Fokus auf Mobilisation. Beim zweiten Termin am 17. April – diesmal mit den Themen Kniebeuge, Rumpfbeuge und Kreuzheben – lag die Teilnahmequote bereits bei über 75 Prozent. Einen besonderen Anklang fand das Sportpsychologie-Coaching am 22. Mai im Olympiazentrum Dornbirn: Mit 85 Prozent Anwesenheit war es das bislang am besten besuchte Coaching der Region – ein Ergebnis, das auch dem intensiven Austausch der Athlet:innen untereinander zugeschrieben wird.
Ausblick: Zweites Halbjahr mit vollem Programm
Auch nach der Sommerpause geht es für die YOUNG ATHLETES weiter: Weitere Coachings und Workshops – von Sportpsychologie über Ernährung bis zu Vorträgen der Anti-Doping-Agentur NADA – stehen in allen vier Regionen an. Der Höhepunkt des Programmjahres folgt im Herbst mit dem polysportiven YOUNG ATHLETES Camp in Obertraun, bei dem sich die Talente aus ganz Österreich erstmals gemeinsam treffen. YOUNG ATHLETES-Projektleiter Herwig Reupichler: „Der Andrang aufs Camp ist so groß, dass es sofort ausgebucht war. Es freut uns sehr zu sehen, dass das Commitment der Kids und deren Vereine zum SPORTUNION -Programm YOUNG AHTLETES so groß wie nie ist. Das spricht auch für die gute Arbeit der Landeskoordiantor:innen in den Bundesländern.“
