SPORT(union)-Ticker
Kurzmeldungen zu Sportler:innen und Erfolgen aus unseren SPORTUNION-Vereinen
Im April machten sich drei Athletinnen der SPORTUNION IGLA long life auf den Weg nach Steyr zu den OÖ. Landesmeisterschaften im Bahngehen – und das mit großem Erfolg! In der U12 Klasse über 1000 m “erging” sich Malia Valentina Weißenböck (Natternbach) mit einer pers. Bestleistung von 6:50,37 min. den Silberrang. Über dieselbe Distanz, aber in der U14 Klasse, wurde Leonie Puchenberger (Peuerbach) in Bestzeit von 5:51,17 min ebenfalls 2. Die dritte Silbermedaille mit pers. Bestleistung erging, dieses Mal über 1500m, in der U16 Klasse an Leonie Weißenböck (Natternbach) in : 11:00,97 min.
Foto: SU IGLA long life
Dieses Jahr wurden zum ersten Mal die Österreichischen Meisterschaften über die Straßenmeile (1609m) gemeinsam mit den OÖ Landesmeisterschaften in Attnang ausgetragen. Bei dieser Premiere waren auch einige Athlet:innen der SPORTUNION IGLA long life aus Andorf dabei. In der U20 Klasse holte sich Julian Mesi (St. Thomas) den Staatsmeistertitel überlegen und in der derselben Klasse belegte Simon Dopler (Wesenufer) den Bronzeplatz. In der Landesmeisterschaft bedeutete dies Platz 1 und 2. In der U18 Klasse holte sich sein Bruder Jonas den Landesmeistertitel und wurde in einem engen Rennen 4. bei der Staatsmeisterschaft. In der U14 Klasse holten sich Puchenberger Leonie (Peuerbach), Ortbauer Maia (Peuerbach) und Weißenböck Malia (Natternbach) die Bronzemedaille in der Mannschaft bei den Staatsmeisterschaften und Silber bei den Landesmeisterschaften.
Foto: IGLA long life
Anfang Mai fanden die Staffel-Staatsmeisterschaften in der 3x1000m U20 in Klosterneuburg statt. Auch heuer ging der Titel, wie in den letzten 3 Jahren, an die Jungs der Sportunion IGLA long life mit Simon Dopler, Julian und Jonas Mesi. Nach anfänglichem Bummeltempo auf den ersten Metern übernahm Simon nach 300m Spitze und bestimmte das Tempo. Er konnte mit 10m Vorsprung auf Julian Mesi übergeben, der den Vorsprung kontinuierlich auf ca. 100m ausbaute und auf seinen Bruder Jonas übergab. Dieser brachte das Staffelholz in einer Zeit von 8:15,46 min mit einem lockeren und technischen Lauf zum Titel ins Ziel. Am Ende hatte das IGLA Team über 15 Sekunden Vorsprung.
Foto: ÖLV / Amri
Florian Böhm läuft seinen ersten Marathon, und das gleich in hervorragenden 2:32 Stunden, damit erreichte er in der Staatsmeisterschaftswertung den 8. Platz und in der Landesmeisterschaftswertung war die Bronzemedaille der Lohn für die lange und harte Vorbereitungszeit. Damit hält er den Vereinsrekord der SPORTUNION Bad Leonfelden, niemand war bisher schneller. Stefan Durstberger gewinnt den Viertelmarathon in der ausgezeichneten Zeit von 33:08 Minuten genau 1 Sekunde vor seinem Vereinskollegen und Trainer Philipp Obermüller. Topbiathlet Rene Maureder wurde als Gesamtneunter ausgezeichneter 2. in seiner Klasse. Die Nachwuchsbiathleten Johannes und Anna Weilguni konnten die Viertelmarathondistanz, mit ihrer Mutter unter einer Stunde bewältigen.
Foto: privat
Im April fanden die öst. Meisterschaften der Schüler U 15 Mannschaften in Wolfurt, Vbg., statt. Nachdem die Union Neuhofen 2025 zum ersten Mal öst. Meister geworden ist, konnten sie heuer ihren Titel erfolgreich verteidigen.
Foto: Union Neuhofen
v.l.n.r. (vorne): Dinh Hanna, Kalchgruber Paul, Österreicher Felix
v.l.n.r. (hinten): Betreuer Österreicher Thomas, Ertl Katharina, Dinh Erwin, Betreuer Dinh Chung
Im April wurde im Montafon, am Spatla, die Europameisterschaft im Firngleiten ausgetragen. Dabei zeigte sich das oö. Team erneut in Topform und durfte sich über zahlreiche Podestplätze und Titel freuen.
Im Riesenslalom sorgte Tanja Vogl von der Union Weißenkirchen und Oliver Vogl für herausragende Ergebnisse. Tanja Vogl sicherte sich den Titel der Vize-Europameisterin, während Oliver Vogl den Europameistertitel nach Oberösterreich holte. Ebenfalls stark präsentierte sich Fabian Hofer (Union Maria Schmolln), der den fünften Platz belegte. Auch im Slalom konnten die Athletinnen und Athleten überzeugen. Bei den Damen krönte sich Tanja Vogl zur Europameisterin. In der Herrenwertung holte Oliver Vogl den Vize-Europameistertitel. Fabian Hofer komplettierte das starke Ergebnis mit einem dritten Platz. In der Kombination zeigte sich einmal mehr die Konstanz der oö. Starter: Tanja Vogl holte sich den Vize-Europameistertitel. In der Herrenwertung: Oliver Vogl 2. Platz und Fabian Hofer 3. Platz. Zusätzlich wurden im Rahmen der Veranstaltung der Austria Shorty Cup entschieden. In der Rennklasse holte sich Tanja Vogl zum vierten Mal in Folge den Sieg. Der Sieg bei den Herren ging erstmals an Oliver Vogl, Fabian Hofer holte sich Platz 3.
Foto: privat
Vöcklabruck. Bei den Fecht-Landesmeisterschaften wurden im April neben den Landesmeistertiteln im Degen und Florett auch die OÖ Meistertitel in den Nachwuchsklassen vergeben. Im Damendegenbewerb holte sich Luise Elmer (Fecht-Union Linz) bereits ihren 3. Landesmeistertitel in der allgemeinen Klasse. Einen weiteren Titel sicherte sich die Fecht-Union Linz mit dem Sieg im Damen-Mannschaftsbewerb (Elmer, Langfellner, Lorenz, Praxmarer). Im Nachwuchsbereich gewann die Fecht-Union Linz weitere 3 OÖ Meistertitel.
Foto: privat
Die Läufer der SPORTUNION Bad Leonfelden Philipp Obermüller und Peter Möllinger eroberten bei ihren Einsätzen Spitzenplätze in Attnang und Wien. Rund eine Stunde vor dem Startschuss zum Vienna City Marathon sorgte Philipp Obermüller bereits für den ersten Erfolg des Tages: Mit klarem Vorsprung lief er als Sieger des erstmals ausgetragenen Tchibo Coffee Run auf der Wiener Ringstraße ins Ziel. Auf der 10 Kilometer langen, AIMS-vermessenen Strecke zeigte Obermüller eine herausragende Leistung und überquerte nach starken 31:37 Minuten die Ziellinie. Damit verpasste er seine persönliche Bestzeit nur knapp und unterstrich einmal mehr seine ausgezeichnete Form.
Peter Möllinger ging am Samstag bei der erstmals ausgetragenen Staats- und Landesmeisterschaft über die Meile in Attnang-Puchheim an den Start. Auf der für ihn ungewohnt kurzen Distanz positionierte sich Peter von Beginn an ganz vorne und sicherte sich mit dieser Leistung souverän die Goldmedaille und damit den Oberösterreichischen Landesmeistertitel in der Klasse M55. Zusätzlich durfte sich Peter über die Bronzemedaille bei der Staatsmeisterschaft der Masters M55 freuen.
Auch der Nachwuchs zeigte ganz stark auf. Paul-Luis Kaar ist in der U12 über die 567 m mit einer Zeit von 1:48 als Vierter ganz knapp am Stockerlplatz vorbeigeschrammt. Seine Schwester Lilien war in der U 8 über 350 m mit Platz 6 ebenfalls nicht weit von einem Podestplatz entfernt. In beiden Altersklassen waren über 20 Teilnehmer am Start, womit beide wertvolle Wettkamperfahrungen für die anstehende Saison sammeln konnten.
Foto: privat
Die SPORTUNION DHC Icecats Linz AG, besiegen die Villach Ladyhawks in einer spannenden Finalserie und holen zum ersten Mal in der Geschichte des Damen-Eishockeysports den Meistertitel in der DEBL (Damen-Eishockey-Bundesliga) nach Oberösterreich. Ein Erfolg, der absolut bemerkenswert ist, gingen die Linzerinnen doch als krasser Außenseiter in die heurige Saison. Doch kontinuierliche Entwicklung und ein professionelles Umfeld, der gesamten Organisation, legten den Grundstein für diese denkwürdige Saison. Darüber hinaus sicherte sich auch noch das Nachwuchsteam den 3. Platz in der 2.Bundesliga. Besonders erwähnenswert ist der unglaubliche Zuspruch der Eishockey-Fangemeinschaft, die mit ihrer großartigen Unterstützung bei den Heimspielen (im Schnitt 400 Zuschauer:innen in den Playoffs) und auch beim Finalspiel in Villach (über 100 Fans machten die Reise am Ostersonntag!), einen maßgeblichen Anteil am tollen Erfolg des Vereins hatten.
Foto: Wolfgang Handler
Beim im April stattgefundenen Weinlandturnier in Heimschuh (Südsteiermark) kehrten die Spieler des UBSV Attnang/Vöcklabruck mit Topplatzierungen nach Hause zurück. Im Einzelbewerb kam es bereits im Halbfinale zu einem vereinsinternen Duell, in dem sich Andreas Reiter klar gegen Manfred Eisenknapp durchsetzen konnte. Im Finale musste er sich nach einem ausgeglichenen Match (1:1 in Sätzen) nur hauchdünn im Match-Tiebreak dem Kärntner Christian Graf geschlagen geben. Mit den Plätzen zwei und drei war dies dennoch ein hervorragendes Ergebnis für den UBSV.
Im Doppelbewerb konnte die Paarung Manfred Eisenknapp und Werner Motz ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Sowohl das Halbfinale gegen ihre Vereinskollegen Langbauer/Kröhn als auch das Finale gegen die steirische Paarung Prasser/Schranz gewannen sie souverän in zwei Sätzen. Auch im Doppel-B-Bewerb gab es Grund zur Freude: Andreas Reiter und Friedhelm Ilse vom UBSV Attnang/Vöcklabruck sicherten sich den Turniersieg.
Foto: 2026 UBSV
Beim 37. Linzer 3-Brückenlauf sorgten die Bad Leonfeldner Läufer:innen mit starken Leistungen für Tagessiege und Podestplätze. Bei sonnigem Wetter, jedoch teils kräftigem Wind, fiel der Startschuss auf der Linzer Donaulände. Der anspruchsvolle Rundkurs über 5,9 Kilometer verlangte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einiges ab. Stefan Durstberger wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und sicherte sich in starken 18:26 Minuten den Tagessieg bei den Herren. Auch Natalie Möllinger zeigte eine hervorragende Leistung und gewann in 23:15 Minuten souverän die Damenwertung.Für ein weiteres Spitzenergebnis sorgte Florian Böhm, der in 19:06 Minuten auf den ausgezeichneten 2. Gesamtrang der Herren lief. Ebenso stark präsentierte sich Peter Möllinger, der nach 21:56 Minuten als Zweiter der Altersklasse M50 die Ziellinie überquerte. Komplettiert wurde das erfolgreiche Mannschaftsergebnis durch die Familie Anna, Johanna und Johannes Weilguni, die ebenfalls mit guten Zeiten das Ziel erreichten.
Die SPORTUNION Bad Leonfelden durfte sich somit über einen rundum gelungenen Auftritt beim traditionsreichen Linzer 3-Brückenlauf freuen.
Foto: privat
Robert Huber (UBSV Attnang/Vöcklabruck) sicherte sich im April den Turniersieg beim ÖBSV-Cup 2026 und blieb mit acht Siegen ungeschlagen. Das entscheidende und spannende Duell gegen den Zweitplatzierten Christoph Arnold (VSV St. Pölten) gewann Huber knapp mit 3:2 Sätzen. Wir gratulieren Robi zu dieser großartigen Leistung.
Foto: 2026 privat
98 Kunstturnerinnen aus vier Nationen begeisterten beim 3. Mühl4tl Cup im Linzer Georg von Peuerbach-Gymnasium. Für Veranstalter SPORTUNION Schweinbach war es das erste Event auf internationalem Parkett.
Tosender Applaus von den voll besetzten Zuschauerrängen spornte die Athletinnen aus Italien, Tschechien, Ungarn und Österreich zusätzlich an. „Sie zeigten großartige Leistungen in toller Wettkampfatmosphäre“, ist sich Schweinbachs Turn-Sektionsleiter Herbert Freudenthaler mit Cheftrainerin Silvia Huber einig. „Wegen des enormen Interesses an diesem Wettkampf mussten wir in die größere Halle nach Linz ausweichen.“
Huber war mit ihrem einsatzfreudigen Team für Planung und Durchführung der Großveranstaltung verantwortlich. „Der Auftakt in die neue Wettkampfsaison gelang auch dank des vorbildlichen Engagements unserer Gönner und Sponsoren.“
Foto: SU Schweinbach
Astana. Obwohl alle Vorzeichen gegen sie sprachen, schaffte Luise Elmer (Fecht-Union Linz) die Sensation und sicherte sich die EM- und WM-Qualifikation 2026. Luise war gemeinsam mit dem Team bereits am Montag nach Astana geflogen, doch ihre Fechttasche mit dem wesentlichen Equipment war zurück in München geblieben. Nach unzähligen Telefonaten und Mails wurde die Tasche, die angeblich von einem Gepäckwagen gefallen war, schlussendlich noch gefunden und landete in letzter Minute erst am Donnerstag Nacht in Astana. Beflügelt, ihr Fechtequipment doch noch bekommen zu haben, schaffte die Medizinstudentin kurz vor der letzten großen Abschlussprüfung dann am Freitag eine perfekte Vorrunde mit 6 Siegen ohne Niederlage und erreichte den sensationellen 10. Vorrundenplatz unter 221 Starterinnen aus 36 Nationen.
Damit stieg die Degenfechterin direkt in die Top 64 des Turniers auf und traf dann am Samstag auf die starke Italienerin Caforio. Leider unterlag Luise in diesem Gefecht auf die Top-32 und so wurde es der ausgezeichnete 45. Platz im äußerst stark besetzten Weltcup-Turnier und somit die Qualifikation für EM und WM 2026.
Mit Luise Elmer und Josef Mahringer (beide Fecht-Union Linz), beide bestens durch das Olympiazentrum in Linz betreut, haben nun bereits zwei Oberösterreichische Fechter:innen die volle Qualifikation für die EM (Paris) und WM (Hongkong) 2026 erreicht.
Foto: privat
Bei den Oberösterreichischen Landesmeisterschaften der Behinderten in Linz avancierte Robert Huber (UBSV Attnang/Vöcklabruck) in der amputierten Klasse zum überragenden Akteur. Huber sicherte sich souverän den Titel im Einzel, gewann gemeinsam mit Maximilian Raidel (BBRZ Linz) Gold im Doppel und triumphierte an der Seite von Martina Penz (BBRZ Linz) auch im Mixed-Doppel. Mit diesem „Triple“ war Huber der erfolgreichste Teilnehmer des Turniers.
Nachdem Robert Huber drei Goldene errang, legte Dominik Altmann (UBSV Attnang/Vöcklabruck), der das Down-Syndrom hat, nach. Altmann gewann das Einzel und im Doppel mit Partner Andreas Treiss (BBRZ Linz) zwei weitere Goldmedaillen.
Foto: 2026 UBSV
Gold und Silber für Nachwuchs der UFG Sparkasse Grieskirchen/Pötting bei Österreichischen Meisterschaften
Die Faustballer der UFG Sparkasse Grieskirchen/Pötting beenden eine sehr erfolgreiche Hallensaison! Im Nachwuchs holt die U12-Mannschaft die Silbermedaille und das U16-Team die Goldmedaille bei den Staatsmeisterschaften und das Frauen-Team wird Landesmeister und steigt in die 1. Hallen-Bundesliga auf.
Die männliche U16-Mannschaft sicherte sich im März 2026 in Linz den österreichischen Meistertitel. Das Team überzeugte mit einer makellosen Vorrunde und einem klaren Halbfinalsieg gegen Kufstein. Im spannenden Finale gegen SPG Wolkersdorf/Neusiedl bewiesen die Jungs Nervenstärke und gewannen nach drei Sätzen den Titel. Der erste Satz ging nach einem 0:5-Start klar verloren, mit einer konzentrierten Leistung holte das Team Satz 2 und 3 jeweils mit 11:9 und gewinnt zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille bei der Österreichischen Meisterschaft. Das U16-Team: Michael Mairhuber, Jonas Weiß, Simon Loidl, Paul Starl und Niklas Schoberleitner; Trainer: Reinhard Starl und Dietmar Weiß.
Die U12-Mannschaft holte bei der Österreichischen Meisterschaft in Grieskirchen den 2. Rang und verteidigte den Vizestaatsmeistertitel aus dem Vorjahr. Nach starken Leistungen in der Vorrunde und im Halbfinale musste sich das Team erst im Finale in einem starken Spiel gegen Frohnleiten aus der Steiermark mit 1:2 geschlagen geben und darf sich über den Vizestaatsmeistertitel freuen. Insgesamt nahmen 10 Teams aus fünf Bundesländern teil.
Das U12-Team der UFG: Lisa Mairhuber, Johannes und Felix Ringer, Elias und Gabriel Breitwieser, Maxi Kraft, Jonas Wurm, Flora Einsiedler und Emma Binder-Kronlachner; Trainer: Johanna Einsiedler und Markus Kraft
Frauen der UFG Grieskirchen/Pötting holen sensationell den Landesliga-Titel und steigt in die 1. Bundesliga auf
Was für eine Saison für die UFG Sparkasse Grieskirchen/Pötting! Die Frauenmannschaft krönt ein unglaubliches Playoff mit dem Meistertitel in der 1. Landesliga und steigt damit in die 1. Hallen‑Bundesliga auf.Dabei hätte die Ausgangslage kaum schwieriger sein können: Als Vierter des Grunddurchgangs, ohne Bonuspunkte und mit der klaren Vorgabe, alle drei Spiele gewinnen zu müssen, reiste das Team ohne große Erwartungen nach Laakirchen. Zusätzlich war man darauf angewiesen, dass die Tigers Vöcklabruck zwei Niederlagen kassieren – ein Szenario, das im Vorfeld kaum jemand für realistisch hielt.
Doch genau diese Mischung aus Lockerheit, Spielfreude und absolutem Teamgeist wurde zum Schlüssel. Die Spielerinnen der UFG agierten befreit, mutig und mit sichtbarer Freude am Spiel. 3 Spiele, 3 Siege und 6 Punkte standen am Ende zu Buche und damit auch der Gewinn des Landesmeistertitels für die Frauen der UFG Sparkasse Grieskirchen/Pötting.
Bemerkenswert: Jedes einzelne Match ging in die Verlängerung, doch die UFG behielt in allen Entscheidungssätzen die Nerven und setzte sich in den entscheidenden Momenten durch. Ein Playoff, das an Spannung kaum zu überbieten war – und am Ende mit einem Meisterstück belohnt wurde.
Coach Joachim Maier bringt den emotionalen Moment auf den Punkt: „Die Mädels haben heute gezeigt, was in ihnen steckt, wenn sie ohne Druck spielen dürfen. Wir sind als Außenseiter gekommen und als Meister heimgefahren. Diese Nervenstärke in den Entscheidungssätzen war außergewöhnlich. Ich bin unglaublich stolz auf dieses Team.“
Mit diesem Triumph sichert sich die UFG Grieskirchen/Pötting nicht nur den Landesliga‑Titel, sondern auch den verdienten Platz in der 1. österreichischen Bundesliga. Dort kommt es zum Grieskirchner Stadtderby gegen den FBV Grieskirchen. Damit ist die UFG Grieskirchen/Pötting nun mit dem Männer- und dem Frauen-Team in der höchsten österreichischen Spielklasse in der Halle und am Feld vertreten. Ein Erfolg, der in die Vereinsgeschichte eingeht.
Foto: UFG Grieskirchen/Pötting
Für Parasnowboarder Oliver Dreier aus Weng im Gesäuse (Kletzenberg) gingen bei den Paralympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo gleich mehrere Träume in Erfüllung. Der Steirer (er startet für den Oberösterreichischen Verein UNION BSV Attnang/Vöcklabruck) feierte sein Debüt auf der größten Bühne des internationalen Behindertensports und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen sowie starke sportliche Eindrücke.
Dreier ging in den Disziplinen Banked Slalom und Snowboardcross an den Start. Besonders im Banked Slalom zeigte sich, wie anspruchsvoll das internationale Niveau bei Paralympischen Spielen ist. Aufgrund von vergleichsweise wenig spezifischem Training in dieser Disziplin war es schwierig, ganz vorne mitzufahren. Dennoch konnte Dreier wertvolle Erfahrungen sammeln und belegte am Ende den 17. Rang. „Der Lauf hat mir riesigen Spaß gemacht, auch wenn das Ergebnis noch Luft nach oben lässt. Gerade im Banked Slalom konnten wir sehr viel lernen“, resümierte der Steirer.
Deutlich besser lief es im Snowboardcross, einer Disziplin, die Dreier besonders liegt. In spannenden Heats kämpfte er sich durch das Feld und zeigte starke Läufe. Am Ende stand ein sehr respektabler elfter Platz zu Buche, mit dem sich der Parasnowboarder im Mittelfeld der Weltelite platzieren konnte. „Es war ein großartiges Gefühl, im Snowboardcross so konkurrenzfähig zu sein. Ich konnte tolle Punkte sammeln, richtig Rennen fahren und jede Menge Spaß mit nach Hause nehmen“, so Dreier.
Foto: ©ÖPC/GEPA-pictures
Hervorragend schlugen sich die Biathleten der SPORTUNION Bad Leonfelden bei den nationalen Meisterschaften in Obertilliach-Osttirol. Am Samstag erkämpfte Paul Peherstorfer beim Sprintbewerb (2 Mal Schießen) mit einer ausgezeichneten Lauf- und Schießleistung den Vizemeistertitel. Für Rene Maureder war trotz nicht so guter Schießleistung die Bronzemedaille der Lohn für seine tolle Laufleistung. Am Sonntag wurde der Massenstartbewerb (4 Mal Schießen) ausgetragen. Bei diesem spannenden Bewerb zeigte David Hammer beim letzten Schießen Nervenstärke und konnte sich so die Bronzemedaille sichern.
Foto: privat
Am 7. und 8. März 2026 verwandelte sich das Europagymnasium Auhof in die größte Tanzsport-Arena Oberösterreichs. Der UTSC Linz lud zu einem zweitägigen Turnier-Marathon, der sowohl sportlich als auch menschlich neue Maßstäbe setzte. Mit 122 gemeldeten Paaren und insgesamt 218 Starts verzeichnete der veranstaltende Verein unter der Leitung von Christian Schatz eine Rekordbeteiligung.
Die sportliche Bilanz der UTSC-Paare fiel beeindruckend aus: Besonders die Breitensport-Debütanten dominierten ihre Klassen auf Anhieb. In den Standard-Leistungsklassen untermauerte der UTSC Linz seine Vormachtstellung eindrucksvoll: In insgesamt acht Klassen – Latein: Sen III D, Sen II D, Standard: Sen I C, Sen II D, Sen II C, Sen IV S, Sen III S sowie Sen I S – stellte der Verein jeweils die neuen oberösterreichischen Landesmeister. Damit sicherte sich der UTSC Linz den Großteil der Titel in den Standarddisziplinen und stellte seine Spitzenposition im oberösterreichischen Tanzsport unter Beweis.
Tanzsport als gelebte Inklusion: Ein emotionales Highlight der Veranstaltung war der Special Olympics Tanzwettbewerb am Sonntag. Insgesamt 26 Athletinnen und Athleten der Vereine „Bellarina Dance Performance“ (Eichgraben) und „sonnenkinder21“ (Linz) zeigten in Solo-, Duo- und Team-Performances ihr Können. Die Energie und pure Lebensfreude der Special Olympics Teilnehmer:innen begeisterte das Publikum so sehr, dass sie mit ihren Darbietungen auch den Top-Athleten der Landesmeisterschaft die Show stahlen. Bernd Gröber, Sportvorstand von Special Olympics Österreich, führte die Siegerehrung persönlich durch. Der UTSC Linz betonte nach dem Erfolg: „Grandios! Wir würden jederzeit wieder gemeinsam mit den Special Olympics eine Veranstaltung ausrichten.“
Aus den letzten Meisterschaftsrunden der Landesliga sowie der Österreichischen Staatsmeisterschaften der Jugendklassen U16 und U18 resultieren ein Bezirksmeistertitel sowie der Aufstieg in die Landesliga, ein U16 Staatsmeistertitel und eine U18 Bronzemedaille auf Bundesebene für die SPORTUNION Arnreit.
Den Start machte die Bezirksligamannschaft, welche nach dem Bezirksmeistertitel zu den Aufstiegsspielen in die Landesliga starteten. Gegen Askö Laakirchen Papier und Union Schwertberg erkämpfte sich die junge Mannschaft zwei Siege und somit den Aufstieg in die Landesliga.
Bei der Österreichischen U16-Faustballmeisterschaft in Wien zeigte das Team trotz schwieriger Ausgangslage eine beeindruckende Entwicklung im Turnierverlauf und sicherte sich am Ende verdient den Meistertitel. Ersatzgeschwächt angereist, tat sich die Mannschaft im ersten Spiel und der zugleich einzigen Niederlage noch schwer. Doch im Laufe des Turniers steigerte sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel deutlich. Die Spieler fanden immer besser in ihren Rhythmus, traten als kompakte Einheit auf und setzten die taktischen Anweisungen konsequent um. Mit großem Einsatz, stabiler Defensive und druckvollen Angriffen kämpfte sich das Team bis ins Finale. Dort bot sie die Bestleistung des gesamten Turniers und holte souverän einen 2:0-Erfolg und somit den österreichischen Meistertitel.
Zu den U18 Staatsmeisterschaften fuhr man erneut einsatzgeschwächt und musste durch taktische Finesse in Turnierwochenende gehen. Von Beginn an zeigte die Mannschaft eine durchwachsene Leistung. Mit etwas Hilfe der anderen Mannschaften schafften die U16 Mädels jedoch den Sprung unter die ersten 3 nach dem Grunddurchgang und in das Halbfinale gegen Union COMPACT Freistadt. Dort musste man sich zwar geschlagen geben, im kleinen Finale gegen SPG Wolkersdorf/Neusiedl konnte man sich dann nach einem langatmigen Spiel mit 2:1 durchsetzen und die Bronzemedaille holen.
Foto: SPORTUNION Arnreit
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Wann: [Datum der Wettkampf-Entscheidung]
Überschrift: [Sportart]: [Sportler/Verein] holt/erobert/schafft/etc. [Erfolg] bei/beim/etc. [Bewerb] in [Ort]
Textinhalt (Reihenfolge flexibel):
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Wo: Wo hat der Wettkampf stattgefunden?
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