Skisprungweltcup-Wochenende der Damen in Hinzenbach trotz Corona-Auflagen perfekt über die Bühne gegangen

Dieses Jahr gab es in Hinzenbach kein Skisprungfest mit tausenden Fans und unterhaltsamem Rahmenprogramm wie in den vergangenen Jahren. Stattdessen fand ein top-organisiertes Weltcupwochenende mit vollem Fokus auf den sportlichen Wettkampf und strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Die 70 Springerinnen aus 17 Nationen konnten sich also auf ein spannendes und vor allem sicheres Springen freuen.

Ausgerechnet beim Heim-Weltcup in Hinzenbach riss die Podest-Serie von Marita Kramer. Nach einem vierten Platz am Freitag wurde die Weltcupführende am Samstag wegen Unregelmäßigkeiten beim Anzug disqualifiziert. Am Sonntag fehlten der Großschanzen-Spezialistin dann nur 0,2 Punkte auf den dritten Platz. Ebenfalls ein vierter Platz war das beste Ergebnis von Österreichs Skisprung-Pionierin Daniela Iraschko-Stolz am Samstag.

Takanashi im Höhenflug

Für Sara Takanashi hat sich die Teilnahme in Hinzenbach auf jeden Fall gelohnt. Die sechsfache Hinzenbach-Siegerin konnte sich, nach der Disqualifikation am ersten Wettbewerbstag, bei den Springen am Samstag und Sonntag den Sieg holen. Am ersten Wettkampftag siegte die Slowenin Nika Kriznar, die in den folgenden beiden Bewerben jeweils Silber für sich behaupten konnte und somit an allen drei Tagen am Podest stand.

Danke an alle Freiwilligen

Auch wenn eine fehlende Top-Platzierung der Österreicherinnen und ein Event ohne Publikum vor Ort ein kleiner Wehrmutstropfen sind, war das Weltcupwochenende für die Organisatoren vom UVB Hinzenbach ein echter Erfolg. Dank einer genauen Planung und strengen Covid-19-Auflagen ist dem Team um Präsident Bernhard Zauner und den 180 ehrenamtlichen Helfern eine perfekte Organisation und Durchführung des Weltcupwochenendes gelungen. „Mich freut es wirklich sehr, dass wir trotz der schwierigen Situation so viele freiwillige Helfer hatten. So viele, dass ich sogar vielen absagen musste“, freut sich Zauner.

Live dabei im TV

Sensationelle Zuschauerzahlen daheim vor den Fernsehbildschirmen waren eine kleine Entschädigung für den großen Aufwand, der im Vorhinein geleistet wurde. 235.000 ZuseherInnen am Freitag und 379.000 ZuseherInnen am Samstag verfolgten im ORF die Entscheidung. Zudem schalteten noch rund zwei Millionen Menschen via ZDF zu. Diese Zahlen zeugen vom großen Interesse am Damenskisprung, der nun auf einem hohen Niveau angekommen ist.

Die Sigerinnen beim Springen in Hinzenbach vom Sonntag
Ergebnisse:

Freitag, 5. Februar 20210

  1. Nika KRIZNAR (SLO)
  2. Ema KLINEC (SLO)
  3. Eirin Maria KVANDAL (NOR)
  4. Marita KRAMER (AUT)

 

Samstag, 6. Februar 2021

  1. Sara TAKANASHI (JPN)
  2. Nika KRIZNAR (SLO)
  3. Silje OPSETH (NOR)
  4. Daniela IRASCHKO-STOLZ (AUT)

 

Sonntag, 7. Februar 2021

  1. Sara TAKANASHI (JPN)
  2. Nika KRIZNAR (SLO)
  3. Silje OPSETH (NOR)
  4. Marita KRAMER (AUT)

Das könnte dich auch interessieren...

Österreichischer Staatsmeistertitel in 4er-Formation für das Team UNION Linz Black Mantis bei den Freifall-Meisterschaften in Graz

Ein riesigen Erfolg feierte das Team UNION LINZ Black Mantis vom Union Fallschirmspringerclub Linz bei den Österr. Freifall-Staatsmeisterschaften, die vom 9. bis 10. September auf dem Flughafen Graz-Thalerhof ausgetragen wurden. Sie errangen mit 141 Punkten den Österr. Staatsmeistertitel 2021 im 4-er Formations-Fallschirmspringen vor dem Team 1. OEFC Graz Final Fire (133 Punkte) und 1. OEFC

Banner WIKING Linz-Frauenachter krönt sich mit Gold in Münster zum Champion in der Deutschen Ruder-Bundesliga

Beim Finaltag der Deutschen Ruder-Bundesliga in Münster ging für den Banner WIKING Linz-Frauenachter ein Traum in Erfüllung. Mit dem Tagessieg sicherten sich die Ruderinnen auch den Sieg in der Gesamtwertung und sind damit Ligachampion 2021 in der stärksten Sprintliga der Welt. Ein perfekter Renntag Am gesamten Renntag lief alles wie am Schnürchen. Beim Timetrial zunächst