Young Athletes: Talenteschmiede der SPORTUNION startet in die 4. Runde

Der Weg in den leistungsorientierten Wettkampfsport beginnt mit der richtigen Förderung – und genau hier setzt die SPORTUNION mit ihrem erfolgreichen Nachwuchsprogramm an. Am 15. März 2026 fiel der Startschuss zur vierten Runde des österreichweiten Talenteförderprogramms „Young Athletes“. Beim gemeinsamen Auftaktevent der Region Mitte (Oberösterreich und Salzburg) wurden die jungen Talente getestet und geschult. 19 Athlet:innen aus oberösterreichischen SPORTUNION Vereinen nehmen heuer teil. Neu in Oberösterreich seit 2025: Nach ihrem ersten Programmjahr werden die Teilnehmer:innen zu Alumnis und profitieren somit auch weiterhin von gezielten Angeboten wie Workshops, Mini-Camps und Online-Trainings mit Top-Coaches.

Von Eiskunstlauf über Rhythmische Gymnastik bis hin zu Fechten – die Sportarten der Youngsters sind vielfältiger denn je, doch ihr Ziel bleibt dasselbe: Sie alle möchten in ihrer sportlichen Entwicklung den nächsten Schritt machen. Genau da setzt das SPORTUNION Förderprogramm „Young Athletes“ an. „Wir wollen talentierte Jugendliche frühzeitig entdecken und gezielt fördern. Unser Programm richtet sich an Nachwuchssportler und -sportlerinnen, die noch nicht in einem Leistungszentrum oder einer Sportschule betreut werden. Neben ihrer sportlichen Entwicklung begleiten wir auch ihre Vereine und Eltern, um optimale Rahmenbedingungen zu schaffen“, erklärt SPORTUNION Oberösterreich Präsident Franz Schiefermair.

360-Grad-Betreuung

Sportliche Höchstleistungen sind das Resultat vieler kleiner Puzzleteile, die ineinandergreifen müssen. Deshalb setzt „Young Athletes“ auf einen ganzheitlichen Ansatz: Durch den polysportiven Zugang werden unsere jungen Athlet:innen zusätzlich zum sportartspezifischen Vereinstraining von einem professionellen Team in den Bereichen Sportpsychologie, Sporternährung und Athletik unterstützt. Zugleich können sich die Teilnehmer:innen auf viele Benefits wie Workshops in den Bereichen Mentaltraining, Athletik und Ernährung sowie ein zweitägiges und ein viertägiges Trainingscamp freuen. „Für Nachwuchssportler und -sportlerinnen sind natürlich Eltern, Trainer und Trainerinnen sowie der eigene Verein die wichtigsten Anlaufstellen im sportlichen Setting. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, neben den Jugendlichen auch das gesamte Umfeld mit an Bord zu holen.“, betont Programmkoordinatorin Elisabeth Danner-Klopf.

Young Athletes bei der sportpsychologischen Testung

Fotos: © 13null7

Vom Breitensport zum Spitzensport – eine wichtige Brücke

Klar ist: Ohne Breitensport kein Spitzensport. Viele Spitzensportler:innen entwickeln ihre Fähigkeiten zunächst im Breitensport, bevor sie versuchen, auf höherem Niveau zu konkurrieren und ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. In Österreich zeigt sich jedoch eine Herausforderung: Obwohl einzelne Vereine immer wieder vielversprechende Leistungssportler:innen hervorbringen, fehlen flächendeckende Entwicklungsstrukturen. Um diesem Defizit entgegenzuwirken, hat die SPORTUNION das „Young Athletes“-Programm ins Leben gerufen. Die gesetzten Maßnahmen sollen die Jugendlichen auf ihrem Weg zum gesunden Leistungssport bestmöglich unterstützen.

 

So funktioniert das Programm

Jährlich werden österreichweit etwa 130 junge Sportler:innen aus SPORTUNION Vereinen im Alter von zwölf bis 15 Jahren in das Programm aufgenommen. Im März starten die Screenings bei den Auftaktevents, die auf vier Regionen aufgeteilt sind. Dort durchlaufen die Young Athletes umfassende sportmotorische und sportpsychologische Tests sowie Ernährungschecks, die von Expert:innen durchgeführt werden. Die teilnehmenden Athlet:innen werden anschließend ein Jahr lang in den Bereichen Sportpsychologie, Sporternährung und Athletik begleitet. Dabei kann der Fortschritt mit Hilfe zweier Leistungstests, zu Beginn und am Ende des Programms, gemessen werden. Der Programmhöhepunkt ist das im Herbst stattfindende multisportive Young Athletes Camp im BSFZ Obertraun, wo sich die Young Athletes aus allen vier Regionen zusammenfinden werden.

Neu in Oberösterreich: Alumni-Programm begleitet Talente jetzt langfristig

Seit 2025 werden die oberösterreichischen Teilnehmer:innen nach ihrem ersten Jahr zu Alumnis und bleiben damit Teil des Programms – entweder bis zu ihrem 18. Lebensjahr oder bis sie in ein Leistungsmodell oder Ähnliches wechseln und die Unterstützung nicht mehr benötigen. Unser Ziel ist es, Athlet:innen, Eltern und Trainer:innen weiterhin mit spannenden Angeboten wie Workshops, Mini-Camps und Online-Trainings mit Top-Coaches zu unterstützen.

Young Athletes aus Oberösterreich 2026

Fotos: © 13null7

Counter Movement Jump

Beim Counter Movement Jump wird die Sprungkraft auf der Sprungmatte getestet. 

Unsere Young Athletes aus Oberösterreich:

  1. David Skrabl, SPORTUNION Raika Braunau: Tischtennis
  2. Christina Gstettner, EVG Gmunden: Eiskunstlauf
  3. Andre Pejak, SPORTUNION Edelweiss Linz: Handball
  4. Dominik Ellmauer, SPORTUNION Mondsee: Fußball
  5. Felix Kerschbaumer, TGW Zehnkampfunion Linz: Leichtathletik
  6. Samuel Pöchtrager, UVC Rohrbach: Volleyball
  7. Simon Reischl, UVC Rohrbach: Volleyball
  8. Paulina Fragner, SPORTUNION Mühlbach: Rhythmische Gymnastik
  9. Miriam Schaubmair, FECHT-UNION Linz: Fechten
  10. Valea Schroekmair, UNION Nussbach: Faustball
  11. Finnian Campbell, DSG UKJ Froschberg: Faustball
  12. Tim Würzlhuber, UNION Nussbach: Faustball
  13. Lena Deibl, UNION Rainbach im Mühlkreis: Biathlon/Rennrad
  14. Anna Weilguni, SPORTUNION Bad Leonfelden: Langlauf/Biathlon
  15. Nino Lechner, SPORTUNION LAG Genböch Haus Ried: Leichtathletik
  16. Benjamin Savic, SPORTUNION Eidenberg: Langlauf/Biathlon
  17. Ina Hannesschläger, UJZ Mühlviertel: Judo
  18. Julia Maringer, UJZ Mühlviertel: Judo
  19. Anna Söser, SPORTUNION Gmunden: Triathlon

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