Tischfußball: Pielachtaler gewinnen Champions League

Glorreiche Wochen für die heimischen TischfußballerInnen: Im Oktober wurde der Tischfußballbund als assoziiertes Mitglied bei der Bundes-Sportorganisation aufgenommen, Tischfußball damit offiziell als Sport anerkannt. Am Wochenende gewann der Sportunion TFC Pielachtal die Champions League.

Bei BSO-Präsidiumssitzung am 7. Oktober wurde der Tischfußballbund Österreich (TFBÖ) von der Sport Austria als assoziiertes Mitglied aufgenommen. Tischfußball ist damit ganz offiziell als Sportart anerkannt. “Wir haben seit Jahren daran gearbeitet und freuen uns sehr, dass es nun so weit war. Im Tischfußball wird gute Arbeit geleistet, die Strukturen wurden zuletzt immer professioneller”, erklärt TFBÖ-Präsident Andreas Fercher.

Teamsport im Aufschwung

Aktuell zählt der TFBÖ rund 30 Mitgliedervereine, mit 400 offiziell lizenzierten SpielerInnen. Darüber hinaus gibt es in den Vereinen noch viele weitere Mitglieder, die hier noch nicht mitgezählt werden. Spätestens wenn man einmal gegen eine oder einen SpitzentischfußballerIn gespielt hat, weiß man, warum es für die offizielle Anerkennung als Sport höchste Zeit war. “Konzentration, Auge-Hand-Koordination, Geschicklichkeit und mentale Stärke sind nur einige von vielen sportlichen Fähigkeiten, die gefragt sind”, sagt Fercher.

Besonders im Aufschwung ist in Österreich beim Tischfußball derzeit der Teamsport. Bei den Frauen haben die Grazer Hotshots schon drei Mal die Champions League gewonnen, heuer wurden sie dritte. Bei den Herren gelang dieses Kunststück am Wochenende durch einen Verein der SPORTUNION zum ersten Mal. Der TFC Pielachtal (Foto oben) gewann mit Alexander Petroczko, Daniel Burmetler, Stefan Burmetler, Thomas Wagner Kevin Hundstorfer, Markus Thiel und Ludwig Gansch das Finalturnier in Rom und schrieb damit ein Stückchen Geschichte. Auch bei den Nationalteams ist Österreich seit Jahren immer ganz vorne dabei.

© Pixabay
Pixabay
TFBÖ zu Besuch bei der SPORTUNION

Schon am Donnerstagabend war der TFBÖ auch zu Besuch beim SPORTUNION-Präsidium in Wien. Fercher stellte der Runde aus PräsidentInnen und Vorstand seinen Sport genau vor, mit Elli McDonald und Cameo Miller-Aichholz waren auch zwei absolute Spitzenspielerinnen dabei, die im Plus Bowling Center einige Runden mit den begeisterten Vertretern der SPORTUNION wuzzelten.

SPORTUNION-Präsident Peter McDonald hieß den TFBÖ noch einmal herzlich willkommen, hatte diesen als damaliger Sport-Austria-Vizepräsident auch bei der Aufnahme in die BSO unterstützt. In der SPORTUNION gibt es derzeit 14 Vereine, die Tischfußball anbieten, zehn sind reine Tischfußballvereine.

Tischfußball Präsdium

Das könnte dich auch interessieren...

Moderne Vereinsverwaltung: „KASU wurde aus einem Verein für Vereine entwickelt”

Anmeldungen per E-Mail, Mitgliederdaten in Excel, Abrechnungen kurz vor dem Nervenzusammenbruch – für Hannes Blauensteiner, Obmann der SPORTUNION Tulln, Antrieb genug, selbst eine Lösung zu bauen. KASU digitalisiert und automatisiert die Vereinsverwaltung und gibt Ehrenamtlichen zurück, was ihnen am meisten fehlt: Zeit für den Sport. Im Interview erklärt Blauensteiner, wie KASU entstanden ist und was es von anderen Lösungen unterscheidet.

#Be Active Youth Labs: Junge Ideen für den Sport von morgen

Wer trifft eigentlich die Entscheidungen im organisierten Sport – und wer fehlt dabei? Die #BeActive Youth Labs stellen genau diese Frage. Das partizipative Innovationsformat im Rahmen der Europäischen Woche des Sports richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren und bringt frische Perspektiven in die Strukturen des Sportsystems. Bis 8. Juli 2026 können sich interessierte junge Menschen bewerben!