Milletich ist neuer ÖFB-Präsident

Der Burgenländer folgt Leo Windtner im Fußballbund (ÖFB) nach, der wiederum zum Ehrenpräsident ernannt wurde.

Die Ordentliche Bundeshauptversammlung hat in Velden KR Gerhard Milletich mit 11:2 Stimmen zum neuen ÖFB-Präsidenten gewählt. Dieser folgt Dr. Leo Windtner nach 12-jähriger Amtszeit nach. Gleichzeitig wurde Dr. Leo Windtner zum Ehrenpräsidenten des ÖFB ernannt. Als Vizepräsidenten fungieren künftig Bgm. a. D. Johann Gartner, Dr. Josef Geisler, Dr. Gerhard Götschhofer und Mag. Philip Thonhauser.

Gerhard Milletich ist dem Fußball seit Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen eng verbunden. Der 65-jährige Unternehmer fungiert seit 2012 als Präsident des Burgenländischen Fußballverbandes und stand 27 Jahre lang als Obmann an der Spitze des SC/ESV Parndorf. Hauptberuflich führt Milletich als Miteigentümer die Geschäfte des Bohmann Verlags, eines der größten Verlagshäuser in Österreich.

Dank an Windtner

“Es ist mir eine große Ehre, dem ÖFB vorzustehen und dem österreichischen Fußball in dieser Funktion zu dienen. Ich bin mir der großen Verantwortung bewusst, die mit dieser Aufgabe einhergeht”, so Milletich nach seiner Wahl. “Ich kann versichern, dass ich alles in meiner Macht stehende tun werde, um den heimischen Fußball bestmöglich durch die nächsten Jahre zu begleiten.”

Gleichzeitig drückt Milletich dem scheidenden ÖFB-Präsidenten Dr. Leo Windtner seinen Dank aus: “Er kann auf eine ganze Reihe an Highlights und erfolgreichen Entwicklungen zurückblicken. Im Namen von Fußballösterreich möchte ich ihm großen Dank und Respekt für die herausragenden Leistungen aussprechen. Umso mehr freue ich mich, dass er im Rahmen der heutigen Hauptversammlung auch zum Ehrenpräsidenten des ÖFB ernannt wurde.”

Das könnte dich auch interessieren...

Moderne Vereinsverwaltung: „KASU wurde aus einem Verein für Vereine entwickelt”

Anmeldungen per E-Mail, Mitgliederdaten in Excel, Abrechnungen kurz vor dem Nervenzusammenbruch – für Hannes Blauensteiner, Obmann der SPORTUNION Tulln, Antrieb genug, selbst eine Lösung zu bauen. KASU digitalisiert und automatisiert die Vereinsverwaltung und gibt Ehrenamtlichen zurück, was ihnen am meisten fehlt: Zeit für den Sport. Im Interview erklärt Blauensteiner, wie KASU entstanden ist und was es von anderen Lösungen unterscheidet.

#Be Active Youth Labs: Junge Ideen für den Sport von morgen

Wer trifft eigentlich die Entscheidungen im organisierten Sport – und wer fehlt dabei? Die #BeActive Youth Labs stellen genau diese Frage. Das partizipative Innovationsformat im Rahmen der Europäischen Woche des Sports richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren und bringt frische Perspektiven in die Strukturen des Sportsystems. Bis 8. Juli 2026 können sich interessierte junge Menschen bewerben!