Rekord am Großglockner

Tom Frühwirth schließt nahtlos an seinen Erfolg bei den Paralympics an.

“Wie hat Marc Aurel gesagt: „Es gibt keine größere Sünde als einen Körper in seinen besten Jahren nicht zu nützen oder verkommen zu lassen“ und eine Paralympics-Form gehört eben auch genützt” so Tom Frühwirth zu seinem Glockner Rekord Vorhaben.

Wie er schon bei seinem Medaillenfeier-Interview angekündigt hatte, stand noch ein neuer „Glockner Rekord“ auf seiner Liste für 2021.

Der Rekord-Tag aus Sicht von Tom

Da für Sonntag kein gutes Wetter angesagt war, habe ich mich schon früher auf den Weg gemacht. 04:00 aus den Federn, mit dem Auto zum Glockner, dort ein Feuerwerk abgebrannt und wieder nach Hause.

Ich habe mir vorher überlegt, welche Leistung ich maximal durchhalten kann und bin den Anstieg dann natürlich 5% höher angegangen. Es lief aber echt super und ich konnte die Leistung durchfahren, auch wenn es ein brutales Leiden war.

Den alten Rekord für Handbiker (Mautstation – FuscherTörl) habe ich, mit 1h23min11sec, bereits 2019 aufgestellt.

Der neue steht nun aber bei 1h 18min 54sec, 4min 17sec schneller, das hätte ich mir nicht erwartet. (Daten für Radinteressierte (von meinem Leistungsmesser): 194NP / 160AHR / 169 HRmax / 1215Höhenmeter / VAM – 923 – bei 56kg Körpergewicht).

Mit dem Handbike, ist es glaube ich, alles andere als „OHNE“! Ich bin zwar auf Ziel FuscherTörl gefahren, die 12min zur Edelweißspitze konnte ich mir aber nicht entgehen lassen. Da ich beim FuscherTörl aber schon so „blitze blau“ war, gestaltete sich die Auffahrt zur Edelweißspitze als brutale Qual.

Ich konnte oben nicht einmal mehr locker ausfahren, da meine oberen Bizeps-Ansätze so extrem geschmerzt haben, ich dachte schon da ist etwas kaputt. Aber 8h danach ist jetzt wieder alles im grünen Bereich nur „leicht“ belastet.

Auf diese Leistung bin ich mindestens genau so stolz wie auf die beiden Silbernen aus Tokio. Das interessiert mich: sportliche Leistung, sportliche Wertigkeit – Medaillen sagen nicht immer etwas darüber aus.

PS: ich werde Jetze Plat einladen, das einzige Rennen was ich gegen ihn gewonnen habe, war unser privates Rennen auf den Kaunertaler-Gletscher (Juli 2020).

Das könnte dich auch interessieren...

SPORTUNION SMART ENERGY: Gemeinsam in eine energieeffiziente Zukunft!

Am 30. September wurde in der MOONCITY in Salzburg SPORTUNION SMART ENERGY der Öffentlichkeit präsentiert. SPORTUNION SMART ENERGY bündelt Know-how, Partnernetzwerke und maßgeschneiderte Lösungen, damit Vereine von modernen Energie- und Mobilitätslösungen profitieren können, ohne den organisatorischen Aufwand allein tragen zu müssen. Die Bilder ganz unten in der Galerie zeigen die Highlights des Kick-offs von SPORTUNION SMART ENERGY und geben Einblicke in die neue Partnerschaft.

Longevity statt Anti-Aging-Hype: SPORTUNION und die WHO rücken gesunde Lebensjahre in den Fokus

Der 26. Oktober und die ORF-Initiative „Wir bewegen Österreich“ bieten Jahr für Jahr Anlass, regelmäßige Bewegung stärker ins Bewusstsein zu rücken. Die SPORTUNION Österreich sieht dabei Sport als wichtigen Schlüssel für mehr gesunde Lebensjahre. SPORTUNION-Präsident Peter McDonald: „Wer körperlich aktiv bleibt, kann seine Lebensqualität erhalten, Krankheiten vorbeugen und die Gesundheit bis ins hohe Alter stärken. Dafür braucht es niederschwellige Angebote und eine stärkere Verankerung von Bewegung in unserem Alltag.“

SPORTUNION E-Power: Ladestationen für E-Autos direkt am Vereinsstandort

E-Ladestationen für Sportvereine: Mit SPORTUNION E-Power wird der Vereinsstandort um moderne und nachhaltige Ladeinfrastruktur erweitert – einfach, flexibel und zukunftssicher. Mitglieder, Besucher:innen und externe Personen können ihre E-Autos bequem während Training, Wettkampf oder Vereinsbetrieb laden. Gleichzeitig eröffnet sich für Vereine die Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen zu generieren und das eigene Angebot attraktiv zu erweitern.