Walli und Schrott siegen bei den Staatsmeisterschaften in Graz

Im Stadion Eggenberg fanden die beiden vorgezogenen Bewerbe der Leichtathletik Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse statt. Für Beate Schrott und Susanne Walli galt es einen großen Schritt Richtung Olympia machen.

Schrott mit Saisonbestleitung über die 100m Hürden

Es wurde wie erwartet der Titel und es wurde wie erwartet eine sehr schnelle Zeit für Beate Schrott (SPORTUNION St.Pölten) im 100m-Hürden-Bewerb. Bereits im Vorlauf konnte sie ihre SB mit einem sehr flüssigen und dynamischen Lauf auf 13,04s (0,9m/s) steigern. Im Finale fehlte dann leider die Windunterstützung völlig. Bei nur 0,1m/s Rückenwind sind die dann gelaufenen 13,06s nicht hoch genug einzuschätzen. Negativ wirkte sich auch das Fehlen von Konkurrentin Karin Strametz (SU Leibnitz) im Finale aus. Die Steirerin hatte im Vorlauf einen Fehlstart produziert und durfte im Endlauf daher nicht antreten.

Einen optimalen Tag hatte dafür aber die Silbermedaillengewinnerin Johanna Plank (TGW Zehnkampf UNION). Schon im Vorlauf konnte die U18-EM-Bronzemedaillengwinnerin von 2018 ihre PB mit 13,61s (0,9m/s) um gleich 13/100s drücken, bevor sie im Finale dann von dieser Zeit eine weitere 1/100s abknabberte. Beide Zeiten waren jeweils auch neuer OÖLV-U20-Landesrekord.

Beate Schrott: „Zwei Mal alleine zu Laufen ist halt nicht ganz optimal. Ich wäre heute sehr gerne noch einmal unter 13 Sekunden gelaufen, aber ich war zwei Mal ganz knapp dran, viel besser hätte es also nicht sein können. Ich bin also sehr zufrieden, extrem gut ist vor allem, dass der Fuß heute sehr gut gehalten und nicht geschmerzt hat. Jetzt heißt es bei den Balkan-Meisterschaften noch einmal voll reinhalten und Vollgas geben.“

400m-Titel wie erwartet an Walli

Erst vergangenen Sonntag blieb Susanne Walli (TGW Zehnkampf UNION) über 400m mit 51,99s erstmals unter der 52-Sekunden-Schallmauer. Und auch heute gelang ihr ein ausgesprochen gleichmäßiger und flotter Lauf über die Stadionrunde. Mit 52,33s verzeichnete die Oberösterreicherin die drittschnellste Zeit ihrer Karriere und holte mit deutlichem Vorsprung auf die Konkurrenz Gold in Graz. Bronze holte sich Helene Vogel (DSG Wien), die mit 57,92s ebenfalls neue PB aufstellte.

Susanne Walli: „Ab 200m habe ich leider niemand mehr gesehen und alleine ist es immer schwerer. Bis 350m ist es aber trotzdem noch sehr gut gegangen, dann kam leider eine Windböe von vorne, da habe ich sicher 2-3 Zehntel liegen gelassen. Aber ich bin mit dem Lauf und der Zeit sehr zufrieden, wir haben uns eine Zeit unter 52,50s vorgenommen, das ist also so wie erhofft aufgegangen.“

Susanne Walli und Beate Schrott werden am Wochenende noch bei den Balkan-Meisterschaften in Serbien an den Start gehen. Dort gilt es weitere Bonus-Punkte im Olympia-Ranking (läuft noch bis 29.6.) zu sammeln.

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