SPORTUNION-Boarder räumen Gold und Bronze ab

Einen Tag nach dem Bronze-Coup im Riesentorlauf durch Julia Dujmovits (Ski Club Güssing), krönt sich Benjamin Karl (SU Trendsport Weichberger) bei der Parallel-WM in Rogla im Slalom zum Weltmeister.

Im reinen österreichischen WM-Finale gewann Karl knapp (+0,09) vor Andreas Prommegger.
Karl hält nun bei Weltmeisterschaften bei fünfmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze und hat zudem zwei Olympiamedaillen (PGS-Silber 2010 und PSL-Bronze 2014) gewonnen.

„Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal im Slalom auf dem Podium war, es ist einfach unglaublich“, sagte Weltmeister Karl, der Prommegger zum insgesamt dritten Mal in einem WM-Finale gegenüberstand.

„Rogla ist für mich immer schwierig“, so Karl, der am Montag noch die Qualifikation für das PGS-Finale verpasst hatte. „Ich bin hier selten gut gefahren. Ich bin positiv geblieben und mit einem guten Gefühl in den Slalom gestartet.“

Ein WM-Finale gegen einen Landsmann zu fahren, sei für Karl immer ein großartiges Gefühl, man müsse dafür viel Glück haben. „Ich hab zur mir gesagt, dieses Mal gewinne ich.“

Dujmovits krönt Comeback mit Bronze

Im Herbst 2020 hatte Julia Dujmovits nach drei Jahren Pause ihr Comeback verkündet – nur wenige Monate danach hat die 33-jährige Burgenländerin  bei der Parallel-WM im Riesentorlauf die Bronzemedaille erobert. Im kleinen Finale setzte sich die Olympiasiegerin von 2014 gegen ihre Landsfrau Claudia Riegler (USC Flachau) durch.

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