Seidl/Waller triumphieren bei HYPO NOE Champions Cup

Der Beach Volleyball Champions Cup ging am Samstag mit einem großartigen Finalturnier zu Ende.

Auf der Donauinsel in Wien triumphierten Robin Seidl und Philipp Waller (UVC Holding Graz). Sie setzten so, einem über zwei Wochen, in vier Städten, ausgetragenen Event die Krone auf.

Seidl/Waller ohne Niederlage zum Titel

Das Herren-Finale verlief zunächst ausgeglichen. Bei 12:12 gelang dem favorisierten Duo Seidl/Waller allerdings ein 4:0-Run – die Vorentscheidung im ersten Satz. Mit 21:16 machten die Staatsmeister den Sack zu. In Durchgang zwei zeichnete sich ein anderes Bild: Dressler (UVC Holding Graz)/Huber spielten wie aus einem Guss, früh setzten sich der Kärntner, der 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio mit Seidl bis ins Achtelfinale vorgestoßen war, und der Steirer ab (12:7). Damit war bereits die halbe Satzmiete eingefahren. Mit 21:16 schafften die Außenseiter den Ausgleich. Der Entscheidungssatz war ein packendes Duell auf Augenhöhe, ehe sich Seidl/Waller mit 13:10 absetzen und so den entscheidenden Vorteil verschaffen konnten. Die Favoriten nutzten ihren zweiten Matchball zum 15:12-Satz- und 2:1-Matchgewinn.

Für Dressler/Huber war es die einzige Niederlage beim HYPO NOE Champions Cup, während Seidl/Waller in ihren acht Spielen sogar ungeschlagen blieben.

„Wir sind wahnsinnig glücklich! Gibt es etwas Schöneres, als ein Turnier ungeschlagen zu gewinnen? Wir sind sau-stark drauf“, jubelte Seidl. Waller analysierte: „Wir hatten ein super Side-out, waren in der Defense stark. Der Weg stimmt!“

Bronze ging an Winter (SU Aschbach)/Hörl.

Rang 2 Julia Radl und Anja Dörfler

Die beiden Steirerinnen (beide UVC Holding) Graz zogen ungeschlagen ins Endspiel ein und mussten sich erst im Finale den Straussis geschlagen geben.

Bei Radl/Dörfler war die Freude über Platz zwei größer als der Ärger über Niederlage. „Wir sind super-glücklich, im Finale sind wir leider nicht so ins Spielen gekommen wie in den Partien zuvor. Es waren zu viele Eigenfehler“, erklärte Dörfler. Radl: „Die ‚Straussis‘ haben verdient gewonnen, wir konnten unsere Leistung nicht abrufen!“

Bronze ging an Friedl (Eibesbrunn Sportunion Beachvolleyballclub)/Pfeffer.
„Wir sind mega-zufrieden, konnten zwei Wochen echt gute Leistungen abrufen. Ich denke, dass wir besser sind als vor der Corona-Krise. Vielleicht hat uns die Zwangspause einfach gutgetan“, freute sich Friedl.

Mit dem innovativen Turnierformat ist es gelungen, Beachvolleyball-Österreich aus der Corona-Krise zu führen!

Das könnte dich auch interessieren...

SPORTUNION und KASU revolutionieren Vereinsverwaltung: Österreichische Vereinssoftware entlastet Ehrenamt um hunderte Stunden

Überfüllte Excel-Listen, WhatsApp-Gruppen voller verlorener Infos, stapelweise Ordner – und am Ende mehr Zeit für Verwaltung als für den Sport. Genau hier setzt die neue Partnerschaft mit KASU an: einer Vereinsverwaltungssoftware, von einem österreichischen Verein für österreichische Vereine entwickelt, um die digitale Basis für den organisierten Sport in Österreich zu legen.

Österreichweites Jubiläum: 10 Jahre UNIQA Trendsportfestival in Kooperation mit SPORTUNION

Jubiläum für eines der coolsten und trendigsten Sportevents in Österreich: Von 17. Juni bis 8. Juli 2026 geht das UNIQA Trendsportfestival in Kooperation mit SPORTUNION in die bereits zehnte Runde. An neun Standorten in ganz Österreich haben Schüler:innen im Alter von elf bis 15 Jahren erneut die Möglichkeit, die angesagtesten Trendsportarten auszuprobieren. Los geht’s in Wien, zu Ende geht die Veranstaltungsreihe in Salzburg und in Klagenfurt.

Wings for Life World Run 2026: Neuer Spendenrekord bei der SPORTUNION Team Challenge

Am 11. Mai 2026 verwandelte sich die Welt erneut in eine riesige Laufstrecke, und die SPORTUNION war wieder mit dabei: Beim Wings for Life World Run 2026 liefen Hunderttausende Menschen auf allen Kontinenten gleichzeitig für die Rückenmarksforschung. 63 SPORTUNION-Vereine mit 829 Läufer:innen nahmen an der SPORTUNION Team Challenge teil und sammelten dabei 26.967,91 Euro für die Rückenmarksforschung – ein neuer Rekord!