Große Bühne, große Momente und zahlreiche Medaillen: Bei den Olympischen Winterspielen in Olympische Winterspiele Mailand und Cortina d’Ampezzo sorgten die SPORTUNION-Athlet:innen für herausragende Leistungen und trugen maßgeblich zur starken Bilanz des Olympic Team Austria bei. Hier der Überblick – gereiht nach Gold, Silber und Bronze.
GOLD
+++ SSV Innsbruck +++ Sportunion Waidhofen/Ybbs +++ Club SU Trendsport Weichberger +++
Janine Flock: Olympiasieg im Skeleton
Janine Flock (SSV Innsbruck) krönte sich in Cortina zur Olympiasiegerin im Skeleton. Vom ersten bis zum letzten Lauf führte sie den Bewerb an und überzeugte mit konstant starken Zeiten. In drei von vier Läufen stellte sie Bestzeit auf und hielt dem Druck der deutschen Konkurrenz souverän stand. Silber ging an Susanne Kreher, Bronze an Jacqueline Pfeifer. Es war Österreichs zweite olympische Skeleton-Medaille der Geschichte und war zum Zeitpunkt des Medaillengewinns bereits das 13. Edelmetall für das Olympic Team Austria bei diesen Spielen.

Katharina Huber: Gold in der Team-Kombination
Die Athletin der Sportunion Waidhofen/Ybbs holte gemeinsam mit Ariane Rädler Gold in der alpinen Team-Kombination. Nach Radlers starker Abfahrt fixierte Huber mit einer herausragenden Slalomfahrt den Olympiasieg. Es war zum Zeitpunkt des Medaillengewinns das erste Damen-Ski-Gold für Österreich seit 2014. Ein historischer Erfolg.

Benjamin Karl: Zweites Olympiagold
Benjamin Karl gewann erneut Olympiagold im Parallelriesentorlauf und wiederholte damit seinen Triumph von 2022. Als Qualifikationsdritter dominierte der Niederösterreicher die K.-o.-Runde und ließ der Konkurrenz keine Chance. Es war seine insgesamt vierte Olympiamedaille und die zweite in Gold. Karl sprach danach von der „Krönung seiner Karriere“. Er zählt nun zu den erfolgreichsten österreichischen Wintersportlern bei Olympia.

SILBER
+++ SSV Bludenz +++ SV Rinn +++ SU Eisbären Innsbruck +++
Thomas Steu & Wolfgang Kindl: Silber im Doppelsitzer
Im Rodel-Doppelsitzer gewannen Thomas Steu und Wolfgang Kindl Silber. Mit zwei konstant starken Läufen fehlten dem Duo nur 0,068 Sekunden auf Gold durch Rieder/Kainzwaldner (ITA). Bronze ging an Wendl/Arlt (GER). Für Steu war es bereits die dritte olympische Medaille. Es war zum Zeitpunkt des Wettkampfs zudem die dritte Rodel-Medaille für Österreich bei diesen Spielen und die 28. in der olympischen Rodel-Geschichte des Landes.

Rodeln: Silber für Österreich in der Team-Staffel
Österreichs Team-Staffel rodelte zu Silber. Am Start standen Lisa Schulte, Thomas Steu (SSV Bludenz) mit Wolfgang Kindl, Jonas Müller sowie Selina Egle (SV Rinn) und Lara Kipp (SU Eisbären Innsbruck). Mit vier starken Läufen musste sich Österreich nur Deutschland geschlagen geben, Bronze ging an Italien. Für Steu sowie Egle/Kipp war es nach ihren Einzelmedaillen der nächste Podestplatz bei diesen Spielen.

BRONZE
+++ TSU St. Veit +++ Club SU Trendsport Weichberger +++ SV Rinn +++ SU Eisbären Innsbruck +++
Rettenegger & Lamparter: Bronze in der Nordischen Kombination
Stefan Rettenegger (TSU St. Veit) und Johannes Lamparter holten im Team-Bewerb der Nordischen Kombination (1 Sprung, 10×1,5 km) Bronze. Nach dem Springen startete Österreich mit Rückstand. Rettenegger arbeitete sich in der Loipe bis an die Spitze heran und lief lange im Führungstrio. In der vorletzten Runde kam es zu einem Sturz, doch er fand rasch wieder in den Rhythmus und brachte Bronze ins Ziel. Gold ging an Norwegen vor Finnland, Österreich folgte mit +22,3 Sekunden.

Jakob Dusek: Bronze im Snowboardcross
Jakob Dusek (Club SU Trendsport Weichberger) gewann Bronze im Snowboardcross. Nach einem Fotofinish im Semifinale qualifizierte sich der Niederösterreicher für das große Finale. Dort blieb er bis zum Schluss in Schlagdistanz und arbeitete sich mit perfektem Timing im Zielabschnitt noch auf Rang drei vor. Gold ging an Alessandro Hämmerle (AUT), Silber an Eliot Grondin (CAN).

Egle & Kipp: Historisches Bronze im Damen-Doppelsitzer
Selina Egle und Lara Kipp gewannen Bronze im erstmals ausgetragenen Damen-Doppelsitzer. Nach Rang drei im ersten Lauf mit kleinem Fehler zeigte das Duo im Finale eine mutige Fahrt und fuhr zwischenzeitlich Bestzeit. Gold ging an Andrea Vötter / Marion Oberhofer (ITA), Silber an Dajana Eitberger / Magdalena Matschina (DE). Nur 0,259 Sekunden fehlten auf den Olympiasieg. Für Österreich ist es die zweite Rodel-Medaille dieser Spiele.

Das nächste Highlight: die Paralympics
Von 6. bis 15. März gehen in Mailand und Cortina d’Ampezzo die XIV. Paralympischen Winterspiele über die Bühne. Das Österreichische Paralympische Committee (ÖPC) entsendet ein 19-köpfiges Team nach Italien, bestehend aus 15 Athletinnen und Athleten sowie vier Guides. In den Sportarten Para-Ski alpin, Para-Biathlon, Para-Langlauf und Para-Snowboard kämpfen sie um Edelmetall. Mit dabei sind auch vier Sportlerinnen und Sportler aus unseren SPORTUNION Vereinen, die an die olympischen Erfolge anknüpfen und für weitere Gänsehautmomente sorgen wollen – ganz ohne konkrete Medaillenvorgabe: Denn auch wenn das ÖPC nach den 13 Medaillen von Peking erneut auf eine starke Ausbeute hofft, steht vor allem die Teilnahme im Mittelpunkt, die für jede Athletin und jeden Athleten bereits ein außergewöhnlicher Erfolg und ein beeindruckendes Überwinden der eigenen Grenzen bedeutet.
