Corona-Virus: Informationen für Vereine

Aktuell sieht sich die Welt mit dem Coronavirus (COVID-19) konfrontiert. Eine Situation, die mit vielen Herausforderungen, Ängsten und Fragen verbunden ist.

Die Sport- und Bewegungsangebote unserer Verbände und Vereine sind gekennzeichnet durch soziale Begegnungen. Auf der einen Seite bringen Sport und Bewegung enorm positive Effekte für das Wohlbefinden und die Gesundheit mit sich. Auf der anderen Seite finden sportliche Betätigungen oftmals in einem sozialen Kontext statt, der ein gewisses Infektionsrisiko in sich birgt. Nach wie vor sind wir aufgefordert, aus Solidarität zu den gefährdeten Gruppen, die sozialen Kontakte auf das minimal Nötigste zu reduzieren und durch Verhaltensänderungen das Infektionsrisiko zu minimieren. Die positiven Aspekte von Bewegung und Sport haben dazu geführt, dass ab 15. Mai Sportstätten im Freiluftbereich auch für BreitensportlerInnen öffnen dürfen (Verordnung siehe hier). Voraussetzung ist, dass die Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln eingehalten werden können. Dort darf unter Einhaltung von bestimmten Sicherheitsregeln (die sich von den allgemeinen Sicherheitsregeln ableiten und ergänzt werden) wieder Sport ausgeübt werden. Folgende Informationen sind als Empfehungen zu verstehen. Bitte beachten Sie, dass Sportstättenbetreiber sowie Bundesländer und Gemeinden ggf. noch weitere oder abweichende Regelungen bestimmen können.

Für Fragen besuchen Sie unsere FAQ-Seite oder wenden Sie sich an das Informations-Service für den Bereich Sport vom BMKÖS:
Hotline: Tel: +43 (1) 71606 – 665270 (Mo-Fr 9 bis 15 Uhr)
E-Mail: sport@bmkoes.gv.at

 

Allgemeine Empfehlungen:

  • Abstand halten, daher gilt
    • Es wird ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten.
  • Hygieneregeln
    • In geschlossenen Räumen ist MNS verpflichtend zu tragen
    • Regelmäßiges Desinfizieren muss sichergestellt werden
  • Verkehrsbeschränkungen
  • Besonderer Schutz von Risikogruppen

Sporterweiterte Regeln:

  • Abstand halten, daher gilt
    • Sportstätten im Freiluftbereich dürfen seit 15. Mai zur Sportausübung bzw. von Aufsichtspersonen (zur Beaufsichtigung von Kindern und unmündigen Minderjährigen (unter 14 Jahre)) betreten werden.
    • Geschlossene Räumlichkeiten auf der Sportanlage (z.B. Garderoben und andere Innenanlagen) dürfen nur dann betreten werden, wenn es für die Ausübung der Sportart unerlässlich ist (z.B. wenn dort persönliche Sportausrüstung verwahrt ist). Dabei ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen.
    • Ein genereller Mindestabstand von 2 Metern zwischen Personen ist bei der Sportausübung einzuhalten. Davon ausgenommen sind Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.
    • ZuschauerInnen dürfen die Sportstätte nicht betreten.
    • Keine Wettkämpfe (auch ohne ZuseherInnen) auf überregionaler Ebene.
    • Kantinen dürfen analog zum Gastgewerbe seit 15. Mai wieder öffnen. Für Kantinen gelten dieselben Bestimmung, wie für das Gastgewerbe. Diese finden Sie ebenfalls in der COVID-19_Lockerungsverordnung. Vereinsheime müssen geschlossen bleiben.
  • Besonderer Schutz von Risikogruppen
    • Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Dabei ist eine Gruppengröße von maximal 6 zu Beaufsichtigenden empfehlenswert. Eine Volljährige Aufsichtsperson kann bis zur maximalen Gruppengröße beaufsichtigen.
    • Obwohl es keine Beschränkung der Personenanzahl für Trainingsgruppen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Sportstätten mehr gibt, empfehlen wir dennoch Trainingsgruppen mit maximal zehn Personen inklusive TrainerIn zu bilden.
    • Personen, die Symptome aufweisen oder sich krank fühlen, dürfen am Sportbetrieb nicht teilnehmen.
    • Generell wird eine risikoarme Sportausübung empfohlen.
    • In Kenntnis von der Nichteinhaltung der Maßnahmen können Sportstättenbetreiber einen Platzverweisaussprechen.
    • Auf Angehörige von Risikogruppen (z.B. Vorerkrankungen wie Diabetes oder Immunsuppression) ist besondere Rücksicht zu nehmen. Diese dürfen nur allein trainieren.
  • Hygieneregeln
    • Die allgemeinen Hygieneregeln (regelmäßiges Händewaschen, nicht mit den Händen ins Gesicht greifen, in Ellenbeuge oder Taschentuch Husten oder Nießen) sind einzuhalten.
    • Darüber hinaus sind Sportgeräte, die mit den Händen berührt werden (z.B. Hanteln, Schläger), bevor eine andere Person sie benutzt, zu desinfizieren.
  • Verkehrsbeschränkungen
    • Auf die Bildung von Fahrgemeinschaften für die Anreise zur Sportstätte ist zu verzichten. Davon ausgenommen sind Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Sportartenspezifische Empfehlungen:

Fachsportverbände präzisieren für ihre jeweilige Sportart und deren Spezifika die Handlungsempfehlungen:

Fragen und Antworten

Wir sind am Erarbeiten von Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 und dem Vereinsbetrieb. Neu mit 14. Mai (das jeweilige Datum zeigt an, wann es zur letzten Aktualisierung der Frage gekommen ist). 

Sportarten und deren Ausübung

20.05.2020 Wie ist mit Sportarten umzugehen, die in ihrer typischen Ausübung sowohl Einzel- als auch Mannschaftsformen beinhalten?

Die Ausübung der Sportart im Freiluftbereich von Sportstätten ist unter Einhaltung des Abstandes von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, zulässig. Zudem ist die Ausübung auf öffentlichen Flächen im Freien – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – unter Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben möglich. Sofern die Mannschaftsform der jeweiligen Sportart die entsprechenden Mindestabstände jederzeit gewährleisten kann, können diese ausgeübt werden. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

15.05.2020 Was muss ich tun, wenn ich glaube einen COVID-19-Verdachtsfall im Verein zu haben?

Bei Symptome oder der Befürchtung einer Erkrankung soll die betroffene Person zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, Gesundheitstelefon 1450 anrufen und die Ratschläge bitte genau befolgen.

15.05.2020 Gibt es maximale Teilnehmeranzahlen für Outdoor-Angebote?

Obwohl es keine Beschränkung der Personenanzahl für Trainingsgruppen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Sportstätten mehr gibt, empfehlen wir dennoch Trainingsgruppen mit maximal zehn Personen inklusive TrainerIn zu bilden. Zwischen den TeilnehmerInnen ist bei Ausübung der Sportart im Freiluftbereich einer Sportstätte ein Abstand von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, einzuhalten. Zudem ist die Ausübung auf öffentlichen Flächen im Freien – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – unter Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, möglich. Auf öffentlichen Flächen, die keine Sportstätte darstellen, gilt eine maximale Gruppengröße von zehn Personen. Es wird empfohlen das Training so zu organisieren, dass beim Betreten und Verlassen der Sportstätte die Trainingsgruppen nicht aufeinandertreffen (z.B. unterschiedliche Beginn- und Endzeiten).

15.05.2020 Ist das Training von Mannschaftssportarten möglich?

Seit 15. Mai ist sportartspezifisches Mannschaftstraining im Freiluftbereich von Sportstätten unter Einhaltung des Abstandes von zwei Metern – bei Ausübung der Sportart – gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Obwohl es keine Beschränkung der Personenanzahl für Trainingsgruppen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Sportstätten mehr gibt, empfehlen wir dennoch Trainingsgruppen mit maximal zehn Personen inklusive TrainerIn zu bilden. Das sportartspezifische Mannschaftstraining in geschlossenen Räumlichkeiten ist derzeit nicht zulässig.

Ausgenommen von der Abstandsregelung ist seit 15. Mai die Ausübung von Mannschaftssport im Freiluftbereich durch Spitzensportler gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017, auch aus dem Bereich des Behindertensports, die aus ihrer sportlichen Tätigkeit Einkünfte erzielen. Hier kann der Abstand von zwei Metern bei Ausübung der Sportart unterschritten werden, wenn die in ab 15. Mai geltenden § 8 Abs. 3 normierten Bedingungen erfüllt werden.

15.05.2020 Dürfen Vereine auch Kinder- oder Jugendtraining anbieten?

Ja, Kinder- und Jugendtrainings sind unter Einhaltung der Abstandsregelungen möglich. Wir empfehlen allerdings Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Dabei empfiehlt es sich, pro Aufsichtsperson eine Gruppe von maximal sechs Kindern/Jugendlichen zu betreuen.

15.05.2020 Gibt es eine Begrenzung von TeilnehmerInnen bei Gruppentrainings?

Obwohl es keine Beschränkung der Personenanzahl für Trainingsgruppen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Sportstätten mehr gibt, empfehlen wir dennoch Trainingsgruppen mit maximal zehn Personen inklusive TrainerIn zu bilden. Auf öffentlichen Flächen, die keine Sportstätte darstellen, gilt eine maximale Gruppengröße von zehn Personen. Wir empfehlen zusätzlich Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Dabei empfiehlt es sich, pro Aufsichtsperson eine Gruppe von maximal sechs Kindern/Jugendlichen zu betreuen.

15.05.2020 Dürfen Sportunterricht/Trainings/Kurse gegeben werden (ehrenamtlich und/oder kommerziell)?

Ja, im Freiluftbereich von Sportstätten (bis 15. Mai ausschließlich im Freiluftbereich nicht öffentlicher Sportstätten) unter Einhaltung des Abstandes von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sowie auf öffentlichen Flächen im Freien – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – unter Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Obwohl es keine Beschränkung der Personenanzahl für Trainingsgruppen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Sportstätten mehr gibt, empfehlen wir dennoch Trainingsgruppen mit maximal zehn Personen inklusive TrainerIn zu bilden. Auf öffentlichen Flächen, die keine Sportstätte darstellen, gilt eine maximale Gruppengröße von zehn Personen. Wir empfehlen zusätzlich Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Dabei empfiehlt es sich, pro Aufsichtsperson eine Gruppe von maximal sechs Kindern/Jugendlichen zu betreuen.Allgemeine und sportartspezifische Handelungsempfehlungen finden Sie hier.

15.05.2020 Dürfen Tanzsportvereine aktuell ihre Indoor-Sportstätten wieder öffnen?

Nein, das Öffnen von Indoor-Sportstätten soll ab 29.5. wieder möglich sein. Ab 15.5. dürfen nur Tanzschulen von Tanzpaaren, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, oder für Einzelunterricht betreten werden. Pro Tanzpaar müssen 10 m2 Tanzfläche zur Verfügung stehen.

15.05.2020 Sind in den Bereichen (Motorflug und Segelflug Checkflüge (d.h. ein Checkpilot sitzt mit dem zweiten Piloten in einer Maschine) erlaubt?

Sofern beim Flug ein Meter Abstand gehalten werden kann oder dabei ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird, sind Checkflüge zu zweit erlaubt. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

15.05.2020 Sind Wettkämpfe innerhalb des Vereins ohne ZuschauerInnen erlaubt?

Interne Wettkämpfe, wie etwa Vereinsmeisterschaften, sind in Sportarten, in denen das Einhalten der Abstandsregel von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben auch im Wettkampf gewährleistet ist, erlaubt, sofern sie ohne ZuschauerInnen stattfinden. Wettkämpfe mit Massenstart (u.a. Straßenläufe, Radrennen) sind weiterhin unzulässig. Obwohl es keine Beschränkung der Personenanzahl für Trainingsgruppen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Sportstätten mehr gibt, empfehlen wir dennoch Trainingsgruppen und auch Wettkämpfe mit maximal zehn Personen inklusive TrainerIn zu bilden.

15.05.2020 Ist Kleingruppentraining möglich?

Ja, das Kleingruppentraining im Freiluftbereich von Sportstätten (bis 15. Mai ausschließlich im Freiluftbereich nicht öffentlicher Sportstätten) ist unter Einhaltung des Mindestabstandes von zwei Metern bei Ausübung der Sportart gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben zulässig. Obwohl es keine Beschränkung der Personenanzahl für Trainingsgruppen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Sportstätten mehr gibt, empfehlen wir dennoch Trainingsgruppen mit maximal zehn Personen inklusive TrainerIn zu bilden. Das Kleingruppentraining auf öffentlichen Flächen im Freien ist – vorbehaltlich anderer gesetzlicher Regelungen – unter Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben zulässig. Auf öffentlichen Flächen, die keine Sportstätte darstellen, gilt eine maximale Gruppengröße von zehn Personen.

15.05.2020 Dürfen offiziell Kurse im Freien (öffentliche Fläche) stattfinden, solange der Mindestabstand eingehalten wird?

Ja, Kurse dürfen im Freien auf öffentlichen Flächen – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – stattfinden, sofern ein Mindestabstand von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben eingehalten wird (empfohlen wird ein größerer Abstand). Auf öffentlichen Flächen, die keine Sportstätte darstellen, gilt eine maximale Gruppengröße von zehn Personen.

15.05.2020 Können in den Sommerferien Trainingswochen/Trainingscamps (mit Kindern) durchgeführt werden?

Diese Frage kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beantwortet werden und hängt von der jeweiligen Entwicklung der aktuellen Lage und den damit einhergehenden Verordnungen des Gesundheitsministeriums ab. Aus heutiger Sicht empfehlen wir das Training mit Kindern in kleinen Gruppen von maximal sechs Kindern und einer Aufsichtsperson unter Einhaltung der jeweiligen Abstandsregelungen.

13.05.2020 Welche Sportarten sind derzeit möglich?

Sport im Freien zu betreiben ist weiterhin möglich, solange ein Abstand von einem Meter (wir empfehlen einen größeren Abstand) gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben eingehalten wird. Seit 15. Mai ist auch das Betreten von Freiluft-Sportstätten zur Sportausübung allgemein zulässig. Bei der Ausübung der Sportart ist ein Abstand von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben einzuhalten. Ansonsten ist ein Abstand von einem Meter gegenüber Personen einzuhalten, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.

Generell wird aber weiterhin an das Verantwortungsbewusstsein aller Sportlerinnen und Sportler appelliert. Nicht alles, was nicht explizit verboten wurde, ist in der jetzigen Situation ratsam, wünschenswert und verantwortungsbewusst. So empfehlen wir Sport im eigenen Umfeld zu betreiben, so dass dies nicht mit einer unverhältnismäßigen Anreise verbunden ist. Auch der Intensitätsgrad sollte nicht zu exzessiv ausfallen und das Risiko sollte minimiert werden, da Rettungseinsätze das ohnehin stark geforderte Gesundheitssystem strapazieren.

13.05.2020 Dürfen mehrere Trainingsgruppen gleichzeitig auf einer Sportstätte trainieren?

Ja, sofern zwischen den Trainingsgruppen bei Ausübung der Sportart ein Abstand von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben eingehalten werden kann. Es ist sohin auf die Größe der Sportstätte abzustellen. Es wird empfohlen das Training so zu organisieren, dass beim Betreten und Verlassen der Sportstätte die Trainingsgruppen nicht aufeinandertreffen (z.B. unterschiedliche Beginn- und Endzeiten).

13.05.2020 Unter welchen Umständen dürfen SpitzensportlerInnen in geschlossenen Räumlichkeiten trainieren?

Bei Sportausübung hat pro SpitzensportlerIn 20m2 der Gesamtfläche der jeweiligen Räumlichkeit zur Verfügung zu stehen und gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Der Sportstättenbetreiber hat dafür Sorge zu tragen, dass die im Verhältnis zur Größe der Sportstätte maximal erlaubte Personenzahl eingehalten wird. Um dies zu gewährleiten wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen. Weiter sollte für die Sportstätte eine Hausordnung erstellt werden, in der Zugang zur Sportstätte und Hygienemaßnahmen (z.B. Lüften der geschlossenen Räume, Reinigung, Tragen eines Mund-Nasenschutzes bei Betreten und Verlassen der Sportstätte) geregelt sind.

Bei weiteren Fragen zu dieser Verordnung können Sie sich auch gerne an das Sportministerium wenden:
Hotline: +43 (1) 71606 – 665 270 (Mo-Fr 9 bis 15 Uhr)
Email: sport@bmkoes.gv.at

13.05.2020 Ist Klettern indoor und outdoor mit Maske und Handschuhen und maximal einer Person in der Wand möglich?

Das alpine Klettern ist erlaubt, wird aber wegen des Unfallrisikos und aufwendiger Bergungen nicht empfohlen. Die Benützung von Klettergärten im Freien ist unter Einhaltung der jeweiligen Abstandsregelung möglich. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen und Hygieneempfehlungen finden Sie hier. Das Klettern in Kletterhallen ist voraussichtlich ab 29. Mai wieder möglich. Eine entsprechende Ausnahmeregelung für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler finden Sie in § 8 Abs 4 der ab 15. Mai geltenden Verordnung.

13.05.2020 Wo erhalte ich Handlungsempfehlungen zur Sportausübung?

Wir haben für Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportstättenöffnung und Sportausübung hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

13.05.2020 Gilt im Sport weiterhin, dass Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, keine Abstandsregeln einhalten müssen?

Ja, Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, müssen den Mindestabstand nicht einhalten.

06.05.2020 Brauche ich für Gruppentrainings im Park eine Genehmigung durch die Gemeinde?

Das hängt von der Gemeinde ab, da es sich bei einem Park um öffentlichen Raum handelt. Wenden Sie sich dazu an Ihre Gemeinde, es ist zu prüfen, ob die öffentliche Fläche seitens der Gemeinde/des Bundeslandes für die Nutzung freigegeben wurde.

06.05.2020 Müssen von den Teilnehmenden während des Sports Masken getragen werden?

Gemäß der COVID-19-Lockerungsverordnung müssen Masken nur beim Betreten der Innenanlagen getragen werden. Empfohlen wird, den Nasen-Mund-Schutz auch unmittelbar vor bzw. nach der Sportausübung zu tragen.

05.05.2020 Wann können KampfsportlerInnen zu trainieren beginnen?

Die Bundesregierung versteht die schwierige Lage, in der sich die Kampfsportarten derzeit befinden. Die SportlerInnen von Indoorsportarten mit intensivem Körperkontakt oder permanenter Körpernähe – wie auch Ballsportarten wie z.B. Hand-, Basket- und Volleyball oder auch der Tanzsport – sind besonders gefährdet, das Virus weiterzugeben oder sich selbst anzustecken. Daher muss hier mit großer Vorsicht vorgegangen werden. Seit 1. Mai können KampfsportlerInnen im Freien kontaktlos und unter Einhaltung der Abstandsregeln trainieren. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Der Plan sieht vor, dass dies ab 29. Mai auch indoor möglich sein soll. Dann finden zumindest die Kampfsportdisziplinen ohne Körperkontakt (z.B. Kata Karate, Lubki) annähernd normale Trainingsbedingungen vor (die Abstandsregel und eine allfällige Beschränkung der AthletInnenzahl in Relation zur Raumgröße sind zu beachten). Im Amateur- und Nachwuchssport ist vorerst Kreativität gefragt. Das Sportministerium wird die Lage laufend evaluieren und auch die Entwicklungen in anderen Ländern im Auge behalten, wie die Sportpolitik und die Kampfsportarten dort mit der gegenwärtigen Herausforderung umgehen.

05.05.2020 Wer haftet für die Einhaltung der Vorgaben, Regelungen und Empfehlungen und welche Strafen gibt es?

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen.

Wer als Inhaber einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung, die die maximal erlaubte Personenzahl mit der Raumgröße in Beziehung setzt), begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe von bis zu 3.600 Euro zu bestrafen. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Zustrom an Sporttreibenden zu kanalisieren. Empfohlen wird weiters, die SportlerInnen davon in Kenntnis zu setzen, dass die Abstandsregel in jedem Fall einzuhalten ist und jene Teile der Sportstätte zu Stoßzeiten zu meiden, an denen sich erwartbarerweise größere Menschenmengen sammeln können (z.B. Driving Range eines Golfplatzes).

Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

30.04.2020 Wird bezüglich Abstandsregel zwischen statischen und dynamischen Formen der Sportausübung ein Unterschied gemacht?

Derzeit gibt es keine Unterscheidung zwischen statischen und dynamischen Formen.

30.04.2020 Ist Motorsport bereits ab 1. Mai erlaubt?

Zwei- und vierrädrige Fahrzeuge, die allein auf für den Motorsport vorgesehenen Rundstrecken pilotiert werden, dürfen zu Trainingszwecken benutzt werden, wenn an der Trainingsstrecke auch vor und nach diesem Training die Abstandsregeln eingehalten werden. Derzeit nicht möglich sind Disziplinen, in denen Co-PilotInnen nötig sind (z.B. Rallye, Seitenwagen).

30.04.2020 Wie lässt sich Billard ausüben? Mit Handschuhen und Masken und pro Tisch bzw. Raum maximal zwei Personen?

Billard wird als Indoor-Sportart voraussichtlich ab 29. Mai möglich sein. Die sportartspezifischen Richtlinien werden von der Österreichischen Billard-Union im Vorfeld bekanntgegeben. Eine entsprechende Ausnahmeregelung für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler finden Sie in § 8 Abs. 4 der ab 15. Mai geltenden Verordnung.

30.04.2020 Ist die Benützung von leichten Baumwollhandschuhen sinnvoll?

Ein Infektionsschutz ist dadurch nicht gegeben. Wesentlich wichtiger ist die Einhaltung der Abstandsregelungen.

30.04.2020 Sind ÜbungsleiterInnen mit einer bestimmten Schutzausrüstung (Handschuhe, Mund-Nasen-Schutzmaske) zu versehen oder nicht?

Dies ist nicht gesetzlich geregelt und liegt im eigenen Ermessen. Wichtig ist die Einhaltung des Mindestabstandes.

30.04.2020 Inwieweit dürfen Sportgeräte/-anlagen von Gruppen/unterschiedlichen Personen verwendet werden (z.B. Hochsprungmatte, Hürden oder Weitsprunganlage, Bälle, Ruderboote)?

Die jeweiligen Sportgeräte dürfen verwendet werden, sollen aber nach Gebrauch desinfiziert werden. Die sportartspezifischen Richtlinien für die jeweilige Sportart, für die sich ab dem 1. Mai Lockerungen ergeben, publiziert der jeweilige Bundes-Sportfachverband. Wir sammeln die Empfehlungen der Verbände hier.

30.04.2020 Darf der/die TrainerIn den/die SportlerIn zur Anleitung von Übungen berühren?

Nein, es ist der jeweilige Mindestabstand einzuhalten. Ausgenommen sind Begleitpersonen im Behindertensport und Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben.

23.03.2020 Was muss ich in Zusammenhang mit der Pferdehaltung bzw. dem Reitsport beachten?

Für Informationen rund um das Pferd verweisen wir auf den Österreichischen Pferdesportverband: http://www.oeps.at/main.asp?VID=1&kat1=78&kat2=495 und 02236 710 600 bzw. office@oeps.at. Einige Fragen zu diesem Thema sind auch auf der Website des Sozialministeriums unter der Kategorie „Haustiere“ am Ende der Seite zu finden: www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Haeufig-gestellte-Fragen.html

18.03.2020 Was müssen SportlerInnen bei einer Coronavirus-Infektion beachten?

Das Coronavirus kann neben der Lunge auch andere wichtige Organe, wie das Herz, angreifen und nachhaltig schädigen. Daher ist, auch bei asymptomatischen Verläufen der Infektion, besondere Vorsicht geboten. Der Wissenschaftsrat der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention und die Medizinische Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes haben gemeinsam mit ExpertInnen aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg Empfehlungen für die Rückkehr ins Training erarbeitet. Die ExpertInnen empfehlen vor der Wiederaufnahme des Training eine ärztliche Untersuchung. Für Fragen wenden Sie sich an die Coronavirus-Hotlines: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Hotlines.html

Sportstätten und Infrastruktur

15.05.2020 Ab wann dürfen Kantinen auf Sportstätten wieder öffnen?

Kantinen dürfen analog zum Gastgewerbe seit 15. Mai wieder öffnen. Für Kantinen gelten dieselben Bestimmung, wie für das Gastgewerbe. Ungeachtet der Bennenung (Vereinsheim, Clubraum, Buffet), wird als Kantine ein Ort bezeichnet, an dem Getränke oder Speisen ausgegeben werden. Diese finden Sie ebenfalls in der COVID-19_Lockerungsverordnung.

15.05.2020 Ist es notwendig auf Outdoor-Sportanlagen eine Quadratmeter-Anzahl je Person vorzugeben?

Nein, die Einhaltung der jeweiligen Abstandsregelung gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ausreichend. Obwohl es keine Beschränkung der Personenanzahl für Trainingsgruppen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Sportstätten mehr gibt, empfehlen wir dennoch Trainingsgruppen mit maximal zehn Personen inklusive TrainerIn zu bilden.

13.05.2020 Welche Sportstätten dürfen wann öffnen?

Das Bestreben der Bundesregierung war es, nicht alle Sportstätten gleichzeitig zu öffnen, um eine Überlastung der Sport-Infrastruktur zu verhindern. Eine solche Überlastung hätte unweigerlich ein höheres Ansteckungsrisiko mit sich gebracht. Seit 1. Mai dürfen SportlerInnen jener Sportarten, bei denen die Einhaltung der jeweiligen Abstandsregel gewährleistet ist, ihren Sport im Freiluftbereich von Sportstätten ausüben. MannschaftssportlerInnen, die noch kein sportartspezifisches Training ausüben dürfen, können bereits z.B. Konditionstraining betreiben.

Seit 15. Mai dürfen auch Mannschaftssportarten wie Fußball, Hockey oder Faustball auf ihren Sportstätten sportartspezifisches Training durchführen, jedoch nur unter Einhaltung der jeweiligen Abstandsregelung. Ab 29. Mai sollen auch Indoor-Sportstätten folgen. Die Zwei-Wochen-Schritte ergeben sich daraus, dass man anhand der Fallzahlen Hinweise erwartet, ob und wenn ja welche Auswirkungen der letzte Lockerungsschritt hatte. Ungeachtet der Öffnungen gilt allgemein weiterhin, dass bei der Ausübung der Sportart der jeweilige Mindestabstand gewahrt werden muss. Demnach können Kampfsport- und Mannschaftssportarten oft nur in adaptierter (Trainings-)Form ausgeübt werden.

13.05.2020 Gelten „indoor“ die gleichen Abstände wie „outdoor“?

In geschlossenen Räumlichkeiten ist die Sportausübung derzeit nur SpitzensportlerInnen vorbehalten. Bei Ausübung der Sportart hat pro SpitzensportlerIn (seit 15. Mai pro Person) 20m2 der Gesamtfläche der jeweiligen Räumlichkeit zur Verfügung zu stehen und gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Der Plan der Bundesregierung sieht vor, dass BreitensportlerInnen ihrer Sportart indoor ab 29. Mai nachgehen dürfen. Dabei ist nicht nur die jeweilige Abstandsregel einzuhalten, sondern auch eine Beschränkung hinsichtlich der Personenzahl in Relation zur Raumgröße einzuhalten. Bei der Nutzung der für die Sportausübung notwendigen geschlossenen Räumlichkeiten wie Garderobe oder Aufbewahrungsraum, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten.

13.05.2020 Gibt es maximale Teilnehmeranzahlen für Outdoor-Angebote?

Die Gruppengröße ist auf maximal zehn Personen beschränkt. Zwischen den TeilnehmerInnen ist bei Ausübung der Sportart im Freiluftbereich einer Sportstätte ein Abstand von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, einzuhalten. Zudem ist die Ausübung auf öffentlichen Flächen im Freien – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – unter Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, möglich. Es wird empfohlen das Training so zu organisieren, dass beim Betreten und Verlassen der Sportstätte die Trainingsgruppen nicht aufeinandertreffen (z.B. unterschiedliche Beginn- und Endzeiten).

13.05.2020 Ist es notwendig auf Outdoor-Sportanlagen eine Quadratmeter-Anzahl je Person vorzugeben?

Nein, die Einhaltung der jeweiligen Abstandsregelung gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben und die Beschränkung auf zehn Personen pro Trainingsgruppe ist ausreichend.

13.05.2020 Müssen die Bereiche, die jede/r SportlerIn zur Verfügung hat, markiert werden?

Nein, die Einhaltung der jeweiligen Abstandsregelung gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ausreichend.

13.05.2020 Wer haftet für die Einhaltung der Vorgaben, Regelungen und Empfehlungen?

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als Inhaber einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung, die die maximal erlaubte Personenzahl mit der Raumgröße in Beziehung setzt), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Zustrom an Sporttreibenden zu kanalisieren. Empfohlen wird weiter, die SportlerInnen davon in Kenntnis zu setzen, dass die Abstandsregel in jedem Fall einzuhalten ist und jene Teile der Sportstätte zu Stoßzeiten zu meiden, an denen sich erwartbarerweise größere Menschenmengen sammeln können (z.B. Driving Range eines Golfplatzes). Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

13.05.2020 Ist es überhaupt möglich, dass beim Zutritt sowie dem Aufenthalt auf der Sportstätte der Mindestabstand stets eingehalten werden kann?

Der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist beim Zutritt, sowie dem Aufenthalt auf Sportstätten einzuhalten. Bei Ausübung der Sportart ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.

06.05.2020 Wie ist der weitere Fahrplan, welche Sportstätten dürfen wann öffnen?

Das Bestreben der Bundesregierung war es, nicht alle Sportstätten gleichzeitig zu öffnen, um eine Überlastung der Sport-Infrastruktur zu verhindern. Eine solche Überlastung hätte unweigerlich ein höheres Ansteckungsrisiko mit sich gebracht.

Seit 1. Mai dürfen die SportlerInnen jener Sportarten, bei denen die Einhaltung der 2 m-Abstandsregel gewährleistet ist, ihren Sport auf Outdoor-Sportstätten ausüben. MannschaftssportlerInnen, die noch kein sportartspezifisches Training ausüben dürfen, können bereits z.B. Konditionstraining betreiben. Verordnung: COVID-19-Lockerungsverordnung – COVID-19-LV. Ab 15. Mai dürfen auch Mannschaftssportarten wie Fußball, Hockey oder Faustball auf ihren Sportstätten sportartspezifisches Training durchführen, jedoch nur unter Einhaltung der 2 m-Abstandsregel.

Ab 29. Mai sollen dann auch Indoor-Sportstätten folgen. Die Zwei-Wochen-Schritte ergeben sich daraus, dass man anhand der Fallzahlen Hinweise erwartet, ob und wenn ja welche Auswirkungen der letzte Lockerungsschritt hatte. Auch öffentliche Flächen wie Parks  werden abhängig von Bundesland/Gemeinde nach und nach wieder geöffnet und können genützt werden.

Ungeachtet der Öffnungen gilt allgemein weiterhin, dass bei der Ausübung der Sportart ein Mindestabstand von zwei Metern gewahrt werden muss. Demnach können Kampfsport- und Mannschaftssportarten oft nur in adaptierter (Trainings-)Form ausgeübt werden.

06.05.2020 Dürfen Sportgeräte und Sportanlagen von Gruppen bzw. unterschiedlichen Personen verwendet werden (z.B. Hochsprungmatte, Hürden oder Weitsprunganlage, Bälle, Ruderboote)?

Die jeweiligen Sportgeräte dürfen verwendet werden, sollen aber nach Gebrauch desinfiziert werden. Die sportartspezifischen Richtlinien für die jeweilige Sportart, für die es seit 1. Mai Lockerungen gibt, publiziert der jeweilige Verband. Die Empfehlungen der Verbände finden Sie hier.

05.05.2020 Dürfen öffentliche Sportflächen (Skateparks, Pumptracks,Fußballkäfig…) genutzt werden?

Die Öffnung öffentlicher Sportstätten wie Skateparks oder Ballsportkäfige ist seit 15. Mai erlaubt.

05.05.2020 Was unterscheidet eine öffentliche von einer nicht öffentlichen Sportstätte?

Die nicht öffentliche Sportstätte hat einen Betreiber, der über das Betreten und die Voraussetzungen dafür (z. B. Hausordnung, Mitgliedschaft, Entgelt) entscheidet, unabhängig davon welche Rechtspersönlichkeit bzw. Rechtsform dieser Betreiber hat. Die öffentliche Sportstätte ist im Gegensatz dazu für jede/jeden und jederzeit frei zugänglich, z.B. der Fitness-Parcours einer Gemeinde, Ballsportkäfige, Skateparks). Nicht öffentliche Sportstätten sind von den Verordnungen zum Hochfahren des Sportbetriebs erfasst, die Öffnung öffentlicher Sportflächen ist seit 15. Mai erlaubt.

30.04.2020 Sofern Geräte des Sportstättenbetriebes (z.B. Hanteln, Matten) verwendet werden, sind nach der Benutzung neben einer Desinfektion noch weitere Maßnahmen zu setzen?

Es müssen die Hygieneregeln und die Empfehlungen von Sport Austria und den jeweiligen Sportverbänden/Sportstättenbetreibern eingehalten werden. Geräte sind vor jedem Gebrauch zu desinfizieren. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

30.04.2020 Wie verhält es sich mit Sportarten, die nicht zwingend eine klassische Sportstätte brauchen (z.B. Segeln, Rudern, Mountainbiken, Kajak). Ist deren Ausführung mit dem eigenen Sportgerät erlaubt oder nicht?

Segeln, sofern die Größe des Bootes nicht ständig mindestens einen Meter Abstand – wir empfehlen einen größeren – zulässt, ist nur allein oder mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt möglich. Im Rudern und Paddeln dürfen nur Einsitzer-Boote und -Kajaks verwendet werden, ausgenommen ist auch hier die Sportausübung mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt. Für Mountainbiken bestand und besteht die Empfehlung, risikoreiche Strecken zu meiden, um vermeidbare Belastungen für die Rettungskräfte hintanzuhalten. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

30.04.2020 Können fix eingerichtete Kraft-Trainings-Geräte im öffentlichen Raum (oft auf Spielplätzen oder in Bewegungsparks zu finden) für Kurse benutzt werden?

Fitnessgeräte dieser Art gelten als Teil einer öffentlichen Sportstätte und dürfen seit 15. Mai benützt werden.

30.04.2020 Wo erhalte ich Handlungsempfehlungen zur Sportstättenöffnung?

Wir haben für dich die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportstättenöffnung und Sportausübung hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

30.04.2020 Inwieweit ist die Nutzung der geschlossenen Räumlichkeiten (Sanitäranlagen, Clubräume usw.) gestattet?

Grundsätzlich ist das Betreten von Innenanlagen nur gestattet, wenn sie für die Ausübung der Sportart unerlässlich sind (z.B. der Pferdestall einer Reitanlage, der Caddy-Room eines Golfplatzes, ein Raum für die Sportausrüstung). Wann immer möglich sollten Sporttaschen im Auto verwahrt oder zur eigentlichen Sportausübung mitgenommen werden. Toiletten dürfen zu jeder Zeit benützt werden. In Innenbereichen ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes obligatorisch.

30.04.2020 Wie muss die Belüftung der Räumlichkeiten funktionieren? Reicht die Lüftung über Fenster oder muss es eine Lüftungsanlage geben?

Die geplante Öffnung ab 29. Mai ist nicht mit dem Vorhandensein einer Lüftungsanlage verknüpft. Oftmaliges, intensives Lüften wird dringend empfohlen.

04.05.2020 Ein Verein betreibt eine Sportstätte auf der ein/e PhysiotherapeutIn und Arzt/Ärztin eingemietet ist und dort sein/ihr Gewerbe ausübt. Darf der/die PhysiotherapeutIn bzw. Arzt/Ärztin seine/ihre PatientInnen dort behandeln obwohl es möglicherweise noch ein Betretungsverbot der Sportstätte gibt und darf der Sportstättenbetreiber seinen MieterInnen (PhysiotherapeutIn/Arzt/Ärztin) bzw. den PatientInnen seiner MieterInnen den Zutritt erlauben?

Das Betretungsverbot von Sportstätten stellt darauf ab, dass die Sportstätte aus Gründen der Freizeitgestaltung, Erholungssuche und Unterhaltung aufgesucht wird. Das ist in diesen Fällen nicht gegeben. Dementsprechend ist der Zutritt von PatientInnen/KlientInnen gestattet sofern auch das Gewerbe entsprechend ausgeübt werden darf.

30.04.2020 Welche Regelungen gelten auf den Parkplätzen der Sportstätten?

Dieselben wie für öffentliche Orte. Zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

30.04.2020 Müssen bei Vereinzelungsmaßnahmen (Drehkreuzen etc.) entsprechende Abstandsmarkierungen in den jeweiligen Betretungsrichtungen am Boden angebracht werden?

Gesetzlich ist das nicht vorgesehen. Die entsprechenden Abstandsregelungen sind jedenfalls einzuhalten.

30.04.2020 Müssen Vereine (oder die Sportstättenerhalter) die Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Schutz selbst besorgen und finanzieren? Wo und wie müssen diese angebracht sein?

Die Sportstättenbetreiber sind angehalten, entsprechende Hygienemaßnahmen selbstständig umzusetzen. Ob eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht (z.B. bis zum Beginn oder nach Ende der Sportausübung), entscheidet der jeweilige Bundes-Sportfachverband in seinen sportartspezifischen Richtlinien. Die Innenräumlichkeiten, sofern für die Sportausübung notwendig, dürfen nur mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden.

30.04.2020 Dürfen Sportstätten von Sportarten, die noch gesperrt sind, für Sanierungs-, Wartungs- oder Erhaltungsarbeiten betreten werden?

Ja.

Allgemeines, Finanzielles und (Arbeits)rechtliches

20.05.2020 Wo erhalte ich eine Vorlage für eine Einverständiserklärung für die Teilnahme am Training?

Eine Vorlage für eine Einverständniserklärung für die Teilnahme am Training finden Sie hier. Diese Einverständniserklärung ist eine reine Vorlage und muss von keinem Verein oder Verband verpflichtend eingeführt oder übernommen werden. Sie dient vor allem der Information der TeilnehmerInnen, da die Bestimmungen zur Einhaltung der Corona-Krise auf jeden Fall einzuhalten sind. Bei der Einverständniserklärung handelt es sich um einen Formulierungsvorschlag, der an Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann. Bei einer Lockerung der Voraussetzungen für die Teilnahme am Training wird empfohlen, entsprechende Präventionsmaßnahmen vorzusehen (z.B. bei medizinisches Personal muss beim Kontakt mit Infizierten gewährleistet sein, dass entsprechende Schutzausrüstung getragen wird oder Personen, die nach einer Quarantäne wieder am Training teilnehmen wollen, beötigen eine ärztliche Freigabe für die Teilnahme). Die grau markierten Passagen können von vorneherein an die Bedürfnisse des jeweiligen Verbandes/Vereines angepasst werden, sodass bei der Anwendung nur noch die gelb hinterlegte Passagen von den Teilnehmenden bzw. vom/von der gesetzlichen VertreterIn auszufüllen sind. Bitte beachten Sie, dass Sie bei Personen, deren personenbezogenen Daten Sie nicht bereits erhoben haben (die z.B. das erste Mal an einem Training teilnehmen und nicht Mitglied sind), auch ihren Verpflichtungen nach der Datenschutzgrundverordnung nachkommen müssen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Die Empfehlungen und Auskünfte wurden nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Es handelt sich um allgemein ableitbare Einschätzungen der Folgen dieser Ausnahmesituation. Trotz sorgfältiger Recherche zu den einzelnen Themen können wir angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der Ausnahmesituation, der unbeständigen Sachlage, die sich zum Teil täglich ändert, sowie dem oftmaligem Fehlen einschlägiger Judikatur, eindeutiger Rechtsvorschriften und gefestigter Rechtsprechung jedoch ausdrücklich keine Gewähr oder Haftung für eine etwaige gerichtliche Durchsetzbarkeit der Informationen übernehmen. Es wird daher an das Verantwortungsbewusstsein jeder Person appelliert.

15.05.2020 Darf in Zeiten der Einschränkung eine Pauschale Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) ausgezahlt werden?

Die Ausnahmesituation rund um COVID-19 hat betreffend die Verwendung der Pauschalen Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) einige Fragen aufgeworfen. Da für Heimtrainings bzw. angeleitete Trainings via Videokonferenz kein Reiseaufwand entsteht bzw. entstand, dürfte die PRAE nicht sozial- und steuerfrei zur Auszahlung gebracht werden. Durch intensive Bemühungen des Sports konnte nun eine Ausnahmeregelung für die Anwendung der PRAE erwirkt werden, welche am 13. Mai im Nationalrat beschlossen wurde. Gemäß dieser darf, wenn aufgrund der COVID-19 Krise Sportstätten gesperrt sind bzw. waren und alle anderen Voraussetzungen (Ausübung in nebenberuflicher Tätigkeit, Einhaltung der Tageshöchstgrenze von € 60.- etc.) für den Bezug erfüllt sind, auch ohne das Vorliegen einer Reisetätigkeit (z.B. Training zu Hause, Training in Form einer Videokonferenz) vom Verein/Verband steuer- und sozialversicherungsfrei eine PRAE ausgezahlt werden. Zeitraum der Anwendbarkeit: 16.3.2020 (Beginn Schließung der Sportstätten) bis 31.12.2020. Diese Ausnahmeregelung gilt rückwirkend mit 16.3. für die Zeiträume im Jahr 2020, in welchen die Sportstätten gesperrt sind. Die „Einsatztage“ sind entsprechend zu dokumentieren, auch wenn die „Einsatztage“ zu Hause erbracht wurden. Die entsprechenden Formulare und Richtlinien zur PRAE finden Sie hier. Die entsprechenden gesetzlichen Sonderregelungen finden Sie hier (ESTG) und hier (ASVG).

15.05.2020 Wie ist mit Sitzungen und statutarisch vorgesehenen Frist/Wahlen/Versammlungen umzugehen?

Durch die Verordnung des Gesundheitsministers vom 13.5.2020 wurde mit 15.5.2020 für Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen die Beschränkung auf 10 Personen aufgehoben. Somit ist das physischen Zusammentreffen bei Sitzungen wieder möglich. Dabei wird das Einhalten der Schutzmaßnahmen für Kundenbereiche (mindestens ein Meter Abstand, 10 m2/Person und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes) empfohlen. Da es aber aus organisatorischen Gründen (z.B. Verfügbarkeit von geeigneten Räumlichkeiten) dazu kommen kann, dass diese Sitzungen trotzdem nicht in dieser Form abgehalten werden können, besteht weiterhin die Möglichkeit der Verschiebung bzw. Abhaltung in Form einer Videokonferenz, wie im Folgenden erläutert.

Denn generell sieht das Bundesgesetz betreffend besondere Maßnahmen im Gesellschaftsrecht aufgrund von COVID-19 (Gesellschaftsrechtliche COVID-19-Gesetz (beschlossen im Zuge des 2 bzw. 4. COVID-19-Gesetze)), in welchem auch Vereine angeführt sind, vor, dass Versammlungen auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 verlegt werden können. Mit dem 8. COVID-19 Gesetz vom 5. Mai 2020 wurde das Gesellschaftsrechtliche COVID-19-Gesetz dahingehend ergänzt, dass Mitgliederversammlungen, an denen mehr als 50 Personen teilnahmeberechtigt sind, sogar bis Ende 2021 verschoben werden können.

Doch einerseits Sitzungen des Leitungsorgans des Verbandes/Vereines (z.B. Vorstandssitzungen) andererseits Versammlungen, die Beschlussfassungen, die das Vereinsgesetz bzw. die Statuten von Verbänden/Vereinen verpflichtend vorsehen (z.B. Wahl eines neuen Vorstandes, weil die Funktionsperiode ausläuft), müssen trotzdem abgehalten werden. Um dies, auch in Fällen, in denen nicht physisch zusammengekommen werden kann, zu ermöglichen, ist in §1 Art 32 2. COVID-2019 Gesetz festgehalten, dass Versammlungen von Organmitgliedern eines Vereins auch ohne physische Anwesenheit der TeilnehmerInnen durchgeführt werden können. Das Bundesministerin für Justiz (BMJ) hat dazu durch Verordnung nähere Regelungen betreffend die Durchführung dieser Versammlungen getroffen, die in folgenden Erlässen näher erläutert sind: https://www.justiz.gv.at/file/2c94848a6ff6ffb20170de903c3a403a.de.0/ejabl%20nr._59_2020.pdf bzw. https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Erlaesse/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752.pdf

Diese Regelungen erlauben Verbänden/Vereinen, auch wenn dies die Statuten nicht vorsehen, Sitzungen (z.B. des Vorstandes) oder statutarisch vorgeschriebene Versammlungen (z.B. Generalversammlung) per Videokonferenz abzuhalten. Dies gilt auch, wenn es sich um eine Delegiertenversammlung handelt. In § 2 des oben angeführten Erlasses ist erläutert, wie dabei vorzugehen ist. Sind Videokonferenzen für Sitzungen mit wenigen TeilnehmerInnen (z.B. Vorstandssitzung) eine praktikable Möglichkeit der Interaktion, so können diese mit steigender Anzahl der TeilnehmerInnen (z.B. Generalversammlung) nicht mehr möglich bzw. zweckmäßig sein. Daher sieht die Verordnung vor, dass bei Generalversammlungen der Vorstand für Angelegenheiten, die eine Beschlussfassung durch die Generalversammlung bedürfen (z.B. Wahlen), eine schriftliche Abstimmung anordnen kann. Dies ist auch möglich, wenn die Statuten dies nicht vorsehen. Eine schriftliche Abstimmung kann auch auf elektronischem Weg (z.B. per E-Mail) erfolgen. Wie bei schriftlicher Abstimmung vorzugehen ist, ist in § 4 Abs. 2 bis 4 des Erlasses näher erläutert.

In Anbetracht des damit verbundenen Aufwandes wird empfohlen, die Beschlussfassung auf die Punkte zu beschränken, die keinen Aufschub erlauben (z.B. Wahlen bei Auslaufen der Funktionsperiode des Vorstandes). Die Verordnung tritt rückwirkend mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des COVID-19-Gesetzes in Kraft. Somit werden auch virtuelle Versammlungen, die zwischen 22.3. und 8.4.2020 stattgefunden haben, nachträglich legalisiert.

13.05.2020 Erhalte ich für abgesagte Veranstaltungen und weitere entgangene Einnahmen Entschädigungen?

Uns ist bewusst, dass die aktuelle Situation für viele Bereiche unseres Landes, wie auch den Sport, eine große Herausforderung und Gefahr ist. Wir sind seit Wochen intensiv bemüht mit dem Sportministerium die unterschiedlichen Bedürfnisse und daraus abgeleitet die entsprechenden Hilfsmaßnahmen, vom Sofortzuschuss über Liquiditätsüberbrückungen bis zur Abfederung von längerfristigen Schäden, auszuarbeiten und für Verhandlungen, die das Ministerium führt, aufzubereiten. Aktuell liegt der Ball hier bei der Politik – der Sportminister und der Finanzminister haben ein 700 Mio. Euro Hilfspaket für gemeinnützige Organisationen angekündigt.

Doch einerseits Sitzungen des Leitungsorgans des Verbandes/Vereines (z.B. Vorstandssitzungen) andererseits Versammlungen, die Beschlussfassungen, die das Vereinsgesetz bzw. die Statuten von Verbänden/Vereinen verpflichtend vorsehen (z.B. Wahl eines neuen Vorstandes, weil die Funktionsperiode ausläuft), müssen trotzdem abgehalten werden. Um dies trotz dem bestehenden Versammlungsverbot zu ermöglichen ist in §1 Art 32 2. COVID-2019 Gesetz festgehalten, dass Versammlungen von Organmitgliedern eines Vereins auch ohne physische Anwesenheit der TeilnehmerInnen durchgeführt werden können. Das Bundesministerin für Justiz (BMJ) hat dazu durch Verordnung nähere Regelungen betreffend die Durchführung dieser Versammlungen getroffen, die in folgenden Erlässen näher erläutert sind: https://www.justiz.gv.at/file/2c94848a6ff6ffb20170de903c3a403a.de.0/ejabl%20nr._59_2020.pdf bzw. https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Erlaesse/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752.pdf

Diese Regelungen erlauben Verbänden/Vereinen, auch wenn dies die Statuten nicht vorsehen, Sitzungen (z.B. des Vorstandes) oder statutarisch vorgeschriebene Versammlungen (z.B. Generalversammlung) per Videokonferenz abzuhalten. Dies gilt auch, wenn es sich um eine Delegiertenversammlung handelt. In § 2 des oben angeführten Erlasses ist erläutert, wie dabei vorzugehen ist. Sind Videokonferenzen für Sitzungen mit wenigen TeilnehmerInnen (z.B. Vorstandssitzung) eine praktikable Möglichkeit der Interaktion, so können diese mit steigender Anzahl der TeilnehmerInnen (z.B. Generalversammlung) nicht mehr möglich bzw. zweckmäßig sein. Daher sieht die Verordnung vor, dass bei Generalversammlungen der Vorstand für Angelegenheiten, die eine Beschlussfassung durch die Generalversammlung bedürfen (z.B. Wahlen), eine schriftliche Abstimmung anordnen kann. Dies ist auch möglich, wenn die Statuten dies nicht vorsehen. Eine schriftliche Abstimmung kann auch auf elektronischem Weg (z.B. per E-Mail) erfolgen. Wie bei schriftlicher Abstimmung vorzugehen ist, ist in § 4 Abs. 2 bis 4 des Erlasses näher erläutert.

In Anbetracht des damit verbundenen Aufwandes wird empfohlen, die Beschlussfassung auf die Punkte zu beschränken, die keinen Aufschub erlauben (z.B. Wahlen bei Auslaufen der Funktionsperiode des Vorstandes). Die Verordnung tritt rückwirkend mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des COVID-19-Gesetzes in Kraft. Somit werden auch virtuelle Versammlungen, die zwischen 22.3. und 8.4.2020 stattgefunden haben, nachträglich legalisiert.

01.05.2020 Wie lange werden die Einschränkungen dauern, kann eine Veranstaltung in naher Zukunft durchgeführt werden?

Leider ist aus heutiger Sicht nicht abzuschätzen, welche und wie lange Maßnahmen der Bundesregierung aufrecht bleiben und wie schnell diese Krise überwunden werden kann. Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sind bis Ende Juni untersagt. Es ist jedenfalls nicht undenkbar, dass Maßnahmen auch über diesen Zeitraum hinaus erhalten bleiben. Eine seriöse Vorhersage ist leider nicht möglich. Es liegt somit im Verantwortungsbereich jedes Veranstalters/Verbandes/Vereins, wie lange er abwartet, um eine Veranstaltung abzusagen. Viele Sportveranstaltungen (Eishockey-WM, Fußball-EM usw.) wurden bereits abgesagt.

28.04.2020 Woher bekomme ich "Corona-Tests"?

Eine „Corona-Test“-Auswertung (Nasen-Rachenabstrich) ist unter anderem bei der Firma ARCHIMED Life Science GmbH in Wien, sowie bei der Firma Novogenia GmbH in Salzburg möglich.

28.04.2020 Wo kann ich Schutzmasken und Hygieneartikel bestellen?

Derzeit werden im Internet häufig Mund-Nase-Masken von Unternehmen angeboten, die vor der Corona-Pandemie in branchenfremden Unternehmensbereichen tätig waren und schnell umgesattelt sind, um Profit zu erwirtschaften. Sport Austria empfiehlt daher, sich vor dem Kauf von vermeintlichen Sonderangeboten über das Unternehmen, bei dem bestellt werden soll, sorgfältig zu informieren (z.B. via https://firmen.wko.at) und bei Vorauszahlungen und großen Mindestabnahmemengen besonders vorsichtig zu sein. Hygiene- und Desinfektionsmittel sind beispielsweise bei den in dieser Liste angeführten Unternehmen schon in kleineren Mengen verfügbar. Diese österreichischen Unternehmen sind bereits seit vielen Jahren in entsprechenden Geschäftsbereichen tätig.

15.04.2020 Erhalte ich für abgesagte Veranstaltungen und weitere entgangene Einnahmen Entschädigungen?

Wir sind seit Wochen intensiv bemüht mit dem Sportministerium die unterschiedlichen Bedürfnisse und daraus abgeleitet die entsprechenden Hilfsmaßnahmen, vom Sofortzuschuss über Liquiditätsüberbrückungen bis zur Abfederung von längerfristigen Schäden, auszuarbeiten und für Verhandlungen, die das Ministerium führt, aufzubereiten. In einem ersten Schritt soll es die Möglichkeit geben über den Härtefall Fonds Schäden einzureichen – die Richtlinien dazu werden gerade verhandelt – danach sollte eine Einreichung möglich sein. Weitere Schritte für Liquiditätsüberbrückungen bzw. Abfederung größerer Schäden sind ebenso auf der Verhandlungsagenda des Sportministers. Ziel sollte sein bis spätestens Ende April ein umfassendes „Rettungskonzept“ für den Sport verhandelt zu haben.

14.04.2020 Wie ist mit Sitzungen und statutarisch vorgesehenen Frist/Wahlen/Versammlungen umzugehen?

Generell sieht Art 35 § 2 Abs. 4 des 4. COVID-19-Gesetzes vor, dass Versammlungen auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 verlegt werden können. Doch einerseits Sitzungen des Leitungsorgans des Verbandes/Vereines (z.B. Vorstandssitzungen) andererseits Versammlungen, die Beschlussfassungen, die das Vereinsgesetz bzw. die Statuten von Verbänden/Vereinen verpflichtend vorsehen (z.B. Wahl eines neuen Vorstandes, weil die Funktionsperiode ausläuft), müssen trotzdem abgehalten werden. Um dies trotz dem bestehenden Versammlungsverbot zu ermöglichen ist in §1 Art 32 2. COVID-2019 Gesetz festgehalten, dass Versammlungen von Organmitgliedern eines Vereins auch ohne physische Anwesenheit der TeilnehmerInnen durchgeführt werden können. Das Bundesministerin für Justiz (BMJ) hat dazu durch Verordnung nähere Regelungen betreffend die Durchführung dieser Versammlungen getroffen, die in folgendem Erlass näher erläutert sind: https://www.justiz.gv.at/file/2c94848a6ff6ffb20170de903c3a403a.de.0/ejabl%20nr._59_2020.pdf

Diese Regelungen erlauben Verbänden/Vereinen, auch wenn dies die Statuten nicht vorsehen, Sitzungen (z.B. des Vorstandes) oder statutarisch vorgeschriebene Versammlungen (z.B. Generalversammlung) per Videokonferenz abzuhalten. Dies gilt auch, wenn es sich um eine Delegiertenversammlung handelt. In § 2 des oben angeführten Erlasses ist erläutert, wie dabei vorzugehen ist. Sind Videokonferenzen für Sitzungen mit wenigen TeilnehmerInnen (z.B. Vorstandssitzung) eine praktikable Möglichkeit der Interaktion, so können diese mit steigender Anzahl der TeilnehmerInnen (z.B. Generalversammlung) nicht mehr möglich bzw. zweckmäßig sein. Daher sieht die Verordnung vor, dass bei Generalversammlungen der Vorstand für Angelegenheiten, die eine Beschlussfassung durch die Generalversammlung bedürfen (z.B. Wahlen), eine schriftliche Abstimmung anordnen kann. Dies ist auch möglich, wenn die Statuten dies nicht vorsehen. Eine schriftliche Abstimmung kann auch auf elektronischem Weg (z.B. per E-Mail) erfolgen. Wie bei schriftlicher Abstimmung vorzugehen ist, ist in § 4 Abs. 2 bis 4 des Erlasses näher erläutert.

In Anbetracht des damit verbundenen Aufwandes wird empfohlen, die Beschlussfassung auf die Punkte zu beschränken, die keinen Aufschub erlauben (z.B. Wahlen bei Auslaufen der Funktionsperiode des Vorstandes). Die Verordnung tritt rückwirkend mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des COVID-19-Gesetzes in Kraft. Somit werden auch virtuelle Versammlungen, die zwischen 22.3. und 8.4.2020 stattgefunden haben, nachträglich legalisiert.

02.04.2020 Ist Kurzarbeit auch für MitarbeiterInnen im Sport möglich?

Die Möglichkeit zur „Corona-Kurzarbeit“ steht nun allen 15.000 Sportvereinen in Österreich offen! Darauf hat sich Sport Austria mit den Sozialpartnern verständigt. Bislang war dies nur Vereinen der Fußball-Bundesliga möglich. Damit soll besonders Vereinen und Verbände geholfen werden, die sich aufgrund der finanziellen Situation mit Kündigungen ihrer MitarbeiterInnen beschäftigen müssen. Achtung: Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich. Wichtige Information: Die Unterschriftsfelder der Sozialpartner können bei der Antragstellung frei gelassen werden!

Informationen zur Kurzarbeitszeit:

Notwendige Formulare zur Antragsstellung:

Ausfüllhilfe zum Antragsformular

24.03.2020 Darf jemand, der Kurzarbeitsgeld bezieht auch Pauschale Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) beziehen?

Voraussetzung für den steuerfreien Bezug einer PRAE gem. § 49 Abs 3 Z 28 ASVG ist, dass die Tätigkeit, in deren Rahmen die PRAE bezahlt wird, nicht den Hauptberuf und nicht die Hauptquelle der Einnahmen bildet. Es muss also einen anderen Hauptberuf geben und die Einnahmen daraus werden wohl höher als die gewährte PRAE sein müssen. Es muss ich bei der Hauptbeschäftigung aber nicht zwangsläufig um eine Vollzeitbeschäftigung handeln. Wird also der Hauptberuf in Kurzarbeit ausgeübt, so kann trotzdem im Rahmen der Nebenbeschäftigung eine sozialversicherungsfreie PRAE bezahlt werden, sofern diese nicht höher ist als die Einnahmen aus dem Hauptberuf. Nach § 3 Z 16c EStG gibt es diese Einschränkung (Nebentätigkeit) gar nicht, daher kann die PRAE auch bei Kurzarbeit steuerfrei ausbezahlt werden. Wir weisen allerdings darauf hin, dass die PRAE eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung darstellt. Die Tätigkeit muss daher dergestalt sein, dass mit ihr auch tatsächlich Reiseaufwendungen zumindest dem Grunde nach verbunden sind.

16.03.2020 Wo erhalte ich Informationen zu meinen Rechten und Möglichkeiten zur Kostenerstattung in Bezug auf Reisen und?

Das Europäische Verbraucherzentrum stellt Informationen zu Problemen und Rechten in Bezug auf den Coronavirus bei Pauschalreisen, Einzelbuchungen und für Reisende, die bereits unterwegs sind, zur Verfügung (https://europakonsument.at/). Zudem haben das Sozialministerium und der Verein für Konsumenteninformation eine Hotline für Fragen rund ums Reisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingerichtet. Die Hotline ist täglich (auch am Wochenende) von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 201211 erreichbar.

wichtige Links zum Thema

Information für Verbände im Zusammenhang mit Bundes-Sportförderung:

Etwaig anfallende Stornogebühren in Zusammenhang mit dem Coronavirus sind in der Bundes-Sport GmbH (BSG) abrechenbar. Trotzdem wird erwartet zunächst mit dem Reiseveranstalter, insbesondere bei Reisen in Gebiete, für die eine aktuelle Reisewarnung des Außenministeriums gilt, eine Kulanzlösung ohne das Zahlen von Stornogebühren anzustreben. Vor einer endgültigen Absage einer sportlichen Aktivität (Reise zu Trainingslager oder Wettkampf), die grundsätzlich von der BSG gefördert wird, ist mit dem Geschäftsführer Sport der BSG, Mag. (FH) Clemens Trimmel, Kontakt aufzunehmen (office@austrian-sports.at; +43 1 / 50 32 344).

 

Stand: 20.05.2020, 17:30