Radball-Duo vom RV Dornbirn holt in Gent WM-Gold

Spielbericht zum Finale

Das Spiel um die Goldmedaille gegen Deutschland begann gleich mit einem Kaltstart für das rot-weiß-rote Duo. Die Deutschen erzielten früh die 0-1 Führung, doch praktisch im Gegenzug konnte Feurstein wieder ausgleichen. Danach war die Partie geprägt vom taktischen Geplänkel. Die nächste Schrecksekunde für das in der Vorrunde so bärenstarke Team aus Österreich folgte aber rasch. Bei einer Abwehraktion stürzte Schnetzer unglücklich auf sein Rad und musste eine Behandlungspause nehmen.

Kurz darauf nützten die Deutschen einen Fehler der Österreicher, stellten auf 1-2. „Eigentlich wollten wir das Spiel ruhig angehen, haben aber Fehler gemacht. Ich dachte mir, wir dürfen das Spiel jetzt nicht wegschmeißen und müssen uns zurückkämpfen“, schilderte Schnetzer den hektischen Auftakt. Die beiden Vorarlberger ließen aber nicht lange auf den Ausgleich warten, diesmal war es Schnetzer der für das 2-2 sorgte. Mit diesem Spielstand ging es dann nach sieben Minuten in die Halbzeitpause. Nach dieser gingen die Österreicher dann erstmals in Führung. Sehenswert spielte das Duo die deutsche Abwehr aus und stellte auf 3-2.

Vier Minuten vor Ende der Partie glichen die Deutschen aus und gingen kurz darauf mit 3-4 wieder in Führung. Im Nachschuss einer Ecke stellten die Österreicher auf 4-4 und gingen zwei Minuten vor dem Ende wieder mit 5-4 in Führung, nachdem Schnetzer zuvor schon bei einem Weitschuss die Stange traf. „Das war eigentlich das Geheimnis unseres Turniers. Wir haben uns immer zurückgekämpft“, so Schnetzer, der dann 35 Sekunden vor dem Ende auf 6-4 stellte und den achten WM-Titel für sich fixierte, den ersten mit seinem neuen Partner. „Wir verstehen uns echt toll und sind ein gutes Team“, sagte Schnetzer abschließend.

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