Eine „Teufl“isch gute Zeit geht zu Ende!

Die 33-jährige Oberösterreicherin Valerie Teufl beendet nach 18 Jahren ihre aktive Sportkarriere als (Beach)volleyballerin.
Seit 15. Mai darf nun auch in Österreich wieder Beachvolleyball trainiert werden. Leider ohne Valerie Teufl vom Beachteam Eval. Nach längeren wiederkehrenden Problemen mit der Schulter mussten die Beach-Union Girls Eva Freiberger und Valerie Teufl der Wahrheit ins Auge sehen. Valerie´s Schulter lässt keinen Leistungssport mehr zu. Die Notwendigkeit einer weiteren Operation untermauert den Entschluss zum Karriereende.

 

Der Staatsmeistertitel 2015, eine Silbermedaille auf der World Tour und mehrere internationale Top 5 Ergebnisse sind nur ein Auszug aus ihrer langjährigen, erfolgreichen Karriere am Ball.
Angefangen im eigenen Garten, ging es über einen kleinen Verein in Regau nach Enns in die zweite Hallen-Bundesliga. Dort erkannte ihr damaliger Trainer Jirka Siller ihren unermüdlichen Ehrgeiz und nahm sie mit zum österreichischen Top Club ASKÖ Linz Steg, mit dem sie mehrere Cup-Titel und einen Achtelfinaleinzug im Europacup bejubeln konnte. 2016 beendete die langjährige Nationalteamspielerin ihre Hallenkarriere um sich voll und ganz auf Beachvolleyball zu konzentrieren. Mit Lisi Klopf, Bianca Zass und Eva Freiberger an ihrer Seite feierte Valerie meist sehr emotionsgeladen auch am Sand viele Erfolge. Highlights waren die Teilnahmen am Grand Slam in Klagenfurt, der Staatsmeistertitel 2015, die Siege auf der Schweizer COOP-Tour und die Silbermedaille auf der World Tour. Die wohl erfolgreichste Saison 2019 beendete „Val the Wall“ gemeinsam mit Eva auf Rang 71 der Weltrangliste und als Top 2 Österreichs.

 

„Wenn mir jemand vor 10 Jahren gesagt hätte, dass ich mal auf der World Tour erfolgreich Beachvolleyball spielen würde, hätte ich ihn wohl ausgelacht.“, so die Sportkoordinatorin des Talentezentrum Sportland OÖ. Ihr unermüdlicher Einsatz und Ehrgeiz konnten auch von einer Schulteroperation, einer Blinddarmoperation, dem Bruch zweier Mittelfußknochen und mehreren Bänderrissen nicht gebremst werden. „Doch irgendwann reicht´s. Mein Körper nimmt mir nun diese schwere Entscheidung ab.“  Mehr als die Hälfte ihres Lebens war die lautstarke Blockerin im Volleyball Leistungssport tätig, nun setzt sie ihren Enthusiasmus ein um junge NachwuchsleistungssportlerInnen auf ihrem Weg zu unterstützen. „Ich bin unendlich dankbar für die Erfahrungen die ich im Leistungssport machen durfte und ich weiß, dass dies ohne die Unterstützung meiner Eltern, Freunde, Sponsoren, Partnerinnen, TrainerInnen und TherapeutInnen nie geschafft hätte. DANKE!“

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