Young Athletes: 50 Nachwuchstalente bei polysportivem Camp in der Sportsarea Grimming

Von Donnerstag bis Sonntag fand in der Steiermark das erste Young-Athletes-Camp statt. 50 junge Leistungssportler:innen aus ganz Österreich waren dabei, um gemeinsam Neues zu lernen und beim zweiten Screening ihre Fortschritte zu testen. Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Sporteinheiten, Workshops und Vorträgen. Aus dem Burgenland waren Theo Prandtstetten, Johanna Tschida, Daniel Krojer und Vanessa Meditsch dabei.

Mit Young Athletes rief die SPORTUNION heuer ihr österreichweites Programm zur gezielten Förderung von jungen Leistungssportler:innen ins Leben. Am Nationalfeiertag startete nun mit dem Camp in Niederöblarn (Steiermark) das große Highlight für die Teilnehmer:innen. 50 Young Athletes aus allen neun Bundesländern und den verschiedensten Sportarten verbrachten gemeinsam mit Expert:innen und Coaches vier Tage in der Sportsarea Grimming. Am Plan standen, neben Bewegung und neuerlichen Screenings, zahlreiche Workshops zu Ernährung und Sportpsychologie, aber auch Vorträge zu Social Media sowie ein Impulsvortrag von Programm-Botschafter Christoph Sumann.

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Eines der Highlights für die Young Athletes gab es gleich zum Start. Sie konnten sich einer Ninja-Challenge stellen, bei der es für die beiden schnellsten Sportler:innen jeweils eine Wildcard für die eigentlich ausgebuchten Ninja-Meisterschaften in Wr. Neustadt gab. Der 15-jährige Niederösterreicher Felix Haizinger vom UNION Frisbeeclub Mosquitos Klosterneuburg war der erste, der sich durch den Kurs traute, und legte gleich die Bestzeit der Burschen hin.

© Harald Tauderer
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© Harald Tauderer
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© Harald Tauderer
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Schneller war am Ende des Tages nur eine – die ebenfalls 15-jährige Johanna Obermayr von den suppervolleys Oberösterreich. Die Volleyballerin schwang sich fehlerfrei und vor allem unglaublich schnell durch den Parcours, legte die Tagesbestzeit hin. Die Highlights der beiden spektakulären Runs gibt es dank der Agentur radiant PIG, die das Camp begleitete, auf unseren Social Media Kanälen zu sehen. Parallel zur Ninja-Challenge wurde draußen mit dem Bogen geschossen und in der Kraftkammer lernten die Young Athletes neue Übungen kennen. Für das Camp waren die Teilnehmer:innen in drei Gruppen eingeteilt.

Mentaler Bereich und Ernährung im Fokus 

Weiter ging es dann mit den Screenings, bei denen die Programm-Teilnehmer:innen herausfinden konnten, in welchen Bereichen sie sich seit Programmbeginn am meisten verbesserten haben. Es folgten jede Menge gemeinsame Bewegung mit polysportivem Charakter und die vertiefenden Workshops. Generell blieben vielen Young Athletes vor allem die psychologischen Aspekte des Programms in Erinnerung.

© Harald Tauderer
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Theo Prandtstetten von der Eisenstädter Schwimm Union

Vor allem bei den Fitness-Übungen war für mich einiges Neues dabei. Beim Camp ging es mir aber auch darum, Spaß zu haben und ich habe viele neue Leute kennengelernt. Sportlich habe ich große Ziele, würde es gerne einmal zu Olympia schaffen

, so Theo

Am Sonntag ging das Programm dann mit einem Orientierungslauf, dem Vortrag von Christoph Sumann, vielen zufriedenen Sportler:innen und so mancher neuen Freundschaft zu Ende. “In den meisten Sportarten erhalten junge Athletinnen und Athleten außerhalb ihrer Vereine oft keine zusätzliche Unterstützung, und es mangelt häufig an einer angemessenen Grundausbildung. Unser Programm zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, und es erfüllt mich mit besonderer Freude, wenn die aufstrebenden Talente unmittelbar von den angebotenen Möglichkeiten profitieren und einige von ihnen bereits bedeutende Fortschritte in ihren Wettkämpfen verzeichnen konnten. Besonders wichtig ist es aber natürlich auch, dass sie Spaß beim Camp hatten”, sagt SPORTUNION-Vizepräsidentin Beate Taylor.

© Harald Tauderer
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Die vier Young Athletes aus dem Burgenland
© Harald Tauderer
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Vanessa Meditsch

Die SPORTUNION bedankt sich bei allen Beteiligten und Helfer:innen, die für eine gelungene Umsetzung des Camps gesorgt haben und bei den Teilnehmer:innen für ihr Engagement und ihre Disziplin. Der erste Zyklus des vorerst für drei Jahre gesicherten Programms neigt sich damit bereits dem Ende zu. Im November stehen noch Spezialmodule sowie Präsenz-Coachings auf dem Programm im Dezember werden vier “Young Athletes of the year” (eine:r pro Region) ausgewählt und bei einem gemeinsamen Tag in Wien geehrt.

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