Olympiaschwimmerin Lena Grabowski über den Trainingsalltag der Corona Krise

Gemäß den ersten Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen durch die Bundesregierung dürfen Heeres- und Polizeisportler sowie Olympia-Qualifizierte wieder trainieren. Zu Letzteren zählt auch die Schwimmerin der SU- Neusiedl Lena Grabowski (17), die bereits erste Längen in der Südstadt schwimmen durfte. Ziel des Trainings ist die Top Form, welche vor der Krise vorherrschte wieder zu erreichen und sich wiederum den großen Ziel Olympia 2021 anzunähern.

„Beim Österreichischen Schwimm Verband (OSV) gab es die Regelung, dass der A-Kader wieder starten darf“, erzählt das Aushängeschild der SUNS (Schwimmunion Neusiedl am See). Die acht größten Talente haben damit jeweils eine Bahn in der Südstadt zum Trainieren. „Das erste Mal wieder im Wasser zu sein war natürlich sehr schön — aber auch sehr anstrengend“, beschreibt die angehende Olympia-Schwimmerin das ungewohnte Gefühl, nach dem Trockentraining wieder im Becken zu sein.

Während der Ausgangsbeschränkungen hat Grabowski von ihrem Krafttrainer einen Plan zur Verfügung gestellt bekommen. Die Anzahl der Ersatztrainings war gleich zum regulären Trainingsplan, jedoch der Umfang war ein Geringerer. Ziel des Ausgleichstrainings war die Erhaltung der Ausdauer und Kraft während der Zeit ohne Wassereinheiten. Ein kurzer Abstecher in den lokalen Badeteich ihrer Heimatgemeinde Parndorf zählte zu den wenigen Wasserstunden während der Quarantäne.

Wann das nächste Mal ein Wettkampf stattfinden wird, kann Grabowski derzeit nicht einschätzen. „Ich glaube aber nicht, dass im Laufe dieser Saison — also bis zum Sommer — noch internationale Wettbewerbe stattfinden können.

Verschiebung der Olympischen Sommerspiele

Die Verschiebung der Olympischen Spiele sei seit Beginn der Diskussion für Lena Grabowski der einzig gerecht Weg gewesen, um diese im Sinne der SportlerInnen abhalten zu können. Sowohl für ihre SchwimmkollegInnen, aber auch alle anderen SpitzensportlerInnen der anderen Sportsparten, welche noch nicht das Limit in der Qualifikationsperiode erreicht hatten, hätte eine Einhaltung des Termins zu einer unfairen Qualifikation geführt. „Meiner Meinung nach hätte man sich schneller entscheiden müssen und auf die Empfehlung jener SportlerInnen und Olympischen Comites mehr achten sollen, anstatt so lange zu zögern. Für die Schwimmerin der SUNS bedeutet das, dass sich ihr Ziel um ein Jahr verschiebt und ihr künftiger Trainingsplan sich den Olympischen Spielen anpasst. Glücklicherweise muss sich die Athletin nicht nochmals für das Großereignis qualifizieren, da sie das Limit bereits unterbot und somit fix für Olympia 2021 qualifiziert ist.

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