Platz neun – starkes Ergebnis bei den Weltmeisterschaften in Kairo für Lora Ziller (+68 kg). Lejla Topalovic (-61 kg) fehlte als Pool-Dritte nur ein Pünktchen zum Weiterkommen.
Lora Ziller (+68 kg) schaffte als Gruppenzweite den Achtelfinal-Einzug: Die Nr. 35 der Welt startete fulminant mit einem 10:2 über die Usbekin Khakimjonova in die WM. Dann aber folgte ein 0:5 gegen die Griechin Kyriaki Kydonaki und so stand die Ex-U21-Europameisterin im letzten Pool-Duell gegen die Belgierin Ophelie Mulolo unter Druck – das von Teamchef Juan Luis Benitez Cardenes klug kalkulierte 0:0 gegen die Silberne der Austrian Open in Salzburg reichte zum Aufstieg. Im Achtelfinale unterlag die 26-Jährige dann aber der Niederländerin Ingrid Creemers (Nr. 41) mit 3:6. Nach einem frühen 0:2-Rückstand konnte Ziller zwar nach 60 Sekunden auf 1:2 verkürzen, musste aber angreifen und wurde immer wieder ausgekontert. Platz neun ist aber ein starkes Ergebnis für die Karate-do Wels-Kämpferin.
Unglücklich scheiterte Lejla Topalovic als Gruppendritte der Klasse -61 kg am Einzug in die K.o.-Phase: Der Karate-do Wels Athletin fehlte am Ende nur ein Pünktchen zum Aufstieg. Vorentscheidend war der erste Kampf gegen die Malaysierin Zakiah Adnan: „Ich hatte zu wenig Geduld, stürmte blind drauf los und geriet mit 1:4 in Rückstand. Kurz vor Schluss gelang mir der Ausgleich mit einem Fußstoß zum Kopf, verlor aber mit Senshu. Gegen die Australierin hatte ich dann Distanzprobleme und so war der 2:0-Sieg die Deutsche Favoritin Reem Khamis zu wenig. Ich bin sehr enttäuscht, da ich gut vorbereitet war.“
Foto: Karate Insights/Martin Kremser
