Von 4. bis 7. September fanden die Marathon-Kanu-Weltmeisterschaften im ungarischen Györ statt. Mit am Start war Österreichs Aushängeschild im Parakanu, der Linzer Markus Mendy Swoboda. Im vergangenen Jahr konnte sich Mendy bei den Marathon-Weltmeisterschaften in Metkovic bereits zwei Goldmedaillen umhängen, dementsprechend groß war die Hoffnung, dass der Tausendsassa seinen Erfolg vom Vorjahr wiederholen könnte. In Györ ging Mendy, wie bereits im Vorjahr, in zwei Bewerben an den Start: In der VL3 und der KL2-Klasse über jeweils 11,8 Kilometer.
Mendys erstes Rennen war das VL3 Rennen. Dieses Rennen im Auslegerboot lag Mendy weniger. Er rechnete sich darin nicht so große Siegeschancen aus. Aber zum Schluss war die Freude riesengroß, weil er als Erster die Ziellinie passierte. Am Tag darauf bestritt er das Rennen in der KL2 Klasse. Mendy ging mit großer Freude an dieses Rennen, das in Flachwasserrennbooten stattfand, weil Mendy mit dieser Art von Booten seit Kindheit an trainiert hat. Mendy gewann auch dieses Rennen und er genoss die Siegerehrung sehr, weil der Kanusport in Ungarn sehr populär ist und somit Siegerehrungen mit einer ganz großen Begeisterung vom Publikum gefeiert werden. Im nächsten Jahr findet die Kanu-Marathon-WM in der Stadt Gualeguaychu, im Osten von Argentinien, an einem Nebenfluss des Rio Uruguay statt. Mendy freut sich schon sehr, wenn er seine 2 Titel in Argentinien verteidigen kann.
Foto: Harald Kehrer
