Vöcklabruck. In einer spannenden und emotionalen Landesmeisterschaft für Amputierte in Vöcklabruck hat Erwin Leibetseder, ein neuer Spieler im Team UBSV Attnang/Vöcklabruck, den Titel gewonnen. Dies markiert einen bedeutenden Erfolg für den Sportler und den Verein. Im entscheidenden Spiel trat Leibetseder gegen den letztjährigen Meister Manfred Eisenknapp an. Der Wettkampf war hart umkämpft, und Leibetseder konnte schließlich den Sieg erringen. Dies ist besonders bemerkenswert, da er erst kürzlich zum Verein gestoßen ist und bereits in seiner ersten Saison einen Meistertitel gewinnen konnte. Dieser Erfolg erinnert an Andreas Reiter, der vor zwei Jahren unter ähnlichen Umständen ebenfalls den Titel gewann.
B-Bewerb: Andreas Reiter siegt
Im B-Bewerb der Landesmeisterschaft fand ein spannendes Duell zwischen Andreas Reiter und Christian Kröhn statt. Reiter, der ebenfalls erst vor kurzem zum Verein kam, zeigte hervorragende Leistungen und konnte das Spiel für sich entscheiden. Diese Erfolge unterstreichen die starke Wettbewerbsfähigkeit und das Talent innerhalb des Vereins.
Dominik Altmann verteidigt Titel
Ein weiterer Höhepunkt der Meisterschaft war die Titelverteidigung von Dominik Altmann. Er zeigte eine beeindruckende Leistung in seinen Einzelspielen und schaffte es, auch in kritischen Momenten des Spiels die Oberhand zu behalten. Altmann hatte jedoch im Doppel mit seinem Partner Christian Öllinger nicht das gleiche Glück und musste sich im Finale geschlagen geben.
Integration von Mentalbehinderten Sportler/innen
Besonders hervorzuheben ist die Entscheidung, die Landesmeisterschaft in diesem Jahr erneut in Zusammenarbeit mit den Mentalbehinderten Sportler/innen durchzuführen. Diese Initiative wurde von vielen Beteiligten als großer Erfolg gewertet, einschließlich des Präsidenten des TC Vöcklabruck, Stefan Hitzfelder. Solche Integrationsprojekte fördern nicht nur den Sport, sondern auch den Gemeinschaftssinn und das Verständnis zwischen den Athleten.
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