Die Grazer Fechtunion feiert erste Erfolge

Die Grazer Fechtunion ist zumindest EINER der jüngsten Vereine unter dem Dach der Sportunion Steiermark: Er wurde im Juni 2014 gegründet!
Was die Fechterinnen und Fechter in der nach der Sommerpause seit gerade einem Monat laufenden Turniersaison aber an Ergebnissen “ablieferten” kann sich sehen lassen:
Gloria Wolkerstorfer qualifizierte sich gleich im ersten Wettkampf der GFU für die Junioren-Europa- und Weltmeisterschaften. Beim mit 140 Teilnehmern hervorragend besetzten Weltcup in Budapest focht sich Gloria mit Platz 16 als beste Österreicherin geradewegs in die Weltspitze! Ganz knapp scheiterte Teamkollegin Giovanna Nitsche an der Quali: Sie verlor das entscheidende Gefecht denkbar knapp mit 14:15!
“Was die Mädels können, kann ich wohl auch”, dachte sich Lukas Knechtl, als er beim Juniorenranglisten-Turnier in Osnabrück unter 165 Teilnehmern an den Start ging. Im hochklassigen Feld der deutschen Juniorenelite stoppte erst die zur Zeit unangefochtene Nummer 1 unter Deutschlands Junioren, Lukas Bellmann aus Leverkusen, den Grazer im Halbfinale denkbar knapp mit 15:14. Lukas Knechtl, der ja international für Deutschland startet, liegt mit Ranglisten-Platz 4 damit ebenfalls auf einem EM-/WM-Platz.
Und wenn ihre Schützlinge schon so erfolgreich sind, dann steigt auch Erfolgstrainerin Lissy Knechtl noch einmal “in den Ring”: Sie gewann im Einzel und mit Giovanna Nitsche und Kathi Schmedler die Steirischen Meistertitel im Damendegen, d.h. auch gleichzeitig die ersten Titel für die noch junge Grazer Fechtunion. “Kathi” und “Gio” gewannen nebenbei auch noch beide Bronzemedaillen im Einzel.

Kathi Schmedler, Lissy Knechtl (auch Meisterin im Einzel) und Giovanna Nitsche (v.l.)
Kathi Schmedler, Lissy Knechtl (auch Meisterin im Einzel) und Giovanna Nitsche (v.l.)

Lukas Knechtl, Bronzemedaillengewinner von Osnabrück (Mitte), mit seinem deutschen Bundestrainer Mario Böttcher (links) und Freund und Teamkollege Samuel Unterhauser (5. der Jugendolympiade in Nanjng) (rechts)
Lukas Knechtl, Bronzemedaillengewinner von Osnabrück (Mitte), mit seinem deutschen Bundestrainer Mario Böttcher (links) und Freund und Teamkollege Samuel Unterhauser (5. der Jugendolympiade in Nanjng) (rechts)

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