Strasser gewinnt RAA in Rekordzeit

Tolle Zuschauerkulisse
Nach seinen drei Siegen beim Race Across America, den Triumphen bei Race Around Slovenia und Race Around Ireland hat der Kraubather in den heutigen Morgenstunden mit dem Race Around Austria das vierte der “Big Five” der größten Extremradrennen der Welt gewonnen. Die Tortour in der Schweiz, die gestern mit dem Sieg von Christophs Trainingspartner Severin Zotter endete, hat Strasser noch nie bestritten. “Der Sieg hier in der Heimat ist etwas ganz besonderes. Unglaublich waren die Menschenmessen: Über 5.000 Zuschauer empfangen mich beim Zieleinlauf um 2:00 Uhr Früh in St. Georgen im Attergau. Ich habe noch ein Langstreckenrennen erlebt, wo so viele Zuschauer am Straßenrand und im Ziel standen. Von Donnerstag auf Freitag zum Beispiel liefen so viele Fans bei strömendem Regen die Silvretta Hochalpenstraße neben mir hier, teilweise in meinem Renntrikot. Das hat mich unglaublich motiviert”, freute sich der Steirer.
Extreme Wetterbedingungen – Angst vor der Aufgabe
Das Race Around Austria hat Christoph in diesem Jahr zum dritten Mal bestritten. 2010 litt er als Solofahrer am gleichen Lungenproblem wie im Jahr zuvor beim RAAM und musste aufgeben und im letzten Jahr holte er sich in der 4er-Teamwertung den Sieg. “Ich wollte unbedingt heuer gewinnen. Aber womit wir alle nicht gerechnet haben waren die Wetterbedingungen. In den über vier Tagen Fahrzeit hatte ich insgesamt nur fünf Stunden trockene Straßen. Von der Belastung her war dieses Rennen das extremste, das ich je gefahren bin. Beim Race Across America hast du viele flache Passagen, wo man sich erholen kann. Das geht hier über die österreichischen Alpenpässe nicht. Die psychischen und physischen Belastungen wurden durch den Dauerregen und Schnee auf den Pässen noch intensiver – Regen und Kälte sind Gift für die Gelenke. Viele Fahrer haben deshalb wegen Gelenksproblemen das Rennen vorzeitig beendet. Mein Physiotherapeut hat mir im Ziel gesagt, er hat nicht mehr daran geglaubt, dass ich das Ziel sehe, da meine Knie ziemlich beleidigt waren. Aber ich habe es durchgezogen. Das war heuer für mich die beste Saison mit dem Sieg beim RAAM und jetzt hier in meiner Heimat. Jetzt habe ich viel Zeit zum Regenerieren, was für meine Knie wichtig ist.”
Nur 50 Minuten Schlafzeit
In den 3 Tagen, 15 Stunden und 24 Minuten des Race Around Austria, das die Außengrenzen Österreichs entlang verlief, betrug die Stehzeit von Christoph nur rund 1.45 Stunden. Die reine Schlafzeit belief sich auf rund 50 Minuten und 50 Minuten wurden die Knie behandelt und vor allem die nassen Kleider gewechselt. “Bedanken möchte ich mich vor allem bei meinem sechsköpfigen Betreuerteam. Sie haben tolle Arbeit geleistet”, sagte Christoph.
 
Quelle: www.christophstrasser.at
Photocredit: Felix Roittner / Race Around Austria

Das könnte dich auch interessieren...

Quo vadis Sportsystem Österreich? Was wir von den Besten lernen können?

Anlässlich des Jubiläumsjahr „20 Jahre Sportpark Athletik“ hat die SPORTUNION Steiermark zur hochkarätig besetzten Diskussion geladen. Es wurden erfolgreiche, internationale Sportsysteme durchleuchtet und mit dem Österreichs verglichen. Was müssen wir in Österreich und speziell in der der Steiermark besser machen? Das Publikum, bestehend unterschiedlichsten Richtungen des Sports und Gesundheit, konnte sich auch in die von

Neues Semester, neue Chancen: Die SPORTUNION Akademie startet in den Winter 2026/27

Das neue bundesweite Aus- und Fortbildungsprogramm der SPORTUNION Akademie ist da! Ab sofort kannst du dir deinen Platz für das Wintersemester 2026/267sichern – direkt online unter www.sportunion-akademie.at. Ob Training, Fitness, Ernährung, Gesundheit, Vereinsmanagement oder spezielle Themen wie Kinderturnen – unser Angebot ist so vielfältig wie der Sport selbst.

“Der Sportverein ist kein Freizeitangebot! Er ist gesellschaftliches Fundament!”

Am 13. Juni 2026 wurde Peter McDonald beim 26. Ordentlichen Bundestag der SPORTUNION Österreich in Tulln als Präsident wiedergewählt. In seiner Zukunftsrede skizzierte er, wofür die SPORTUNION steht und wohin sie die nächsten vier Jahre führen soll: als starke Stimme für den Sport in Österreich, als Heimat für Kinder und Jugendliche und als Gemeinschaft, die Werteorientierung durch Lebensfreude lebt.

26. Ordentlicher Bundestag der SPORTUNION: Vorstand einstimmig bestätigt. Peter McDonald führt die SPORTUNION in die Zukunft

Beim 26. Ordentlichen Bundestag der SPORTUNION am 13. Juni 2026 wurden Vorstand und Präsidium einstimmig bestätigt. Präsident Peter McDonald startet damit als zehnter Präsident der SPORTUNION in eine weitere Amtsperiode. Gemeinsam mit seinem Team wird er weitere vier Jahre lang die strategische Weiterentwicklung der Organisation vorantreiben.

SPORTUNION und KASU revolutionieren Vereinsverwaltung: Österreichische Vereinssoftware entlastet Ehrenamt um hunderte Stunden

Überfüllte Excel-Listen, WhatsApp-Gruppen voller verlorener Infos, stapelweise Ordner – und am Ende mehr Zeit für Verwaltung als für den Sport. Genau hier setzt die neue Partnerschaft mit KASU an: einer Vereinsverwaltungssoftware, von einem österreichischen Verein für österreichische Vereine entwickelt, um die digitale Basis für den organisierten Sport in Österreich zu legen.