Elf Jahre lang war die Besondere Bundes-Sportförderung auf jährlich 80 Millionen Euro eingefroren, die Inflation hat in diesem Zeitraum rund 90 Millionen Euro davon verschlungen, 25 Prozent der Kaufkraft gingen bis heute verloren. Nach langwierigen Verhandlungen und vielen guten Gesprächen hat die Regierung am Mittwoch die Anhebung auf 120 Millionen Euro verkündet. Eine Entscheidung, die bei der SPORTUNION und im gesamten Sportbereich für Aufatmen sorgt.

“Die Sportförderung in Österreich wird erhöht. Das bringt mehr Geld für Österreichs organisierten Sport: Alle Organisationen der Dach- und Fachverbände sowie die gesamtösterreichischen Organisationen mit besonderer Aufgabenstellung im Sport ÖOC, ÖPC, SOÖ und ÖBSV profitieren von der Erhöhung. Gerade die aktuell hohen Energiekosten sind eine Herausforderung für den Breitensport und natürlich spüren auch die Profiverbände die Teuerung. Wir wollen das ehrenamtliche Vereinswesen und unsere Sportlerinnen und Sportler gut durch die Krise tragen und langfristig stärken. Mit dieser Erhöhung ist auch der Auftrag verbunden, im Sinne eines effektiven Einsatzes der finanziellen Mittel das System der erfolgsorientierten Förder-Aufteilung zu optimieren”, erklärte Finanzminister Magnus Brunner dazu am Mittwochnachmittag.

Die genaue Summe der Erhöhung wurde dann im Rahmen den Lottieren-Sport-Gala am Abend in der Wiener Stadthalle verkündet. Sie beträgt 40 Millionen Euro und ist in ihrem Ausmaß damit historisch. 

Reaktion der SPORTUNION

“Diese Erhöhung ist für den gesamten Sport in Österreich essenziell. Die Regierung hat die Dringlichkeit erkannt und gehandelt. Ohne einer Anpassung hätten der österreichischen Sportkultur und vielen Vereinen im kommenden Jahr irreparable Schäden gedroht”, begrüßt Peter McDonald, Präsident der SPORTUNION Österreich und Vizepräsident der SPORT AUSTRIA, den von Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler sowie Finanzminister Magnus Brunner gefassten Beschluss. „Wir bedanken uns bei den beiden Ministern für die Umsetzung, aber auch bei allen Personen und Organisationen, die in den vergangenen Monaten gemeinsam an der Erhöhung gearbeitet haben”, fährt McDonald fort.

Luka Mladenovic
© OSV / Luka Mladenovic mit Gold, Silber und Bronze

Auch die SPORTUNION war als Dachverband von 4.400 Sportvereinen maßgeblich an den Gesprächen beteiligt und freut sich auf viele weitere zu anstehenden Themen wie einem Energie- und Teuerungsausgleich für die Vereine (diesbezüglich hat die SPORTUNION bereits einen konkreten Vorschlag vorgelegt) und die inflationsbedingte Anpassung der Pauschalen Reiseaufwandsentschädigung. Es war übrigens nicht der einzige Grund zur Freude für die SPORTUNION-Delegation rund um den Präsidenten bei der Galanacht. Mit Luka Mladenovic holte eine junges Talent der Schwimm UNION Salzburg den Jugendpreis. Er hatte erst kürzlich bei der Junioren-WM in Lima einen kompletten Medaillensatz geholt.

Das könnte dich auch interessieren...

PRAE: Webinar zum Thema “Digitale PRAE-Meldung” ist online

Am 16. Februar luden SPORTUNION und Sport Austria zu einem Webinar mit allen relevanten Informationen zum Thema "Digitale PRAE-Meldung". Vortragende der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), der Sport Austria sowie von SPORTUNION Österreich erklärten alle Details zur Registrierung in ELDA, die Anwendung des SPORTUNION PRAE-Schnittstellendokuments sowie zur digitalen Meldung der PRAE in ELDA. Webinar-Inhalte Nach der Begrüßung

Vereinsmeisterschaft am Rangger Köpfl

Rund 140 Vereinsmitglieder des SV Oberperfuss kämpften dieses Wochenende am Rangger Köpfl um die Vereinsmeisterschaft! Bei traumhaftem Wetter und grandiosen Pistenbedingungen wurde sich in knapp 40 Toren gemessen. Beat Feuz und Bianca Venier sind Vereinsmeister:in 2024! Beat Feuz fuhr als erster Mann durchs Tor Aufgrund des Kaiserwetters inklusive der zu erwartenden hohen Temperaturen entschied sich

PRAE: Update zur Meldepflicht bis Ende Februar 2024

Mit der Erhöhung der pauschalen Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) sind auszahlende Vereine verpflichtet der jährlichen Meldepflicht nachzukommen. Ist die elektronische Übermittlung mangels technischer Voraussetzungen nicht zumutbar, ist ein L 19-Formular in Papierform bis spätestens Ende Februar postalisch an das Finanzamt zu übermitteln. Die elektronische Meldung erfolgt mittels ELDA und wird bis spätestens 6. Februar 2024 möglich sein.