Hitzewelle in Österreich: Gesundheit geht vor – Empfehlungen für SPORTUNION-Vereine

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Die aktuell hohen Temperaturen stellen den organisierten Sport vor besondere Herausforderungen. Wir empfehlen allen Vereinen, den Trainings- und Veranstaltungsbetrieb an die aktuellen Bedingungen anzupassen und den Gesundheitsschutz an erste Stelle zu setzen.

Trainings anpassen oder absagen? Ja, unbedingt.

Nicht jede Trainingseinheit muss bei großer Hitze wie geplant stattfinden. Je nach Wetterlage, Sportart, Alter der Teilnehmenden und örtlichen Gegebenheiten kann es sinnvoll sein,

  • Trainingszeiten zu verschieben,
  • die Intensität zu reduzieren,
  • alternative Inhalte durchzuführen,
  • Einheiten zu verkürzen oder
  • Trainings und Kurse abzusagen.

Die Entscheidung für eine Anpassung oder Absage ist kein Zeichen mangelnder Organisation, sondern Ausdruck verantwortungsvollen Handelns im Sinne der Fürsorgepflicht gegenüber den Teilnehmenden.

Besondere Vorsicht bei Risikogruppen

Besonders aufmerksam solltest du als Verein bei folgenden Gruppen sein:

  • Kinder und Jugendliche
  • ältere Menschen
  • Schwangere
  • Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Personen mit Atemwegserkrankungen
  • Menschen mit anderen gesundheitlichen Einschränkungen

Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelkrämpfe oder außergewöhnliche Erschöpfung sind ernst zu nehmen.

Was Vereine jetzt tun können

Die SPORTUNION empfiehlt:

  • Teilnehmende rechtzeitig über notwendige Vorsichtsmaßnahmen zu informieren
  • aktiv darauf hinzuweisen, ausreichend Getränke mitzunehmen
  • zusätzliche Trink- und Erholungspausen einzuplanen
  • vorhandene Schattenbereiche zu nutzen
  • Trainings wenn möglich in die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen
  • die Belastung an die Bedingungen anzupassen
  • kurzfristige Änderungen oder Absagen frühzeitig zu kommunizieren

Gesundheit vor sportlichem Ehrgeiz

Gerade an Tagen mit extremer Hitzebelastung gilt: Nicht jede Einheit muss stattfinden. Der Schutz der Gesundheit hat Vorrang vor Trainingsplänen und Terminkalendern.

Wir arbeiten aktuell an einem österreichweiten Hitzeschutzplan für den Vereins- und Breitensport. Bis dahin appellieren wir an alle Vereine, die Situation vor Ort sorgfältig zu beurteilen und im Zweifel zugunsten der Gesundheit zu entscheiden.

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REMINDER: PRAE-Meldepflicht bis 28. Februar 2026

Die pauschale Reiseaufwandsentschädigung bietet gemeinnützigen Sportvereinen die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 120€ täglich bzw. 720€ pro Person monatlich an Sportler:innen, Schiedsrichter:innen und Sportbereuter:innen steuer- und sozialversicherungsfrei auszubezahlen. Beträge für das Jahr 2025 müssen bis 28. Februar 2026 im Rahmen der PRAE-Meldepflicht an das Finanzamt übermittelt werden.