Drei ÖFB-Stars, eine gemeinsame Wurzel: Heute spielen sie für Bayern München, Werder Bremen oder den Wolfsberger AC und stehen gemeinsam im WM-Kader. Für Romano Schmid (links), Alessandro Schöpf (rechts) und Konrad Laimer (Mitte) begann die Reise bei einem SPORTUNION-Verein in Österreich.
Der erste Tritt gegen den Ball
Schmid kickte als Kind beim Union SV Vasoldsberg in der Steiermark, ehe ihn sein Weg über die Sturm-Graz-Akademie zu RB Salzburg und schließlich zu Werder Bremen führte. Schöpf lernte das Fußballspielen beim SV Längenfeld in Tirol, wechselte als Jugendlicher zum FC Bayern München und steht heute beim Wolfsberger AC unter Vertrag. Laimer war 2007 als Zehnjähriger beim USC Abersee im Salzkammergut, wechselte von dort in die Red-Bull-Akademie und über Leipzig schließlich zu Bayern München, wo er heute einer der gefragtesten Mittelfeldakteure Europas ist.

Rangnick und ein Kader ohne Wackelkandidaten
Teamchef Ralf Rangnick ließ sich bei der Kaderbekanntgabe in die Karten blicken – und zeigte dabei vor allem eines: Verlässlichkeit. Kein Experiment, keine Überraschungen. Dazu trägt Rangnick, der die tägliche Belastungssteuerung der Spieler akribisch im Blick behält, die klare Überzeugung: Jede Position ist mindestens doppelt besetzt, der Kader breit genug für ein langes Turnier.
Wir wollen bei der WM so weit kommen, wie es geht. Wir haben versucht, die Besten einzuladen, aber auch jene, die für die Art, wie wir spielen, die Richtigen sind
Ralf Rangnick, ÖFB-Teamchef

Gruppe J: Jordanien, Argentinien, Algerien
Die Gruppenspiele haben es in sich. Los geht es am 17. Juni im San-Francisco-Bay-Area-Stadion gegen Jordanien. Dann wartet am 22. Juni in Dallas niemand Geringeres als Titelverteidiger Argentinien. Den Abschluss bildet am 28. Juni in Kansas City das Duell gegen Algerien – gegen jenen Gegner, auf den man sich laut Rangnick taktisch besonders akribisch vorbereitet. Ob und wie weit die Reise geht bleibt abzuwarten.
„Stripes an Stars“
Passend zur aufgeheizten Stimmung rund um das Turnier hat Austropopstar Paul Pizzera bereits kräftig an der Hymne für die rot-weiß-rote WM-Reise gearbeitet. In „Stripes and Stars“ würdigt er die Stars des Kaders – darunter auch Konny Laimer und Romano Schmid: Aus dem WM-Song „Stripes and Stars” von Paul Pizzera mit einem Augenzwinkern: „You may have Riley Reid, we’ve got Romano Schmid” „You’ve got the 49ers, but we’ve got Konny Laimer“

Viel Erfolg, Jungs
Schmid, Laimer und Schöpf sind drei von tausenden Kindern und Jugendlichen, die ihre ersten Schritte im Breitensport gemacht haben. Sie stehen exemplarisch dafür, was Breitensport leistet: Er gibt Kindern und Jugendlichen den Raum, Fußball zu spielen – ohne Leistungsdruck, ohne Selektionsmechanismen. Die SPORTUNION drückt dem gesamten Nationalteam die Daumen!
