Toller Erfolg für Osttirols Judonachwuchs beim 6. Tauernturnier in Rauris

Nach über zweijähriger Pause konnte heuer die Judo Union Pinzgauer wieder das Tauernturnier für junge Judokas veranstalten. 158 junge Judoka aus 10 Vereinen aus Salzburg und Tirol folgten gerne der Einladung von Rupert Rieß, Ikone des Judosports und Obmann der Judo Union Raika Pinzgau, der die wunderbare Stimmung in der Sporthalle treffend wie folgt zusammenfasste: “Endlich, endlich konnten wir [nach zweijähriger Corona-Pause] unser Tauernturnier wieder veranstalten. Man spürte die Freude und Begeisterung der Judo-Kids, wieder mal ein Turnier zu bestreiten. Der Judosport hat wieder mal gezeigt, warum er von vielen Psychologen als eine der wertvollsten Zweikampfsportarten für Kinder empfohlen wird.”

Das Turnier stand unter dem Motto „Mut-Respekt-Stärke“, die Nachwuchsjudoka zeigten ihren Trainern und den vielen Zuschauern in der Sporthalle im Schulzentraum Rauris wahrlich spannende und mutige Kämpfe und man kann davon ausgehen: Diese Kämpfe sind im Vergleich zum „e-Sport“, Stichwort „Smartphone – Wisch und Klick“, echter Sport, der unseren Kindern – wie selbstverständlich jede Art von aktiver Bewegung – guttut. Nicht umsonst sprechen die Japaner vom „Mit dem Körper begreifen“, wenn sie von Judo sprechen. Der renommierte deutsche Neurowissenschaftler Prof. Dr. med. Dr. phil. Manfred Spitzer hat in diesem Zusammenhang in einem seiner Vorträge rund um Thema „Sport und Gehirn“ kürzlich in Nussdorf-Debant festgestellt: „Man muss das Hirn verwenden, damit es gut tut. Sonst tut es halt nicht gut. Das gilt auch für unsere Muskel.“

Nach diesem kurzen Exkurs zurück in die Judohalle: Die Judo Union Raiffeisen Osttirol war heuer mit 34 Kämpfer sehr stark vertreten und das macht auch für die Zukunft zuversichtlich. Mit 5x GOLD, 7x SILBER und 6x BRONZE landeten die Osttiroler Nachwuchsjudoka mit 147 Punkten sogar in der Vereinswertung auf Platz 1, vor der JU Hallein-Golling (133 Punkte) und der JU Pinzgau (123 Punkte).

GOLD: Auf den Weg ins Rauristal machten und die Goldmedaille holten sich: Elinor Resinger (U10), Eline Waldner, Noah Brunner (beide U12), Benjamin Payer und Natalie Poppeller (beide U14). Sie wurden mit der Goldmedaille und einem schönen Pokal belohnt.

SILBER: Mit der Silbermedaille belohnt wurden Mia Riepler (U10), Rosa Hutter, Anja Fuetsch, Hugo Danielian, Leonhard Niederegger (alle U12) sowie Lina Hutter und Franziska Oppeneiger (beide U14). Aus dieser Riege darf diesmal Rosa Hutter extra genannt werden, weil ihr Entscheidungskampf nach der regulären Kampfzeit von zwei Minuten noch einmal fast acht Minuten lang dauerte. Die Frage, warum ein Judokampf nur so langen dauern kann, klingt ebenso banal wie die Antwort darauf: Weil beide Kämpfer genau dasselbe wollen, nur in diametraler, also entgegengesetzter Richtung, nämlich siegen. Darum darf beiden Kämpferinnen, Rosa und deren Kontrahentin aus dem Pinzgau, auch an dieser Stelle noch einmal ein großes Kompliment zu so viel Willenskraft und Ausdauer ausgesprochen werden.

BRONZE: Ebenso auf das Siegespodest schafften es Jakob Jurak, Mathias Payer, Max Pirker (alle U10), Lea-Marie Resinger, Nika Poppeller (beide U12) sowie Andreas Libiseller (U14). Sie bekamen von Turnier-Organisator Rupert Riess die Bronzemedaille umgehangen. Aus dieser Gruppe dürfen unsere ganz jungen Kämpfer Jakob Jurak, Mathias Payer und Max Pirker erwähnt werden, die bislang ja erst ganz wenige Wettkämpfe – bei Max Pirker war es der erste überhaupt – bestritten und dabei gezeigt haben, welch‘ Kämpferherzen in ihnen steckt.

WEITERE PLATZIERUNGEN: Philipp Mattersberger, Mia Schwarzl, Paul Unterberger, Paul Reiterer, Maria Sharova, Benjamin Trojer, Anna Lamprecht, Alois Niederegger, Leo Riepler erkämpften sich guten 5 Platz, Natalie Wibmer, Timo Kurnik, Selina Wibmer, Marie Steiner den tollen 7. Platz, Sophie Dobernik, Matteo Nussbaumer und Gabriel Trojer schafften mit Platz 9 auch noch ein TOP-Ten-Ergebnis.

Stolz auf ihre Schützlinge zeigte sich das Betreuerteam rund um Obmann-Stellvertreter Mario Riepler: „Unser Nachwuchsjudoka trainieren nicht nur fleißig, sie sind auch kleine Heldinnen und Helden. Sie haben das Tauernturnier so richtig gerockt.“

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