SPORTUNION-Präsidenten trafen Bischof Alois Schwarz und DSG-Vertreter zum Arbeitsgespräch

Österreichzum Originalbeitrag

Am Mittwoch trafen Peter McDonald und Raimund Hager in St. Pölten Sportbischof Alois Schwarz. In einem Arbeitsgespräch mit Vertretern der Diözesansportgemeinschaft wurden aktuelle Themen und Probleme sowie mögliche gemeinsame Lösungen dafür diskutiert.

Kirche und Sportvereine haben viele Gemeinsamkeiten. “Beides sind soziale Einrichtungen mit hoher gesellschaftlicher Verantwortung und leben vom ehrenamtlichen Engagement”, sagt SPORTUNION-Präsident Peter McDonald. Seien es die Funktionär:innen und Trainer:innen im Sportverein oder die Mitglieder im Pfarrgemeinderat – ohne freiwilligem Engagement würde in beiden Bereichen nicht viel funktionieren. Mit der Diözesansportgemeinschaft (DSG) ist auch die Sportsektion der katholischen Kirche Mitglied der SPORTUNION. Dementsprechend viel gab es beim Arbeitsgespräch am Mittwoch in St. Pölten zu besprechen.

Sportstättenmangel als großes Thema

“Sport bringt Menschen zusammen und schafft eine gemeinsame Plattform für Austausch und Zusammenarbeit, unabhängig von Alter oder Geschlecht. Das Treffen war in wichtiger Schritt, um die Zusammenarbeit in diesem Bereich zu stärken”, sagt Sportbischof Alois Schwarz. Dabei waren neben McDonald und Schwarz auch Raimund Hager, Präsident der SPORTUNION Niederösterreich, Olympiakaplan Johannes Lackner, DSG-Präsident Josef Frank, Hermi Luttenberger, Vorsitzende des DSG-Behindertensportvereins und Josef Eppensteiner, Vorsitzender der DSG St. Pölten.

McDonald, Hager und Schwarz

Ein zentrales Thema beim Treffen war der akute Sportstättenmangel, vor allem in den Städten. “Unsere Vereine können und wollen viel mehr Bewegungsmöglichkeiten anbieten, oft gibt es aber einfach nicht genug Sporthallen oder geeignete Fächen dafür”, erklärt McDonald. Abhilfe dabei könnten dabei neben Schulsportstätten auch die Einrichtungen der Kirche schaffen. Es wurde unter anderem über die Möglichkeit, etwa in Pfarrheimen Turnstunden abzuhalten, gesprochen. Weitere Termine dazu sind geplant.

Das könnte dich auch interessieren...

Landesmeisterschaften im Berglauf

Am 19. September 2026 fanden zum ersten Mal die Landesmeisterschaften im Berglauf der SPORTUNION Niederösterreich statt. Der Bewerb wurde im Zuge des Kaumberger Arathons, welcher auch zum Traisentaler Berglaufcups durchgeführt. 27 Teilnehmer:innen aus 5 verschiedenen Vereinen kamen in die Wertung um den Titel des Landesmeister beziehungsweise der Landesmeisterin.

66 Talente, vier Tage, ein Ziel: Das Young Athletes Camp 2026

Von 25. bis 28. Oktober 2026 fand im BSFZ Obertraun das polysportive Young Athletes Camp der SPORTUNION statt. 66 junge Leistungssportler:innen aus ganz Österreich absolvierten Athletik-, Sportpsychologie- und Ernährungs-Screenings, besuchten Workshops zu Ernährung und Krafttraining und wurden von den Young-Athletes-Testimonials Carina Schrempf und Christoph Sumann mit Einblicken in den Spitzensport inspiriert.

SPORTUNION E-Power: Ladestationen für E-Autos direkt am Vereinsstandort

E-Ladestationen für Sportvereine: Mit SPORTUNION E-Power wird der Vereinsstandort um moderne und nachhaltige Ladeinfrastruktur erweitert – einfach, flexibel und zukunftssicher. Mitglieder, Besucher:innen und externe Personen können ihre E-Autos bequem während Training, Wettkampf oder Vereinsbetrieb laden. Gleichzeitig eröffnet sich für Vereine die Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen zu generieren und das eigene Angebot attraktiv zu erweitern.

Longevity statt Anti-Aging-Hype: SPORTUNION und die WHO rücken gesunde Lebensjahre in den Fokus

Der 26. Oktober und die ORF-Initiative „Wir bewegen Österreich“ bieten Jahr für Jahr Anlass, regelmäßige Bewegung stärker ins Bewusstsein zu rücken. Die SPORTUNION Österreich sieht dabei Sport als wichtigen Schlüssel für mehr gesunde Lebensjahre. SPORTUNION-Präsident Peter McDonald: „Wer körperlich aktiv bleibt, kann seine Lebensqualität erhalten, Krankheiten vorbeugen und die Gesundheit bis ins hohe Alter stärken. Dafür braucht es niederschwellige Angebote und eine stärkere Verankerung von Bewegung in unserem Alltag.“