Corona-Virus: Informationen für Vereine

Folgender Fragenkatalog wird stetig erweitert und nach Aktualität geordnet. Haftungsausschluss: Die Empfehlungen und Auskünfte wurden nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Es handelt sich um allgemein ableitbare Einschätzungen der Folgen dieser Ausnahmesituation. Trotz sorgfältiger Recherche zu den einzelnen Themen können wir angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der Ausnahmesituation, der unbeständigen Sachlage, die sich zum Teil täglich ändert, sowie dem oftmaligem Fehlen einschlägiger Judikatur, eindeutiger Rechtsvorschriften und gefestigter Rechtsprechung jedoch ausdrücklich keine Gewähr oder Haftung für eine etwaige gerichtliche Durchsetzbarkeit der Informationen übernehmen.

ACHTUNG! Die Informationen auf unserer Website beziehen sich auf die Verordnung auf Bundesebene. Für einzelne Regionen oder Bundesländer können abweichende Regelungen gelten!

Aktuelle regionale Maßnahmen nach Bundesländern

  • Aktuelle (zusätzliche) Maßnahmen – Burgenland
  • Aktuelle (zusätzliche) Maßnahmen – Kärnten
  • Aktuelle (zusätzliche) Maßnahmen – Niederösterreich
  • Aktuelle (zusätzliche) Maßnahmen – Oberösterreich
  • Aktuelle (zusätzliche) Maßnahmen – Salzburg
  • Aktuelle (zusätzliche) Maßnahmen – Steiermark
  • Aktuelle (zusätzliche) Maßnahmen – Tirol
  • Aktuelle (zusätzliche) Maßnahmen – Vorarlberg
  • Aktuelle (zusätzliche) Maßnahmen – Wien

Weitere Lockerungsverordnungen

COVID-19-Lockerungsverordnung vom 18.09.2020

COVID-19-Lockerungsverordnung vom 13.05.2020

COVID-19-Lockerungsverordnung vom 27.05.2020

COVID-19-Lockerungsverordnung vom 13.06.2020

COVID-19-Lockerungsverordnung vom 29.06.2020

Bei Fragen wende dich an das Informations-Service für den Bereich Sport vom BMKÖS:
Hotline: Tel: +43 (1) 71606 – 665270 (Mo-Fr 9 bis 15 Uhr)
E-Mail: sport@bmkoes.gv.at

Das ÖISS-Informationspapier „Customer Journey – Sportstätten“ unterstützt die BetreiberInnen einer Sportstätte bei der Planung ihrer Maßnahmen im Zuge der Wiederöffnung der Sportstätte. Zudem hat das ÖISS Informationen zur „Auslastung von Tribünenanlagen bei Corona bedingten Sicherheitsabständen“ zusammengestellt.

Folgende Übersicht bildet die Lockerungen für den Sport seit 21. September ab:

Location Mindestabstand beim Betreten Maskenpflicht beim Betreten Mindestabstand beim Sport TeilnehmerInnengrenze bei Veranstaltungen
Sportstätte outdoor 1m nein kein Mindestabstand beim Sport 100*
indoor ja 10**
Öffentliche Freifläche (Wiese, Park, etc.) nein 100*

** In einer Sportstätte können auch mehrere Gruppen parallel trainieren, falls eine Durchmischung ausgeschlossen werden kann. Bei Mannschaftssportarten/-bewerben ist die für die Ausübung der jeweiligen Sportart erforderliche Anzahl an Sportler/innen nicht in die HöchstteilnehmerInnenzahl miteinzurechnen. Im Spitzensport dürfen bis zu 100 Sportler/innen teilnehmen.

*Im Spitzensport dürfen bis zu 200 Sportler/innen teilnehmen.

Folgende Übersicht bezieht sich auf die Corona-Vorgaben zur sicheren Sportausübung:

Allgemeine Empfehlungen für einen sicheren Sportbetrieb (seit 16. Oktober):

Erstellt unter fachärztlicher Begleitung der Abt. für Umwelthygiene und Umweltmedizin (ZPH, MedUni Wien)

 

Organisatorisches

  • COVID-19-Ansprechperson benennen (sollte entsprechend geschult sein, z.B. Ausbildung zum/zur COVID-19-Beauftragten)
  • Kontaktdaten der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde (z.B. Bezirkshauptmannschaft, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) erheben und an die COVID-19-Ansprechperson weitergeben
  • Trainingseinheiten, soweit möglich, im Freien abhalten
  • Beginn- und Endzeiten der Trainingseinheiten, soweit möglich, so planen, dass TeilnehmerInnen unterschiedlicher Einheiten einander nicht begegnen
  • Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) beaufsichtigen
  • Handdesinfektionsmittelspender, falls nicht vorhanden, an allen Ein- und Ausgängen der Sportstätte aufstellen und Aufforderung zur Handdesinfektion aufhängen
  • Flüssigseife und Einweghandtücher, falls nicht vorhanden, in allen Waschräumen zur Verfügung stellen und Aufforderung zum Händewaschenaufhängen
  • Flächendesinfektionsmittel und Einweghandschuhe, falls nicht vorhanden,besorgen
  • 1-Meter-Mindestabstands-Schilderan allen Eingängen der Sportstätteaufhängen
  • Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) als Reserve für die TeilnehmerInnen, die ihren vergessen haben, besorgen und Aufforderung zum Tragen eines MNS in geschlossenen Räumen an allen Eingängen der Sportstätte aufhängen
  • Kontaktdaten aller TeilnehmerInnen (Name, E-Mailadresse und Telefonnummer; bei Minderjährigen die Kontaktdaten eines/einer Erziehungsberechtigten), falls nicht bekannt, erheben
  • Informationen (z.B. per E-Mail) an alle TeilnehmerInnen (SportlerInnen bzw. bei Minderjährigen an die Erziehungsberechtigten, BetreuerInnen, TrainerInnen etc.) schicken:
    • die Kontaktdaten der COVID-19-Ansprechperson (Name, Telefonnummer, E-Mailadresse und zeitliche Erreichbarkeit)
    • Gesundheitscheckliste
    • Anleitung richtiges Händewaschen
    • Anleitung richtige Handdesinfektion
    • Anleitung richtige Husten- und Niesetikette
    • Hinweis auf die Stopp Corona App
    • Verhaltensregeln auf der Sportstätte:
      • wer sich krank fühlt bzw. Symptome (siehe Gesundheitscheckliste) aufweist, darf die Sportstätte nicht betreten bzw. bleibt zu Hause
      • wer in den letzten 10 Tagen Kontakt zu einem bestätigten SARS-CoV-2-Fall hatte,darf die Sportstätte nicht betreten bzw. bleibt zu Hause
      • eigene(s) beschriftete und befüllte Trinkflasche und Handtuch mitbringen
      • wenn möglich, bereits umgezogen zum Training erscheinen und nach dem Training zu Hause duschen
      • Mindestabstand 1 Meter (Ausnahme ist die eigentliche Sportausübung)
      • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen Räumen (Ausnahmen: die eigentliche Sportausübung und gegebenenfalls Duschen)
      • nach dem Betreten bzw. vor dem Verlassen der Sportstätte entweder Hände waschen oder Hände desinfizieren
      • keine Begrüßungen, Verabschiedungen sowie kein Torjubel u.dgl. mit Körperkontakt (z.B. Handschlag, High Fives)
  • vor jeder Trainingseinheit alle TeilnehmerInnen (SportlerInnen, BetreuerInnen, TrainerInnen etc.) in eine TeilnehmerInnenliste eintragen und die Listen mind.28 Tage aufbewahren
  • vor jeder Trainingseinheit erläutert der/die TrainerIn den SportlerInnen die Verhaltensregeln auf der Sportstätte
  • während der Trainingseinheit überwacht der/die TrainerIn die Einhaltung der Verhaltensregeln
  • bei Nichtbefolgung der Verhaltensregeln schließt der/die TrainerIn den/die SportlerIn von der Sportausübung aus

 

Belüftung

Eine möglichst hohe Außenluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, eventuell virushaltige Aerosole aus den Innenräumen zu eliminieren. Lüftungsmaßnahmen sind daher bedeutende Kernelemente der Vorsorge gegen Infektionen. Bei Indoor-Sportstätten sind daher folgende Maßnahmen zu setzen:

  • Lüften der Sportstätte so oft und intensiv wie möglich, wo möglich Querlüften
  • Lüften der Garderoben und Duschen/Toiletten vor und nach jeder Trainingseinheit für mindestens 5 Minuten

Bei Vorhandensein einer mechanischen Lüftungsanlage ist bei körperlicher Belastung der Luftwechsel zu erhöhen, wenn möglich auf einen 5-fachen Luftwechsel pro Stunde oder höher.

Mechanische Lüftungsanlagen mit Umluftanteil sind mit einer zusätzlichen Filterung (HEPA-Filter) zu auszustatten.

 

Reinigung

In Abhängigkeit der jeweiligen Verantwortlichkeit (z.B. Schulerhalter oder Vereine) sind regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen zu setzten.

Generell sind die für die Sportausübung vorgesehenen Bereiche inklusive dazugehörige Sanitärbereiche und Garderoben etc. im Falle der Nutzung mind. einmal täglich zu reinigen. Häufig berührte Flächen (z.B. Türklinken, Armaturen) sind zu desinfizieren. Dafür wird ein Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis empfohlen.

Maßnahmen nach der jeweiligen Trainingseinheit:

  • Desinfektion gemeinsam genutzter Sportgeräte,falls diese desinfiziert werden können.

 

Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion im Verein

  • COVID-19-Ansprechperson des Vereins informiert die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde
  • Weitere Schritte werden von der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde verfügt
  • Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörde
  • Verein unterstützt die Umsetzung der Maßnahmen
  • Dokumentation durch die COVID-19-Ansprechperson des Vereins, welche Personen Kontakt zur betroffenen Person hatten sowie Art des Kontaktes, anhand der TeilnehmerInnenlisten
  • Bei Bestätigung eines Erkrankungsfalls erfolgen weitere Maßnahmen (z.B. Desinfektion der Sportstätte) auf Anweisung der Gesundheitsbehörde

Unsere Handlungsempfehlungen für einen sicheren Sportbetrieb als Dokument zum Download

Die Handlungsempfehlungen als offenes Dokument zu Ihrer Verwendung

Sportartenspezifische Empfehlungen:

Hier finden Sie die Handlungsempfehlungen für die jeweiligen Sportarten:

  • American Football: in Überarbeitung

Fragen und Antworten

Wir sind am Erarbeiten von Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 und dem Vereinsbetrieb. Neu mit 16. Oktober (das jeweilige Datum zeigt an, wann es zur letzten Aktualisierung der Frage gekommen ist). 

Sportarten und deren Ausübung

16.10.2020 Was bedeuten die Corona-Ampelfarben für den Sport und Veranstaltungen?

Die derzeit gesetzlich gültigen Corona-Maßnahmen für den Sport und für Veranstaltungen finden sich in der aktuellen Lockerungsverordnung. Diese Regelungen werden in den FAQ auf dieser Seite berücksichtigt.

Die Corona-Ampelfarben dienen aktuell der Risikoorientierung. Der jeweiligen Situation entsprechend werden regelmäßig Empfehlungen der Corona-Kommission ausgesprochen und auf der Corona- Informationsseite veröffentlicht: corona-ampel.gv.at/.

Achtung: Für einzelne Regionen oder Bundeslänger können abweichende Regelungen gelten! Mehr Informationen zu regionalen Maßnahmen finden Sie hier: corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/

16.10.2020 Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen von den TeilnehmerInnenbeschränkungen ausgenommen?

Seit 16. Oktober gilt für Veranstaltungen, bei denen ausschließlich Spitzensportler gemäß § 3 Z 8 BSFG 2017 Sport ausüben, dass in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 und im Freiluftbereich mit bis zu 200 SportlerInnen zuzüglich der TrainerInnen, BetreuerInnen und sonstigen Personen, die für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, zulässig sind.

Der Veranstalter hat für diese Personen basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen (siehe FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“).

Achtung: Für einzelne Regionen oder Bundeslänger können abweichende Regelungen gelten! Mehr Informationen zu regionalen Maßnahmen finden Sie hier: corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/

16.10.2020 Gibt es eine Begrenzung von TeilnehmerInnen bei Gruppentrainings?

An Sportveranstaltungen (Trainings/Sporteinheiten/Wettkämpfe,…) dürfen in geschlossenen Räumen maximal 10 und outdoor maximal 100 Personen teilnehmen. Es können aber auch mehrere Gruppen parallel gebildet werden, wenn eine Durchmischung ausgeschlossen werden kann. Ausgenommen von der maximalen TeilnehmerInnenzahl sind jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Im Sportbereich sind das etwa TrainerInnen und BetreuerInnen. Bei Mannschaftssportarten und -bewerben, wie bespielwiese Fußball oder Basketball, ist die für die Ausübung der jeweiligen Sportart erforderliche Anzahl an SpielerInnen SportlerInnen nicht in die HöchstteilnehmerInnenzahl miteinzurechnen. Im Spitzensport dürfen indoor bis zu 100 und outdoor bis zu 200 SportlerInnen teilnehmen, die nicht unter die HöchstteilnehmerInnengrenze fallen.

Achtung: Für einzelne Regionen oder Bundeslänger können abweichende Regelungen gelten! Mehr Informationen zu regionalen Maßnahmen finden Sie hier: corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Für Spitzensportveranstaltungen und Veranstaltungen mit Körperkontakt bei der Sportausübung beachten Sie bitte auch die FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“.

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

16.10.2020 Wie ist mit Aufsichtspersonen/Eltern von Kindern in Hinblick auf die Personengrenzen bei Veranstaltungen umzugehen?

Aufsichtspersonen wie z.B. Eltern sind zur Wahrnehmung der Aufsicht über minderjährige Kinder von Personenhöchstgrenzen ausgenommen und demnach nicht miteinzurechnen.

16.10.2020 Sind Wettkämpfe und Veranstaltungen, auch mit ZuseherInnen, erlaubt?

Laut bundesweiter Verordnung sind Wettkämpfe und Veranstaltungen generell erlaubt.

Achtung: Für einzelne Regionen oder Bundeslänger können abweichende Regelungen gelten! Mehr Informationen zu regionalen Maßnahmen finden Sie hier: corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/

Bei nicht zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen dürfen in geschlossenen Räumen maximal 10 und outdoor maximal 100 TeilnehmerInnen (inkludiert ZuseherInnen) mitwirken. Ausgenommen sind jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Das sind im Sportbereich etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit. Bei Mannschaftssportarten und -bewerben ist die für die Ausübung der jeweiligen Sportart erforderliche Anzahl an SportlerInnen nicht in die HöchstteilnehmerInnenzahl miteinzurechnen. Im Spitzensport dürfen indoor bis zu 100 und outdoor bis zu 200 SportlerInnen teilnehmen, die nicht unter die HöchstteilnehmerInnengrenze fallen.

Für Informationen zu größeren Veranstaltung beachten Sie bitte die FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für Veranstaltungen benötigt und gibt es ein Muster?“. Für Spitzensportveranstaltungen und Veranstaltungen mit Körperkontakt bei der Sportausübung beachten Sie bitte auch die FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“.

Es ist grundsätzlich ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen einzuhalten. Ausgenommen von der Abstandsregel sind:

  • Personen die im gemeinsamen Haushalt leben
  • Personen aus einer gemeinsamen BesucherInnengruppe (unter Besucher-/Besucherinnengruppe ist zu versehen: maximal vier Erwachsene zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben)

Kann der Abstand der Sitzplätze nicht eingehalten werden, sind die jeweils daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten, oder das Infektionsrisiko durch andere geeignete Schutzmaßnahmen zu minimieren.

Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Ein Mund-Nasen-Schutz ist immer zu tragen, wenn der Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.

Ein Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen:

  • beim Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen
  • auf den zugewiesenen Sitzplätzen, wenn der Ein-Meter-Abstand nicht gewährleistet ist
  • bei Indoor-Veranstaltungen, ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze

Der Mund-Nasen-Schutz kann auf den zugewiesenen Sitzplätzen abgenommen werden, wenn ein Meter Sicherheitsabstand gewährleistet ist.

ÖISS-Informationen: „Auslastung von Tribünenanlagen bei Corona bedingten Sicherheitsabständen

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

16.10.2020 Ist das Training von Mannschafts- und Kampfsportarten möglich?

Seit 1. Juli sind Mannschafts- und Kampfsportarten ohne Abstand wieder möglich. Allerdings gelten betreffend die TeilnehmerInnenzahl Begrenzungen (siehe FAQ „Gibt es eine Begrenzung von TeilnehmerInnen bei Gruppentrainings?“).

Achtung: Für einzelne Regionen oder Bundeslänger können abweichende Regelungen gelten! Mehr Informationen zu regionalen Maßnahmen finden Sie hier: corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/

Wenn es bei Sportarten bei sportartspezifischer Ausübung zu Körperkontakt kommt – das ist bei den meisten Formen von Mannschafts- und Kampfsportarten der Fall – ist vom Verein oder vom Betreiber der Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten bzw. umzusetzen. Ebenso bei jeder Form von Spitzensport-Veranstaltungen.

Für SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 von Mannschaftssport oder Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren. Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 10 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Nähere Informationen finden Sie unter der FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“.

Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier. Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir generell geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

16.10.2020 Welche Sportarten dürfen ausgeübt werden?

Grundsätzlich dürfen seit 1. Juli alle Sportarten, indoor wie outdoor, ohne Mindestabstand ausgeübt werden. Allerdings gelten betreffend die TeilnehmerInnenzahl Begrenzungen (siehe FAQ „Gibt es eine Begrenzung von TeilnehmerInnen bei Gruppentrainings?“).

Achtung: Für einzelne Regionen oder Bundeslänger können abweichende Regelungen gelten! Mehr Informationen zu regionalen Maßnahmen finden Sie hier: corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/

Wenn es bei Sportarten bei sportartspezifischer Ausübung zu Körperkontakt kommt – das ist bei den meisten Formen von Mannschafts- und Kampfsportarten der Fall – ist vom Verein oder vom Betreiber der Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten bzw. umzusetzen. Ebenso bei jeder Form von Spitzensport-Veranstaltungen.

Für SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 von Mannschaftssport oder Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt , auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren. Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 10 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Nähere Informationen finden Sie unter der FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“.

Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier. Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir generell geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

16.10.2020 Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?

Breitensport mit Körperkontakt:

Wenn es bei Sportarten bei sportartspezifischer Ausübung zu Körperkontakt kommt – das ist bei den meisten Formen von Mannschafts- und Kampfsportarten der Fall – ist vom Verein oder vom Betreiber der Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten bzw. umzusetzen. Ein Präventionskonzept hat u.a. zu enthalten:

  1. Verhaltensregeln von SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen
  2. Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur
  3. Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material
  4. Regelungen zum Verhalten beim Auftreten einer COVID-19-Infektion

Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis beinhalten.

Spitzensport Mannschaft und/oder mit Körperkontakt:

Für SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 von Mannschaftssport oder Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren. Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 10 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Das Präventionskonzept für SpitzensportlerInnen hat zumindest folgende Themen zu beinhalten:

  1. Schulung von Sportlern und Betreuern in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand,
  2. Verhaltensregeln von Sportlern, Betreuern und Trainern außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten,
  3. Gesundheitschecks vor jeder Trainingseinheit und jedem Wettkampf,
  4. Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur,
  5. Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material,
  6. Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen,
  7. Regelungen zum Verhalten beim Auftreten von COVID-19-Symptomen,
  8. bei Auswärtswettkämpfen Information der dort zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, dass ein Erkrankungsfall an COVID-19 bei einem Sportler, Betreuer oder Trainer aufgetreten ist.

Spitzensport Individual (ohne Körperkontakt) bei Veranstaltungen mit indoor bis zu 100 und outdoor bis zu 200 SportlerInnen:

Hier hat das COVID-19-Präventionskonzept insbesondere zu enthalten:

  1. Vorgaben zur Schulung der teilnehmenden SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand
  2. Verhaltensregeln von SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten
  3. Gesundheitschecks vor jeder Trainingseinheit und jedem Wettkampf
  4. Regelungen zur Steuerung der Ströme der teilnehmenden SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen
  5. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  6. Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material
  7. Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen
  8. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion

Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird.

Informationen zur Vorgehensweise beim Auftreten positiver COVID-19-Fälle für SpitzensportlerInnen finden Sie in der behördlichen Vorgangsweise des Gesundheitsministeriums (Seite 5)

Piktogramme:

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

16.10.2020 Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für Veranstaltungen benötigt und gibt es ein Muster?

Jede/r Veranstalter/in von Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 50 Personen bzw. im Freien mit über 100 Personen hat ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dieses umzusetzen und auch eine/n COVID-19-Beauftragte/n zu bestellen.

Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 1.500 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 3.000 Personen zulässig. Für Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen ist die Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde nötig. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt vier Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen.

In jedem der hier angeführten Fälle ist ein COVID-19-Präventionskonzept des Veranstalters/der Veranstalterin notwendig. Eine Mustervorlage des Österreichischen Roten Kreuzes dazu finden Sie hier

Mehr Informationen zu den Regeln für Veranstaltungen finden Sie auch unter der FAQ „Sind Wettkämpfe und Veranstaltungen, auch mit ZuseherInnen, erlaubt?“

In vielen Fällen ist auch ein Präventionskonzept für die Sportausübung notwendig. Mehr Informationen finden Sie unter der FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“.

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

16.10.2020 Dürfen Sportunterricht/Trainings/Kurse gegeben werden (ehrenamtlich und/oder kommerziell)?

Ja, das ist möglich. Bitte beachten Sie aber auch die Regelungen unter der FAQ „Gibt es eine Begrenzung von TeilnehmerInnen bei Gruppentrainings?“.

Für Spitzensportveranstaltungen und Veranstaltungen mit Körperkontakt bei der Sportausübung beachten Sie bitte auch die FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“.

Allgemeine und sportartspezifische Handelungsempfehlungen finden Sie hier. Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Achtung: Für einzelne Regionen oder Bundeslänger können abweichende Regelungen gelten! Mehr Informationen zu regionalen Maßnahmen finden Sie hier: corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/

16.10.2020 Dürfen Vereine auch Kinder- oder Jugendtraining anbieten?

Ja, Kinder- und Jugendtrainings sind möglich. Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind in der Regel während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Bitte beachten Sie aber auch die Regelungen unter der FAQ „Gibt es eine Begrenzung von TeilnehmerInnen bei Gruppentrainings?“.

Für Spitzensportveranstaltungen und Veranstaltungen mit Körperkontakt bei der Sportausübung beachten Sie bitte auch die FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“.

Achtung: Für einzelne Regionen oder Bundeslänger können abweichende Regelungen gelten! Mehr Informationen zu regionalen Maßnahmen finden Sie hier: corona-ampel.gv.at/aktuelle-massnahmen/regionale-zusaetzliche-massnahmen/

20.09.2020 Gibt es Ausbildungen zum/zur COVID-19-Beauftragten für Veranstaltungen?

Die Lockerungsverordnung sieht bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 TeilnehmerInnen und im Freien mit mehr als 100 TeilnehmerInnen neben einem Präventionskonzept auch die Bestellung eines/einer COVID-19-Beauftragten vor. Auch wenn Schulungen für diesen Bereich nicht verpflichtend vorgeschrieben sind, empfehlen wir, sich in diese Richtung fortzubilden bzw. sich zu informieren. Eine Möglichkeit bietet der Online-Ausbildungskurs des Roten Kreuzes: https://www.roteskreuz.at/wien/katastrophenhilfe/veranstaltungssicherheit/intensivkurse/covid-19-beauftragter/

Sport Austria konnte mit dem Wiener Roten Kreuz eine Kooperation erzielen – somit gilt für alle Sport Austria-Mitglieder ein vergünstigter Preis für die Online Kurse zur/zum COVID-19-Beauftragten. Sie können diesen 4 Stunden Online Kurs für € 119,- (statt € 149,-) buchen. Link zur Anmeldung: https://kursbuchung.wrk.at/versteckte-seiten/kurssuche/?kathaupt=11&knr=20C0VID19B&kursname=Bundessportorganisation+C0V19+Beauftragter

Sie können sich jederzeit anmelden, es muss kein spezieller Termine ausgewählt werden, da dieser Kurs zu jedem Zeitpunkt von den TeilnehmrInnen absolviert werden kann. Ablauf:

  • Anmeldung über den Link zu keinem der angeführten Termine
  • Eingangsbestätigung wird per Mail an den/die TeilnehmerIn versendet
  • Am nächsten Werktag wird die Anmeldebestätigung mit dem Link zum Online Kurs versendet
  • Ab diesem Zeitpunkt kann der Kurs zu jeder Zeit absolviert werden
  • Nach Absolvierung kann der/die TeilnehmerIn das Zertifikat ausdrucken

20.09.2020 Welche Aufgaben haben COVID-19-Beauftrage?

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 TeilnehmerInnen und im Freien mit mehr als 100 TeilnehmerInnen ist vom Veranstalter/der Veranstalterin ein/e COVID-19-Beauftragte/r zu bestellen, wenn der Veranstalter die Pflichten selbst nicht wahrnimmt. Es wird empfohlen, COVID-19-Beauftragte im Hinblick auf datenschutzrechtliche Fragestellungen entsprechend zu schulen.

COVID-19-Beauftragte haben den Veranstalter bei der Erfüllung seiner Pflichten zu unterstützen und sind für die Umsetzung des COVID-19-Präventivkonzeptes verantwortlich. Sie dienen als primäre Ansprechpersonen für die Behörde, im Falle der Erhebungen der Kontaktpersonen im Rahmen eines COVID-19-Erkrankungsfalls.

COVID-19-Beauftragte haben auch die Funktion der Ansprechperson innerhalb des Vereins/Verbandes für die Umsetzung der Maßnahmen gegenüber den SportlerInnen, TrainerInnen und BetreuerInnen sowie sonstigen MitarbeiterInnen. Es steht dem Veranstalter frei, verschiedene Personen für einzelne Veranstaltungen zu benennen, oder diese Aufgabe entsprechend des veranstaltungsspezifischen Organisationskonzeptes bei einer Person zu konzentrieren.

Die Letztverantwortung liegt, vorbehaltlich § 9 Abs. 2 VStG, jedoch immer beim Veranstalter.

09.07.2020 Wie lange müssen TeilnehmerInnenlisten zur Nachverfolgung einer Infektion aufbewahrt werden und muss dafür das Einverständnis einholt werden?

TeilnehmerInnenlisten sollten bis 28 Tage nach der Veranstaltung aufgehoben werden, um bei einem Infektionsfall die Erhebungen der Behörde zu beschleunigen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung des Ausbreitungsrisikos zu leisten. Die Datenverarbeitung ist nach Art. 6 Abs. 1 lit f DSGVO im Sinne der dort erforderlichen Interessenabwägung gerechtfertigt, da der Gesundheitsschutz der Kontaktpersonen im Sinne einer raschen Erreichbarkeit den Eingriff, bei einer freiwillig besuchten Veranstaltung seine Kontaktdaten bekanntzugeben, überwiegt.

01.07.2020 Muss während des Sports ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden?

Nein, bei der Sportausübung muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt für die Sportausübung indoor und outdoor.

16.06.2020 Sind in den Bereichen Motorflug und Segelflug Checkflüge (d.h. ein/e CheckpilotIn sitzt mit der/dem zweiten PilotIn in einer Maschine) erlaubt?

Ja, wenn pro Sitzreihe einschließlich dem/der Piloten/Pilotin nur zwei Personen sitzen. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

10.06.2020 Was ist bei einem COVID-19-Verdachtsfall im Verein zu tun?

  1. Der Verein informiert die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin).
  2. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden/Amtsarzt/Amtsärztin verfügt. Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Der Verein hat die Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen.
  3. Dokumentation durch den Verein, welche Personen Kontakt zur betroffenen Person hatten sowie Art des Kontaktes (z. B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten).
  4. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen (z.B. Desinfektion der Sportstätte) entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, müssen die Kontaktdaten aller TeilnehmerInnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten oder anderen Sportveranstaltungen dokumentiert werden (z.B. durch Teilnehmerlisten).

10.06.2020 Was ist bei einem COVID-19-Verdachtsfall in einem Trainingslager zu tun?

  1. Die Person ist sofort in einem eigenen Raum unterzubringen. Zur Risikominimierung darf bis zum Eintreffen des Gesundheitspersonals niemand das Trainingslager verlassen.
  2. Die Verantwortlichen sind verpflichtet umgehend die Gesundheitsberatung unter 1450 anrufen, deren Vorgaben Folge leisten sowie die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) informieren.
  3. Die Verantwortlichen haben bei minderjährigen Betroffenen unverzüglich die Eltern/Erziehungsberechtigten des/der unmittelbar Betroffenen zu informieren.
  4. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden verfügt. Auch Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Diese verfügen auch, welche Personen zur weiteren Abklärung im Trainingslager bleiben müssen.
  5. Dokumentation welche Personen Kontakt zur betroffenen Person haben bzw. hatten sowie Art des Kontaktes (z.B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten).
  6. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, sollte bereits im Vorfeld ein wenig frequentierter Raum, der gut zu lüften und desinfizieren ist, ausgewählt werden. Weiters müssen die Kontaktdaten aller TeilnehmerInnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten dokumentiert werden (z.B. durch Teilnehmerlisten).

30.04.2020 Wo erhalte ich Handlungsempfehlungen zur Sportausübung bzw. zu spezifischen Sportarten?

Wir haben für Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportstättenöffnung und Sportausübung hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

30.04.2020 Wer ist für die Einhaltung der Vorgaben, Regelungen und Empfehlungen verantwortlich?

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als Inhaber einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung für die maximal erlaubte ZuseherInnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die SportlerInnen sowie ZuschauerInnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

18.03.2020 Was ist bei der Wiederaufnahme des Trainings nach einer Corona-Infektion zu beachten?

Das Coronavirus kann neben der Lunge auch andere wichtige Organe, wie das Herz, angreifen und nachhaltig schädigen. Daher ist, auch bei asymptomatischen Verläufen der Infektion, besondere Vorsicht geboten. Der Wissenschaftsrat der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention und die Medizinische Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes haben gemeinsam mit ExpertInnen aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg Empfehlungen für die Rückkehr ins Training erarbeitet. Die ExpertInnen empfehlen vor der Wiederaufnahme des Trainings eine ärztliche Untersuchung. Für Fragen wenden Sie sich an die Coronavirus-Hotlines: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Hotlines.html

Sportstätten und Infrastruktur

13.09.2020 Gelten „indoor“ die gleichen Abstände wie „outdoor“?

Beim Aufenthalt auf einer Sportstätte indoor ist ein Meter Abstand einzuhalten sowie ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Outdoor gilt der Mindestabstand von einem Meter. Bei der Sportausübung muss kein Mindestabstand eingehalten und auch kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

13.09.2020 Welche Sportstätten dürfen für die Sportausübung genützt werden?

Es dürfen alle Sportstätten (öffentliche, nicht öffentliche, im Freiluftbereich und indoor) für die Sportausübung genützt werden. Beim Aufenthalt auf einer Sportstätte indoor ist ein Meter Abstand einzuhalten sowie ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Outdoor gilt der Mindestabstand von einem Meter. Bei der Sportausübung muss kein Mindestabstand eingehalten und auch kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

13.09.2020 Gibt es Empfehlungen für die Belüftung von Indoor-Sportstätten?

Eine möglichst hohe Außenluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, eventuell virushaltige Aerosole aus den Innenräumen zu eliminieren. Lüftungsmaßnahmen sind daher bedeutende Kernelemente der Vorsorge gegen Infektionen. Bei Indoor-Sportstätten sind daher folgende Maßnahmen zu setzen:

  • Lüften der Sportstätte so oft und intensiv wie möglich, wo möglich Querlüften
  • Lüften der Garderoben und Duschen/Toiletten vor und nach jeder Trainingseinheit für mindestens 5 Minuten

Bei Vorhandensein einer mechanischen Lüftungsanlage ist bei körperlicher Belastung der Luftwechsel zu erhöhen, wenn möglich auf einen 5-fachen Luftwechsel pro Stunde oder höher. Mechanische Lüftungsanlagen mit Umluftanteil sind mit einer zusätzlichen Filterung (HEPA-Filter) auszustatten.

13.09.2020 Welche Richtlinien gelten in Fitness-, Tanz-, Yogastudios und ähnlichen Einrichtungen?

Generell ist beim Aufenthalt in geschlossenen Räumen ein Meter Abstand zu halten sowie ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Sofern es sich bei der Einrichtung um eine Sportstätte handelt, muss bei der Sportausübung kein Mindestabstand mehr eingehalten und auch kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Es wird empfohlen, die Hygienevorgaben strikt zu befolgen: regelmäßiges Desinfizieren der Sportgeräte, Bereitstellen von Desinfektionsmitteln, intensives, oftmaliges Lüften etc. Nähere Informationen:

https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/freizeit-sportbetriebe/coronavirus-informationen-freizeit-und-sportbetriebe.html

https://www.yogaunion.at/

https://www.yoga.at/

13.09.2020 Welche Regelungen gelten in den Sanitärbereichen/Garderoben?

In den Feuchträumen gilt der Mindestabstand von einem Meter. In Gardaroben muss der Abstand von einem Meter eingehalten sowie ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

13.09.2020 Welche Verhaltensregeln gelten in Hallen- und Freibädern?

Hallen- und Freibäder können öffnen. Generell gilt ein Mindestabstand von einem Meter und in geschlossenen Räumen (außer Schwimmhallen und Feuchträume) die Verpflichtung eines Mund-Nasen-Schutzes. Ob ein spezielles Schwimmbad geöffnet ist und welche Verhaltensregeln im Bad gelten, erfahren Sie über die Webseite des Schwimmbads. Bäder sind in der COVID-19-Lockerungsverordnung in § 5 „Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz“ geregelt. Dieser besagt, dass der Betreiber verpflichtet ist die Badeordnung anzupassen.

11.09.2020 Wo erhalte ich Corona-Piktogramme für meine Sportstätte/mein Vereinslokal?

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

11.09.2020 Dürfen Sportvereine Schulsportstätten ab Herbst wieder nutzen?

Ja, die Schulraumbenützung durch Sportvereine ist gemäß dem Konzept „Schule im Herbst 2020“ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) wieder erlaubt. Sollten keine allgemeinen gesundheitspolitischen Vorgaben dagegensprechen, dürfen die Vereine die Schulsportstätten auch nutzen, wenn es im Schulbetrieb selber zu Einschränkungen (Ampelphase „Gelb“ oder „Rot) kommt.
Nähere Details können der Checkliste zur Schulraumüberlassung des BMBWF entnommen werden.

31.08.2020 Gibt es Empfehlungen für die Reinigung von Sportstätten und Sportgeräten?

In Abhängigkeit der jeweiligen Verantwortlichkeit (z.B. Schulerhalter oder Vereine) sind regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen zu setzten. Generell sind die für die Sportausübung vorgesehenen Bereiche inklusive dazugehörige Sanitärbereiche und Garderoben etc. im Falle der Nutzung mind. einmal täglich zu reinigen. Häufig berührte Flächen (z.B. Türklinken, Armaturen) sind zu desinfizieren. Dafür wird ein Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis empfohlen. Nach jeder Trainingseinheit sind gemeinsam genutzte Sportgeräte, falls diese desinfiziert werden können, zu desinfizieren.

31.08.2020 Gibt es Empfehlungen für die Belüftung von Indoor-Sportstätten?

Eine möglichst hohe Außenluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, eventuell virushaltige Aerosole aus den Innenräumen zu eliminieren. Lüftungsmaßnahmen sind daher bedeutende Kernelemente der Vorsorge gegen Infektionen. Bei Indoor-Sportstätten sind daher folgende Maßnahmen zu setzen:

  • Lüften der Sportstätte alle 30 Minuten für mindestens 5 Minuten, wenn möglich Querlüften bzw. die Türe(n) geöffnet lassen
  • Lüften der Garderoben und Duschen/Toiletten vor und nach jeder Trainingseinheit für mindestens 5 Minuten

Bei Vorhandensein einer mechanischen Lüftungsanlage ist bei körperlichen Belastung für jede Person ein Mindest-Außenluftvolumenstrom von 70 m³ pro Stunde zuzuführen.

27.08.2020 Dürfen Sportvereine Schulsportstätten ab Herbst wieder nutzen?

Ja, die Schulraumbenützung durch Sportvereine ist gemäß dem Konzept „Schule im Herbst 2020“ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung wieder erlaubt. Sollten keine allgemeinen gesundheitspolitischen Vorgaben dagegensprechen, dürfen die Vereine die Schulsportstätten auch nutzen, wenn es im Schulbetrieb selber zu Einschränkungen (Ampelphase „Gelb“ oder „Rot) kommt.

06.07.2020 Gibt es ein datenschutzkonformes Online-System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis?

Auf www.sportveranstaltung.at kann man in wenigen Schritten eine Sportveranstaltung anlegen und gegebenenfalls auch eine Teilnehmerhöchstgrenze fixieren.

Diese Homepage oder den direkten Link zur Veranstaltung veröffentlicht man anschließend (eigene Homepage, Newsletter, Plakat, Einladung etc.). Eine Registrierung geht aber auch direkt vor dem Sportstätteneingang.

Erfasst werden Vorname, Nachname und Email-Adresse und 21 Tage gespeichert. Falls ein Covid19-Fall eines Besuchers bekannt wird, ist man in der Lage, gezielt zu informieren. Infos, Demoversion, Erklärvideos und Preise auf www.sportveranstaltung.at

02.07.2020 Gibt es Ausbildungen zum/zur COVID-19-Beauftragten für Veranstaltungen?

Die Lockerungsverordnung sieht seit 1. Juli bei Veranstaltungen mit mehr als 100 TeilnehmerInnen neben einem Präventionskonzept auch die Bestellung eines/einer COVID-19-Beauftragten vor. Auch wenn Schulungen für diesen Bereich nicht verpflichtend vorgeschrieben sind, empfehlen wir, sich in diese Richtung fortzubilden bzw. sich zu informieren. Eine Möglichkeit bietet der Online-Ausbildungskurs des Roten Kreuzes: https://www.roteskreuz.at/wien/katastrophenhilfe/veranstaltungssicherheit/intensivkurse/covid-19-beauftragter/

Sport Austria konnte mit dem Wiener Roten Kreuz eine Kooperation erzielen – somit gilt für alle Sport Austria-Mitglieder ein vergünstigter Preis für die Online Kurse zur/zum COVID-19-Beauftragten. Bis 20.7.2020 können Sie diesen 4 Stunden Online Kurs für  € 79,- (statt € 99,-) danach um € 119,- (statt € 149,-) buchen. Link zur Anmeldung: https://kursbuchung.wrk.at/versteckte-seiten/kurssuche/?kathaupt=11&knr=20C0VID19B&kursname=Bundessportorganisation+C0V19+Beauftragter

Sie können sich jederzeit anmelden, es muss kein spezieller Termine ausgewählt werden, da dieser Kurs zu jedem Zeitpunkt von den TeilnehmrInnen absolviert werden kann. Ablauf:

  • Anmeldung über den Link zu keinem der angeführten Termine
  • Eingangsbestätigung wird per Mail an den/die TeilnehmerIn versendet
  • Am nächsten Werktag wird die Anmeldebestätigung mit dem Link zum Online Kurs versendet
  • Ab diesem Zeitpunkt kann der Kurs zu jeder Zeit absolviert werden
  • Nach Absolvierung kann der/die TeilnehmerIn das Zertifikat ausdrucken

01.07.2020 Welche Sportstätten dürfen für die Sportausübung genützt werden?

Seit 29. Mai dürfen alle Sportstätten (öffentliche, nicht öffentliche, im Freiluftbereich und indoor) für die Sportausübung wieder genützt werden. Generell ist beim Aufenthalt ein Meter Abstand zu halten. Bei der Sportausübung muss kein Mindestabstand mehr eingehalten werden.

01.07.2020 Gelten „indoor“ die gleichen Abstände wie „outdoor“?

Sowohl indoor als auch outdoor gilt: beim Aufenthalt auf einer Sportstätte ist ein Meter Abstand einzuhalten, bei der Sportausübung muss kein Mindestabstand mehr eingehalten werden.

01.07.2020 Gibt es Ausbildungen zum/zur COVID-19-Beauftragten für Veranstaltungen?

Die Lockerungsverordnung sieht seit 1. Juli bei Veranstaltungen mit mehr als 100 TeilnehmerInnen neben einem Präventionskonzept auch die Bestellung eines/einer COVID-19-Beauftragten vor. Auch wenn Schulungen für diesen Bereich nicht verpflichtend vorgeschrieben sind, empfehlen wir, sich in diese Richtung fortzubilden bzw. sich zu informieren. Eine Möglichkeit bietet der Online-Ausbildungskurs des Roten Kreuzes: https://www.roteskreuz.at/wien/katastrophenhilfe/veranstaltungssicherheit/intensivkurse/covid-19-beauftragter/

Sport Austria konnte mit dem Wiener Roten Kreuz eine Kooperation erzielen – somit gilt für alle Sport Austria-Mitglieder ein vergünstigter Preis für die Online Kurse zur/zum COVID-19-Beauftragten. Bis 20.7.2020 können Sie diesen 4 Stunden Online Kurs für  € 79,- (statt € 99,-) danach um € 119,- (statt € 149,-) buchen. Link zur Anmeldung: https://kursbuchung.wrk.at/versteckte-seiten/kurssuche/?kathaupt=11&knr=20C0VID19B&kursname=Bundessportorganisation+C0V19+Beauftragter

Sie können sich jederzeit anmelden, es muss kein spezieller Termine ausgewählt werden, da dieser Kurs zu jedem Zeitpunkt von den TeilnehmrInnen absolviert werden kann. Ablauf:

  • Anmeldung über den Link zu keinem der angeführten Termine
  • Eingangsbestätigung wird per Mail an den/die TeilnehmerIn versendet
  • Am nächsten Werktag wird die Anmeldebestätigung mit dem Link zum Online Kurs versendet
  • Ab diesem Zeitpunkt kann der Kurs zu jeder Zeit absolviert werden
  • Nach Absolvierung kann der/die TeilnehmerIn das Zertifikat ausdrucken

01.07.2020 Welche Richtlinien gelten in Fitness-, Tanz-, Yogastudios und ähnlichen Einrichtungen?

Sofern es sich bei der Einrichtung um eine Sportstätte handelt, muss bei der Sportausübung kein Mindestabstand mehr eingehalten werden. Generell ist beim Aufenthalt ein Meter Abstand zu halten. Es wird empfohlen, die Hygienevorgaben strikt zu befolgen: regelmäßiges Desinfizieren der Sportgeräte, Bereitstellen von Desinfektionsmitteln, intensives, oftmaliges Lüften etc. Nähere Informationen:

https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/freizeit-sportbetriebe/coronavirus-informationen-freizeit-und-sportbetriebe.html

https://www.yogaunion.at/

https://www.yoga.at/

15.06.2020 Welche Regelungen gelten in den Sanitärbereichen/Garderoben?

In den Sanitärbereichen und Garderoben gilt der Mindestabstand von einem Meter.

15.06.2020 Welche Verhaltensregeln gelten in Hallen- und Freibädern?

Seit 29. Mai können Hallen- und Freibäder wieder öffnen. Die Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung von COVID-19 sind einzuhalten. Generell gilt ein Mindestabstand von einem Meter. Bäder sind in der COVID-19-Lockerungsverordnung in § 5 „Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz“ geregelt. Dieser besagt, dass der Betreiber verpflichtet ist die Badeordnung anzupassen. Ob ein spezielles Schwimmbad geöffnet ist und welche Verhaltensregeln im Bad gelten, erfahren Sie über die Webseite des Schwimmbads.

15.06.2020 Müssen Vereine (oder die Sportstättenerhalter) die Desinfektionsmittel selbst besorgen und finanzieren?

Die Sportstättenbetreiber sind angehalten, entsprechende Hygienemaßnahmen selbstständig umzusetzen.

10.06.2020 Gibt es Fortbildungen zum/zur COVID-19-Beauftragten für Veranstaltungen?

Die aktuelle Lockerungsverordnung sieht ab 1. Juli bei Veranstaltungen mit mehr als 100 TeilnehmerInnen neben einem Präventionskonzept auch die Bestellung eines/einer COVID-19-Beauftragten vor. Auch wenn Schulungen für diesen Bereich nicht verpflichtend vorgeschrieben sind, empfehlen wir, sich in diese Richtung fortzubilden bzw. sich zu informieren. Eine Möglichkeit bietet der Online-Ausbildungskurs des Roten Kreuzes: www.roteskreuz.at/wien/katastrophenhilfe/veranstaltungssicherheit/intensivkurse/covid-19-beauftragter/

28.05.2020 Dürfen Vereine Schulsportstätten mieten?

Schulen haben aufgrund ihrer Autonomie ab 1. Juni unter Einhaltung der allgemein gültigen Hygienemaßnahmen und der Covid-19-Lockerungsverordnung vom 29. Mai die Möglichkeit, Sportvereinen Sportflächen sowohl outdoor als auch indoor in der unterrichtsfreien Zeit zur Verfügung zu stellen.

27.05.2020 Welche Bestimmungen gelten für Kantinen auf Sportstätten?

Für Kantinen gelten dieselben Bestimmungen, wie für das Gastgewerbe. Ungeachtet der Benennung (Vereinsheim, Clubraum, Buffet), wird als Kantine ein Ort bezeichnet, an dem Getränke oder Speisen ausgegeben werden. Diese finden Sie in der vorangegangenen COVID-19-Lockerungsverordnung.

13.05.2020 Müssen die Bereiche, die jede/r SportlerIn zur Verfügung hat, markiert werden?

Nein, die Einhaltung der jeweiligen Abstandsregelung gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ausreichend.

13.05.2020 Wer ist für die Einhaltung der Vorgaben, Regelungen und Empfehlungen verantwortlich?

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als Inhaber einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung für die maximal erlaubte ZuseherInnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die SportlerInnen und ZuschauerInnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

30.04.2020 Wo erhalte ich Handlungsempfehlungen zur Sportstättenöffnung?

Wir haben für dich die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportstättenöffnung und Sportausübung hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

30.04.2020 Sofern Geräte des Sportstättenbetriebes (z.B. Hanteln, Matten) verwendet werden, sind nach der Benutzung neben einer Desinfektion noch weitere Maßnahmen zu setzen?

Es müssen die Hygieneregeln und die Empfehlungen von Sport Austria und den jeweiligen Sportverbänden/Sportstättenbetreibern eingehalten werden. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

30.04.2020 Müssen bei Vereinzelungsmaßnahmen (Drehkreuzen etc.) entsprechende Abstandsmarkierungen in den jeweiligen Betretungsrichtungen am Boden angebracht werden?

Gesetzlich ist das nicht vorgesehen. Die entsprechenden Abstandsregelungen sind jedenfalls einzuhalten.

30.04.2020 Welche Regelungen gelten auf den Parkplätzen der Sportstätten?

Dieselben wie für öffentliche Orte. Zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

Allgemeines, Finanzielles und (Arbeits)rechtliches

16.10.2020 Woher bekomme ich "Corona-Tests"?

Bei den „Corona-Tests“ werden unterschiedliche Testarten unterschieden. Einerseits gibt es direkte Nachweisverfahren, wie PCR-Tests und Antigen-Tests, andererseits Antikörper-Tests, die vor allem dem Nachweis einer vorangegangenen Infektion dienen. Wann welcher Test eingesetzt wird, sollte immer in Absprache mit einem Arzt/einer Ärtzin erfolgen. Nähere Informationen zu den unterschiedlichen Testarten finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums.

PCR (Corona)Testungen: Sonderkonditionen für Sport

Folgende Labors bieten spezielle Konditionen für Sportvereine/-verbände:

Weitere Labors, die SARS-CoV-2-Tests durchführen, können der Liste des Gesundheitsministeriums entnommen werden.

22.09.2020 Wo finde ich Informationen zur Contact Tracing Apps?

Contact Tracing Apps sind neben organisatorischen Maßnahmen, wie gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem oder dokumentierte Teilnahme, eine geeignete Möglichkeit, um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können. Das Gesundheitsministerium bewertet diese als ideale Ergänzung des bestehenden manuellen behördlichen Contact Tracings. Das Österreichische Rote Kreuz biete mit der „Stopp Corona“-App eine kostenlose allgemeine Version an. Für Vereine bietet z.B. der Ticketanbieter Absolut Tickets eine kostenlose App an. Nähere Infos finden Sie unter www.vereinstix.at.

14.07.2020 Wie ist mit Mitgliedsbeiträgen im Zusammenhang mit Einschränkungen des Vereinsbetriebes, insbesondere im Zusammenhang mit Covid-19, umzugehen?

Unsere über 4400 gemeinnützigen Sportvereine bieten seit Jahren unbezahlbare Leistungen, nicht zuletzt dank hunderttausender Ehrenamtlicher, die häufig seit Jahrzehnten ihre Tatkraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Solidarität, Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit haben den Sport in unseren Vereinen groß gemacht. Unter Berücksichtigung der Vereinsautonomie ist dabei keine generell gültig Aussage möglich, sondern stets eine so genannte Einzelfallbetrachtung für jeden Verein vorzunehmen. Ausgehend von den von der SPORTUNION Österreich Musterstatuten kann allerdings Folgendes zusammengefasst werden(Zsfg der rechtlichen Stellungnahme von Joklik-Katary-Richter Rechtsanwälte):

Auf rechtlicher Ebene haben Vereinsmitglieder in der Regel keinen Anspruch auf Minderung oder Nicht- bzw Rückzahlung von Mitgliedsbeiträgen, auch wenn der Vereinsbetrieb nur eingeschränkt stattfinden kann (bspw bei Entfall von Einheiten, behördliche Sperrung von Sportstätten). Denn die Mitgliedschaft in einem Verein ist ein besonderes Vertragsverhältnis, dessen Inhalt durch die Vereinsstatuten und sonstigen Vereinsbestimmungen „autonom“ geregelt wird (Stichwort: Vertrags- bzw Statutenautonomie der Vereine). Dementsprechend gelten die sonst bekannten und derzeit oft auch medial präsenten „allgemeinen Vertragsregelungen“ gerade nicht (wie etwa die so genannte „Gefahrtragung bei höherer Gewalt“ oder zur Gewährleistung). Darüber hinaus handelt es sich beim Mitgliedschaftsverhältnis um ein Bündel an Rechten und Pflichten. Die Inanspruchnahme von Vereinsleistungen durch das Mitglied (darunter die Teilnahme am Sportbetrieb) stellt nur einen Teil davon dar, der nicht isoliert herausgegriffen werden kann. In Summe kommt es daher auch bei der Einschränkung des Sportbetriebs (bspw Übungsstätten, TrainerInnenausfall) nicht zu einer Minderung des Mitgliedsbeitrags. Vereinsmitglieder, die mit der Vereinstätigkeit aus derartigen Gründen unzufrieden sind, haben nur die Möglichkeit, (zum nächstmöglichen Termin) aus dem Verein auszutreten.“

Nähere Infos findet ihr hier: Rechtliche Stellungsname zu Mitgliedsbeiträgen im Zusammenhang mit Einschränkungen des Vereinsbetriebes

02.07.2020 Wo erhalte ich finanzielle Unterstützung?

Nach langem Warten und zunehmendem Druck aus dem gemeinnützigen Bereich ist es nun endlich soweit: der 700 Mio. Euro NPO-Unterstützungsfonds ist eingerichtet. Für sämtliche Informationen rund um die Antragstellung wurde die umfangreiche Informationsplattform www.npo-fonds.at eingerichtet. Anträge können ab  8. Juli 2020 gestellt werden.

20.05.2020 Wo erhalte ich eine Vorlage für eine Einverständiserklärung für die Teilnahme am Training?

Eine Vorlage für eine Einverständniserklärung für die Teilnahme am Training finden Sie hier. Diese Einverständniserklärung ist eine reine Vorlage und muss von keinem Verein oder Verband verpflichtend eingeführt oder übernommen werden. Sie dient vor allem der Information der TeilnehmerInnen, da die Bestimmungen zur Einhaltung der Corona-Krise auf jeden Fall einzuhalten sind. Bei der Einverständniserklärung handelt es sich um einen Formulierungsvorschlag, der an Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann. Bei einer Lockerung der Voraussetzungen für die Teilnahme am Training wird empfohlen, entsprechende Präventionsmaßnahmen vorzusehen (z.B. bei medizinisches Personal muss beim Kontakt mit Infizierten gewährleistet sein, dass entsprechende Schutzausrüstung getragen wird oder Personen, die nach einer Quarantäne wieder am Training teilnehmen wollen, beötigen eine ärztliche Freigabe für die Teilnahme). Die grau markierten Passagen können von vorneherein an die Bedürfnisse des jeweiligen Verbandes/Vereines angepasst werden, sodass bei der Anwendung nur noch die gelb hinterlegte Passagen von den Teilnehmenden bzw. vom/von der gesetzlichen VertreterIn auszufüllen sind. Bitte beachten Sie, dass Sie bei Personen, deren personenbezogenen Daten Sie nicht bereits erhoben haben (die z.B. das erste Mal an einem Training teilnehmen und nicht Mitglied sind), auch ihren Verpflichtungen nach der Datenschutzgrundverordnung nachkommen müssen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Die Empfehlungen und Auskünfte wurden nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Es handelt sich um allgemein ableitbare Einschätzungen der Folgen dieser Ausnahmesituation. Trotz sorgfältiger Recherche zu den einzelnen Themen können wir angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der Ausnahmesituation, der unbeständigen Sachlage, die sich zum Teil täglich ändert, sowie dem oftmaligem Fehlen einschlägiger Judikatur, eindeutiger Rechtsvorschriften und gefestigter Rechtsprechung jedoch ausdrücklich keine Gewähr oder Haftung für eine etwaige gerichtliche Durchsetzbarkeit der Informationen übernehmen. Es wird daher an das Verantwortungsbewusstsein jeder Person appelliert.

15.05.2020 Darf in Zeiten der Einschränkung eine Pauschale Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) ausgezahlt werden?

Die Ausnahmesituation rund um COVID-19 hat betreffend die Verwendung der Pauschalen Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) einige Fragen aufgeworfen. Da für Heimtrainings bzw. angeleitete Trainings via Videokonferenz kein Reiseaufwand entsteht bzw. entstand, dürfte die PRAE nicht sozial- und steuerfrei zur Auszahlung gebracht werden. Durch intensive Bemühungen des Sports konnte nun eine Ausnahmeregelung für die Anwendung der PRAE erwirkt werden, welche am 13. Mai im Nationalrat beschlossen wurde. Gemäß dieser darf, wenn aufgrund der COVID-19 Krise Sportstätten gesperrt sind bzw. waren und alle anderen Voraussetzungen (Ausübung in nebenberuflicher Tätigkeit, Einhaltung der Tageshöchstgrenze von € 60.- etc.) für den Bezug erfüllt sind, auch ohne das Vorliegen einer Reisetätigkeit (z.B. Training zu Hause, Training in Form einer Videokonferenz) vom Verein/Verband steuer- und sozialversicherungsfrei eine PRAE ausgezahlt werden. Zeitraum der Anwendbarkeit: 16.3.2020 (Beginn Schließung der Sportstätten) bis 31.12.2020. Diese Ausnahmeregelung gilt rückwirkend mit 16.3. für die Zeiträume im Jahr 2020, in welchen die Sportstätten gesperrt sind. Die „Einsatztage“ sind entsprechend zu dokumentieren, auch wenn die „Einsatztage“ zu Hause erbracht wurden. Die entsprechenden Formulare und Richtlinien zur PRAE finden Sie hier. Die entsprechenden gesetzlichen Sonderregelungen finden Sie hier (ESTG) und hier (ASVG).

28.04.2020 Wo kann ich Schutzmasken und Hygieneartikel bestellen?

Derzeit werden im Internet häufig Mund-Nase-Masken von Unternehmen angeboten, die vor der Corona-Pandemie in branchenfremden Unternehmensbereichen tätig waren und schnell umgesattelt sind, um Profit zu erwirtschaften. Sport Austria empfiehlt daher, sich vor dem Kauf von vermeintlichen Sonderangeboten über das Unternehmen, bei dem bestellt werden soll, sorgfältig zu informieren (z.B. via https://firmen.wko.at) und bei Vorauszahlungen und großen Mindestabnahmemengen besonders vorsichtig zu sein. Hygiene- und Desinfektionsmittel sind beispielsweise bei den in dieser Liste angeführten Unternehmen schon in kleineren Mengen verfügbar. Diese österreichischen Unternehmen sind bereits seit vielen Jahren in entsprechenden Geschäftsbereichen tätig.

02.04.2020 Ist Kurzarbeit auch für MitarbeiterInnen im Sport möglich?

Die Möglichkeit zur „Corona-Kurzarbeit“ steht nun allen 15.000 Sportvereinen in Österreich offen! Darauf hat sich Sport Austria mit den Sozialpartnern verständigt. Bislang war dies nur Vereinen der Fußball-Bundesliga möglich. Damit soll besonders Vereinen und Verbände geholfen werden, die sich aufgrund der finanziellen Situation mit Kündigungen ihrer MitarbeiterInnen beschäftigen müssen. Achtung: Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich. Wichtige Information: Die Unterschriftsfelder der Sozialpartner können bei der Antragstellung frei gelassen werden!

Informationen zur Kurzarbeitszeit:

Notwendige Formulare zur Antragsstellung:

Ausfüllhilfe zum Antragsformular

24.03.2020 Fragen zu situationsbedingten Fristen/Umwidmungen/Rücklagen/Kurzarbeit bei der Bundes-Sport GmbH

In diesen unruhigen Zeiten gibt den Verbänden auch die BSG als Fördergeber ein Stück weit Sicherheit. So müssen bis auf weiteres Umwidmungen, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus begründet werden, nicht mehr von der Geschäftsführung der BSG genehmigt werden. Diese sind hiermit von der BSG automatisch pauschal genehmigt. Trotzdem müssen Sie aber, wie bisher, bei der BSG im Fördermanagement System online eingegeben werden.

Sollte es trotz Umschichtungen und Umwidmungen am Jahresende nicht möglich sein, die gesamte Förderung des Jahres 2020 zu verbrauchen und ist das durch die Verbreitung des Coronavirus begründet, dann können auch Rücklagen gebildet werden. Die so begründeten Rücklagen gelten hiermit automatisch pauschal von der Geschäftsführung der BSG genehmigt. Sie müssen aber ebenfalls im Fördermanagement System online eingegeben werden.

Die BSG kommt Ihnen auch aufgrund der außerordentlichen Bürosituation in Zusammenhang mit der Abgabenfrist der Sachberichte und Belegsaufstellungen für das Förderjahr 2019 entgegen. Für alle Organisationen, für die eine ursprüngliche Abgabefrist zum 28. Februar 2020 vorgesehen war und die noch keine Unterlagen bei der BSG abgegeben haben, wird die Abgabefrist bis 15. Mai 2020 verlängert. Für alle Organisationen, für die eine ursprüngliche Abgabefrist mit 30. April vorgesehen war, wird die Abgabefrist bis 1. Juni 2020 verlängert.

Es werden alle Organisationen, bei denen Nachreichungen und Stellungnahmen zum vorläufigen Prüfprotokoll in Zusammenhang mit der Abrechnung 2018 noch offen sind, ersucht die von der BSG gesetzten Fristen bestmöglich einzuhalten.

Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich.

24.03.2020 Darf jemand, der Kurzarbeitsgeld bezieht auch Pauschale Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) beziehen?

Voraussetzung für den steuerfreien Bezug einer PRAE gem. § 49 Abs 3 Z 28 ASVG ist, dass die Tätigkeit, in deren Rahmen die PRAE bezahlt wird, nicht den Hauptberuf und nicht die Hauptquelle der Einnahmen bildet. Es muss also einen anderen Hauptberuf geben und die Einnahmen daraus werden wohl höher als die gewährte PRAE sein müssen. Es muss ich bei der Hauptbeschäftigung aber nicht zwangsläufig um eine Vollzeitbeschäftigung handeln. Wird also der Hauptberuf in Kurzarbeit ausgeübt, so kann trotzdem im Rahmen der Nebenbeschäftigung eine sozialversicherungsfreie PRAE bezahlt werden, sofern diese nicht höher ist als die Einnahmen aus dem Hauptberuf. Nach § 3 Z 16c EStG gibt es diese Einschränkung (Nebentätigkeit) gar nicht, daher kann die PRAE auch bei Kurzarbeit steuerfrei ausbezahlt werden. Wir weisen allerdings darauf hin, dass die PRAE eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung darstellt. Die Tätigkeit muss daher dergestalt sein, dass mit ihr auch tatsächlich Reiseaufwendungen zumindest dem Grunde nach verbunden sind.

17.03.2020 Kann ich Stornogebühren bei der Bundes-Sportförderung abrechnen?

Für Fördernehmer der Bundes-Sport GmbH (BSG) sind etwaig anfallende Stornogebühren in Zusammenhang mit dem Coronavirus in der BSG abrechenbar. Trotzdem wird erwartet zunächst mit dem Reiseveranstalter, insbesondere bei Reisen in Gebiete, für die eine aktuelle Reisewarnung des Außenministeriums gilt, eine Kulanzlösung ohne das Zahlen von Stornogebühren anzustreben. Vor einer endgültigen Absage einer sportlichen Aktivität (Reise zu Trainingslager oder Wettkampf), die grundsätzlich von der BSG gefördert wird, ist mit dem Geschäftsführer Sport der BSG, Mag. (FH) Clemens Trimmel, Kontakt aufzunehmen (office@austrian-sports.at; +43 1 50 32 344).

17.03.2020 Wie gehe ich mit Rückforderungen bzgl. Eintrittskarten, Tickets und Kursbeiträgen um?

Diesbezüglich ist auf den zwischen den TeilnehmerInnen und dem Verein abgeschlossenen Vertrag über die Kursbeiträge zu verweisen. Grundsätzlich wird zu prüfen sein, aus welchem Grund die Absage erfolgt ist (siehe Frage zur höheren Gewalt) bzw. ob in den Verträgen die Möglichkeit, einen Ersatztermin anbieten zu können, enthalten ist. Liegt höhere Gewalt vor, hängt es von der konkreten Vertragsgestaltung ab, ob und wie diese (vor allem hinsichtlich Rückzahlung/Ersatztermine) geregelt ist.

16.03.2020 Wo erhalte ich Informationen zu meinen Rechten und Möglichkeiten zur Kostenerstattung in Bezug auf Reisen?

Das Europäische Verbraucherzentrum stellt Informationen zu Problemen und Rechten in Bezug auf den Coronavirus bei Pauschalreisen, Einzelbuchungen und für Reisende, die bereits unterwegs sind, zur Verfügung (https://europakonsument.at/). Zudem haben das Sozialministerium und der Verein für Konsumenteninformation eine Hotline für Fragen rund ums Reisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingerichtet. Die Hotline ist täglich (auch am Wochenende) von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 201211 erreichbar.

16.03.2020 Ist im Falle der Coronakrise von höherer Gewalt auszugehen?

Höhere Gewalt ist dann anzunehmen, wenn ein außergewöhnliches Ereignis von außen einwirkt, das nicht in einer gewissen Regelmäßigkeit vorkommt bzw. zu erwarten ist und selbst durch äußerste zumutbare Sorgfalt weder abgewendet noch in seinen Folgen unschädlich gemacht werden kann. Unabwendbar ist aber auch jedes nicht außergewöhnliche Ereignis, das trotz aller erdenklichen Sachkunde und Vorsicht nicht abgewendet werden kann. Grundsätzlich werden Epidemien bzw. auch allgemeine umfangreiche behördliche Maßnahmen als höhere Gewalt anzusehen sein.

wichtige Links zum Thema

Information für Verbände im Zusammenhang mit Bundes-Sportförderung:

Etwaig anfallende Stornogebühren in Zusammenhang mit dem Coronavirus sind in der Bundes-Sport GmbH (BSG) abrechenbar. Trotzdem wird erwartet zunächst mit dem Reiseveranstalter, insbesondere bei Reisen in Gebiete, für die eine aktuelle Reisewarnung des Außenministeriums gilt, eine Kulanzlösung ohne das Zahlen von Stornogebühren anzustreben. Vor einer endgültigen Absage einer sportlichen Aktivität (Reise zu Trainingslager oder Wettkampf), die grundsätzlich von der BSG gefördert wird, ist mit dem Geschäftsführer Sport der BSG, Mag. (FH) Clemens Trimmel, Kontakt aufzunehmen (office@austrian-sports.at; +43 1 / 50 32 344).

 

Stand: 16.10.2020, 12:30