Alois Schwaiger – ein Urgestein der Sportunion Wörschach feiert 90er

Kürzlich vollendete Alois Schwaiger in körperlicher und geistiger Frische seinen 90sten Geburtstag. Anlass genug für die Sportunion Wörschach, dem Mann der ersten Stunden zu gratulieren und DANKE zu sagen.

Ewald Scheucher als Präsident der Sportunion Wörschach ließ es sich nicht nehmen, im Beisein des Kulturreferenten Gerhard Prüggler dem Jubilar zu gratulieren und übergab zusammen mit einer 70 Jahre Festschrift ein kleines Ehrengeschenk der SU Wörschach. Als Zeichen der besonderen Wertschätzung und Dank für die geleisteten Tätigkeiten wurde vom SU Präsidenten auch die von der Sportunion Steiermark verliehene PRO MERITO Medaille überreicht. Ewald Scheucher fasste in seinem Rückblick die zahlreichen unentgeltlichen Tätigkeiten des „Urgesteins der Sportunion Wörschach“ zusammen und bedankte sich im Namen der SU Wörschach für die Jahrzehnte lange Vereinstreue und die weit über das normale Maß hinausgehenden Arbeiten für den Verein.

Alois Schwaiger trat bereits im Gründungsjahr 1949 der damaligen „Sport und Turnunion Wörschach“ bei und spielte als 17jähriger in der neu gegründeten Fußballsektion beim ersten Meisterschaftsspiel in Öblarn im Tor. Nach einem mehrjährigen Arbeitsaufenthalt im Ausland engagierte er sich wieder verstärkt in der Fußballsektion. Unter dem damaligen Obmann Herrmann Derndler war Schwaiger als Bauleiter der nach einem Brand im Jahre 1961 neu zu errichtenden Fußballkabine verantwortlich und ein Gebäude mit zwei Umkleidekabinen für Spieler und einer Umkleidekabine für den Schiedsrichter in gemauerter Bauweise errichtet. Der Bau einer neuen Wasserleitung und laufende Verbesserungen der Kabinen wurden ebenfalls vom Jubilar angeregt bzw durchgeführt. Zusammen mit dem Anhängerklubobmann und späteren Vereinspräsidenten Kurz Brückler war Alois Schwaiger 1981 „Chefplaner“ des vom Anhängerklub bestens organisierten und finanzierten Neubaues der 150 Personen fassenden Zuschauertribühne .

Nach der Gründung der Sektion Stocksport im Jahre 1989 wurden auf der Stocksportanlage eine Kantine und in weiterer Folge ein großer Zubau für Geräte errichtet, die ebenfalls von Schwaiger geplant wurden. Zusätzlich leistete er wie auch in der Sektion Fußball ¬-zig unentgeltliche Arbeitsstunden und trug so wesentlich zur Verbessung der finanziellen Lage des Vereines bei.

Aber nicht nur für die Sektionen Fußball und Stocksport war der Mann der ersten Stunden im Einsatz. Auch in der Sektion Wintersport war er jahrelang als korrekter Zeitnehmer tätig und trug so zum einwandfreien Gelingen vieler Rodel- und Schiveranstaltungen bei.
Im Anschluss an die Ausführungen Scheuchers bedankte sich der Jubilar wiederholt für „den hohen Besuch durch die Sportunion“. Bei einem Achterl Roten und einer guten Jause wurden zahlreiche Momente im Vereinsleben Schwaigers wiederbelebt und die Gratulation mit einer kleinen Familienfeier abgeschlossen.

Vielen Dank an Kulturreferent der SU Wörschach Gerhard Prüggler für diesen Beitrag!

Das könnte dich auch interessieren...

Quo vadis Sportsystem Österreich? Was wir von den Besten lernen können?

Anlässlich des Jubiläumsjahr „20 Jahre Sportpark Athletik“ hat die SPORTUNION Steiermark zur hochkarätig besetzten Diskussion geladen. Es wurden erfolgreiche, internationale Sportsysteme durchleuchtet und mit dem Österreichs verglichen. Was müssen wir in Österreich und speziell in der der Steiermark besser machen? Das Publikum, bestehend unterschiedlichsten Richtungen des Sports und Gesundheit, konnte sich auch in die von

UNIQA Trendsportfestival 2026: 560 Jugendliche erlebten Sportvielfalt pur!

Bestes Sommerwetter, strahlende Gesichter und jede Menge Bewegung: Beim UNIQA Trendsportfestival 2026 in Graz im Raiffeisen Sportpark feierte die SPORTUNION Steiermark gemeinsam mit der UNIQA das 10-jährige Jubiläum der beliebten Veranstaltung. Seit zehn Jahren begeistert das Festival junge Menschen mit einer abwechslungsreichen Vielfalt an Sport- und Bewegungsangeboten. Insgesamt 560 Schüler:innen der Schulen BG/BRG Lichtenfels, MS

Moderne Vereinsverwaltung: „KASU wurde aus einem Verein für Vereine entwickelt”

Anmeldungen per E-Mail, Mitgliederdaten in Excel, Abrechnungen kurz vor dem Nervenzusammenbruch – für Hannes Blauensteiner, Obmann der SPORTUNION Tulln, Antrieb genug, selbst eine Lösung zu bauen. KASU digitalisiert und automatisiert die Vereinsverwaltung und gibt Ehrenamtlichen zurück, was ihnen am meisten fehlt: Zeit für den Sport. Im Interview erklärt Blauensteiner, wie KASU entstanden ist und was es von anderen Lösungen unterscheidet.