Winterzeit = Ruhezeit?

Durch Veränderungen in Umfang und Intensität des Trainings werden dem Körper einerseits Regenerationsmöglichkeiten und andererseits Wachstumsreize geboten, die sich letztlich als Leistungszuwachs niederschlagen. Sportler können nicht andauernd in Höchstform sein.
Für die Sommersportarten beginnt nun also die winterliche Übergangsperiode, die der Erholung von den Wettkämpfen dienen soll. Es ist aber eine Zeit der AKTIVEN Erholung, es wird keine Winterruhe gehalten, sondern durch moderate Trainingseinheiten im Grundlagenbereich (auch in alternativen Wintersportarten) wird die aerobe Ausdauer gehalten oder sogar verbessert und der Grundstein für die anschließende Vorbereitungsperiode gelegt.
In dieser wird dann das Training ergänzt durch Krafttraining vor allem zur Rumpfstabilisierung und durch Koordinationstraining. Jetzt wird zunehmend sportartspezifisch (intensiver) trainiert und der Sportler an seine Höchstform herangeführt.
Zur Zeit der ersten Wettkämpfe sollte der Sportler dann bereits ein sehr hohes Leistungsniveau erreicht haben, das er dann bis zum Hauptbewerb dieser Wettkampfperiode (hoffentlich) noch ein wenig steigern kann.
Damit endet dann auch dieser sogenannte Makrozyklus, der normalerweise ein ganzes (Wettkampf)jahr dauert. Darüberhinaus werden die einzelnen Perioden unterbrochen von Mesozyklen (2-8 Wochen) und Mikrozyklen (über wenige Tage), zum Beispiel ein Ruhetag nach drei Trainingstagen. Somit gestaltet sich das Trainingsjahr auch abwechslungsreicher.
Also Haube auf und raus in die Kälte!

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