Das sagt SPORTUNION-Präsident Peter McDonald zum neuen Regierungsprogramm

Österreichzum Originalbeitrag

„Die SPORTUNION begrüßt sportpolitische Weichenstellungen im Regierungsprogramm wie z.B. die Anerkennung von Sport und Bewegung als wichtiger Bestandteil der Gesundheitsprävention – ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

“Die SPORTUNION begrüßt das neue Regierungsprogramm als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Es ist erfreulich, dass die Politik nun zentrale Anliegen aufgreift, für die sich die Dachverbände seit Jahren einsetzen. Die Anerkennung von Sport als wesentlichen Bestandteil der Gesundheitsprävention, die gezielte Förderung von Bewegung für Kinder (u.a. durch die Ausrollung der Täglichen Bewegungseinheit / TBE) und das Ziel, durch Sport fünf zusätzliche gesunde Lebensjahre zu gewinnen, sind essenzielle Maßnahmen für die Zukunft unseres Landes …

Sportvereine als gesellschaftliche Stützen
Sportvereine sind weit mehr als Orte der Bewegung – sie vermitteln Werte und fördern die persönliche Entwicklung. Österreichs einzigartige Vereinsstruktur bietet enormes Potenzial, das es zu nutzen und zu stärken gilt. Besonders für Kinder sind Sportvereine eine unverzichtbare Lebensschule. Dass die Politik nun verstärkt daran arbeitet, zwei von drei Kinder – insbesondere Mädchen – für Sportvereine zu begeistern, ist ein längst überfälliger Schritt …

Mehr gesunde Lebensjahre durch Bewegung
Auch das Ziel „5 more years“ stellt einen Meilenstein dar. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass regelmäßige Bewegung nicht nur die Gesundheit verbessert, sondern auch kognitive Fähigkeiten stärkt. Wer aktiv bleibt, lebt länger und bleibt länger gesund. Dass diese Zusammenhänge nun auf höchster politischer Ebene anerkannt werden, ist ein großer Erfolg …

Neuausrichtung der Sportförderung
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Neuausrichtung der Sportförderung, die im Regierungsprogramm vorgesehen ist. Leistungsvereinbarungen sollen im Gegensatz zu Förderungen dazu sorgen, dass Initiativen an Erfolg und Wirksamkeit und nicht an Rechnungsbelegen gemessen werden. Gleichzeitig soll dadurch der bürokratische Aufwand reduziert und das Ehrenamt wesentlich entlastet werden. EU-Projekte wie die Europäische Woche des Sports setzen dieses Prinzip bereits erfolgreich um und zeigen, dass eine Administrationsvereinfachung möglich ist. Die Entwicklung der Sportförderung in Richtung Leistungsvereinbarungen stärkt die Rolle der Verbände als aktive Leistungserbringer anstelle reiner Fördernehmer – ein wichtiger Schritt für eine effiziente und zukunftsorientierte Sportlandschaft in Österreich …

SPORTUNION begleitet den Prozess aktiv
Die SPORTUNION wird den Umsetzungsprozess eng begleiten und sich weiterhin für eine nachhaltige Sportförderung einsetzen – insbesondere im Bereich der Infrastruktur. Professionelle Rahmenbedingungen sind entscheidend, um die positiven Effekte von Sport und Bewegung langfristig zu sichern.“

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