SPORTUNION will „Sport Deal“ mit neuem Gesundheitsminister

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SPORTUNION-Präsident McDonald: „Erfolgreiche Gesundheitspolitik für Österreich ist nur mit mehr Bewegung und Sport möglich.“

Vereinssport ist seit Monaten kaum oder nur in einem sehr eingeschränkten Ausmaß möglich, weshalb der Bewegungsmangel in Österreich laut jüngsten Studien dramatisch zugenommen hat. Neben den physischen kommt es durch den Sport-Lockdown vermehrt auch zu psychosozialen Problemen bei Menschen – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Die SPORTUNION will jetzt den heute angelobten neuen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zu einem „Sport Deal“ bewegen, womit die Basis für die künftige Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheits- und Sportwesen geschaffen werden soll. Zuletzt hat die Bundesregierung weitgehende Öffnungsschritte angekündigt. Eine breite Testoffensive in rund 15.000 Sportvereinen soll ab Mai allen ein sicheres und starkes Sport-Comeback ermöglichen. Zudem ist für den Dachverband ein „Sport Deal“ des organisierten Sports mit dem Gesundheitsministerium über die Corona-Krise hinaus eine richtungsweisende Notwendigkeit mit höchster Wichtigkeit.

Sport als Schlüssel zu mehr gesunden Lebensjahren

„Wir brauchen jetzt einen wegweisenden Pakt zwischen allen Akteuren der Gesundheit und des Sports, um Österreich nachhaltig fit für die Zukunft zu machen. Der Mehrwert von Bewegung muss endlich effektiv auf allen Ebenen anerkannt und aktiv unterstützt werden. Die Gesundheitsvorsorge muss mehr in den Vordergrund rücken. Unser Ziel ist es daher, den neuen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein so bald wie möglich zu einem ‚Sport Deal‘ zu bewegen, um erfolgreich und mit aller Kraft gegen den dramatisch steigenden Bewegungsmangel vorzugehen. Mehr Sport ist der Schlüssel zu mehr gesunden Lebensjahren, wo wir enormen Aufholbedarf haben. Wir hoffen auf eine positive und konstruktive Zusammenarbeit im Sinne einer gesunden Entwicklung für Österreich“, so SPORTUNION-Präsident Peter McDonald, der auf rasche Öffnungsschritte für den Vereinssport drängt und sich beim zurückgetretenen Minister Rudolf Anschober für seine Arbeit in der laufenden Corona-Krise bedankt.

Startschuss für Österreichs 15.000 Sportvereine

Die SPORTUNION will weiters eine rasche Umsetzung des #comebackstronger-Pakts sicherstellen. Unter anderem fordert der Sport-Dachverband ein Konjunkturpaket mit steuerlichen und finanziellen Anreizen für Sportvereine. „Es freut uns sehr, dass die Bundesregierung Vereinssport ab Mai endlich österreichweit ermöglichen will. Das langersehente Comeback braucht jedoch auch den notwendigen Schwung, wofür es Maßnahmen über den NPO-Fonds hinaus braucht. Private Unterstützungen für gemeinnützige Sportvereine dürfen nicht weiter erschwert werden, daher ist die steuerliche Absetzbarkeit von Mitgliedsbeiträgen und Spenden notwendig. Die Freiwilligenarbeit in den Vereinen ist unter den erschwerten Umständen keine Selbstverständlichkeit. Daher fordern wir Entlastungen für Ehrenamtliche ein, welche die tragende Kernsäule für unsere Sport-Infrastruktur vom Neusiedler See bis zum Bodensee sind“, betont McDonald, der vor nachhaltigen Kollateralschäden warnt, falls der enorme Mehrwert der rund 15.000 Sportvereine nicht bald anerkannt wird.

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