SPORTUNION: Sportvereine leisten vorbildliche Arbeit im Kampf gegen Corona

Österreichzum Originalbeitrag

SPORTUNION-Präsident McDonald: „Österreichs Sportvereine gehören zu den erfolgreichsten Krisenmanagern. Nur einer von 100 Corona-Clustern kann theoretisch dem Sportbereich zugeordnet werden.“

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat in der Kalenderwoche 41 insgesamt 734 Cluster in einer epidemiologischen Abklärung festgestellt. Bei Häufungen von Fällen innerhalb eines bestimmten Zeitraums in einer bestimmten Region wurden 3.099 betroffene Personen identifiziert.  Bei den aufgetretenen Fällen zwischen 5. und 11. Oktober betrafen rund vier Fünftel private Haushalte und den Freizeitbereich. Konkret konnten 436 Cluster dem familiären Bereich zugeordnet werden, was 58,8 Prozent der Neuerkrankungen entsprach.

Der Sport spielte dagegen kaum eine Rolle, nur 8 Cluster wurden in diesem Bereich identifiziert – was umgerechnet 1,1 Prozent entspricht. Der prozentuelle Anteil der Fälle liegt bei 0,8 Prozent. In der Kalenderwoche 40 war es ein ähnlich niedriger Wert (9 Cluster), hier kam es etwa bei einem freundschaftlichen Fußballmatch mit einem slowakischen Verein zu einer Infizierung. Die wenigen Ansteckungen finden zudem meist in der „dritten Halbzeit“ also nach und nicht während der aktiven Sportausübung statt.

Corona-Präventionskonzepte zeigen Wirkung

„Die jüngsten AGES-Veröffentlichungen beweisen, dass unsere Sportvereine mit ihren Corona-Präventionskonzepten vorbildliche Arbeit leisten. Während der aktiven Sportausübung kam es praktisch zu keinen Ansteckungen, daher sollte einer gesicherten Fortführung des Sportbetriebs nichts im Weg stehen. Immer mehr Erhebungen und Studien zur aktuellen Gesundheitskrise zeigen auf, dass mehr Bewegung und eine Stärkung der Fitness die richtigen Antworten in dieser herausfordernden Zeit sind. Es ist daher notwendig, unseren Sportvereinen weiterhin die erforderlichen Freiheiten und mehr Planungssicherheit zuzusichern sowie die Eigenverantwortung in diesem Bereich zu stärken“, so SPORTUNION-Präsident Peter McDonald.

Nähere Infos zu den jüngsten Beschlüssen findet ihr hier.

Das könnte dich auch interessieren...

WM Bronze für Kanu-Team mit Max Steinbrenner

Österreichs Kajak-Kanuten haben bei den Wildwasser-Weltmeisterschaften in Oklahoma City mit Bronze im Team-Bewerb für eine Überraschung gesorgt. Die Kärntner Felix Oschmautz, Mario Leitner und Junioren-Weltmeister Max Steinbrenner blieben am Dienstag in 90,78 Sekunden ohne Fehler. Besser waren nur das slowenische Team in 89,60 und die Schweizer in 89,71. Das Feld bestand aus 18 Teams. Für

SPORTUNION Kärnten Magazin

Die neueste Ausgabe unseres Magazins ist online bereits anzusehen. Das Magazin der SPORTUNION Kärnten erscheint vier mal jährlich. Bewegung, Sport, Gesundheit, Lifestyle, Berichte aus den Vereinen, Fortbildungen, Projekte und erfolgreiche Sportler:innen sind Themen des Magazins. Auch Euer Verein kann Teil unseres Magazins sein. Jeder Verein bekommt die Chance sich zu präsentieren. Ob als Vereinsvorstellung, oder

UNIQA Trendsportfestival 2026

Über 500 Schüler:innen erlebten einen bewegten Vormittag beim UNIQA Trendsportfestival in Kooperation mit SPORTUNION Bewegung, Teamgeist und jede Menge Spaß standen beim diesjährigen UNIQA Trendsportfestival in Kooperation mit SPORTUNION im Mittelpunkt. Mehr als 500 Schüler:innen aus acht Schulen und 30 Klassen nutzten die Gelegenheit, einen Vormittag lang verschiedenste Sportarten kennenzulernen und auszuprobieren. Bei optimalen Wetterbedingungen

Katharina Hafner schafft den Sprung in die USA

Sie liebt Schnelligkeit. Und sie liebt Ski. Im Winter wedelt sie über die Pisten, im Sommer gleitet sie über das Wasser. „Am meisten taugt mir das Springen“, sagt die 19-jährige Wasserskifahrerin Katharina Hafner vom UWWC Pörtschach. Jetzt wagt sie den größten Sprung ihres Lebens: Mit einem Sportstipendium zieht die junge Kärntnerin in die USA. Für

Junioren WM-Titel für Max Steinbrenner

Der Kärntner Sport bekommt einen neuen Weltmeister: Der 17-jährige Kanute Max Steinbrenner aus Nötsch holte am Freitag die Goldmedaille bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Polen. Max Steinbrenner galt als heißer Kandidat auf den Titel bei der Junioren-WM, denn er ist bereits als Führender der Junioren-Weltrangliste nach Krakau gereist. Dennoch hat er selber nicht unbedingt mit dem