Sport verbindet Menschen – unabhängig von Herkunft oder Sprache. United by Sports schafft für Menschen mit Fluchtgeschichte einen einfachen Zugang zu Bewegung und Sportvereinen und stärkt damit langfristige Teilhabe.
Das Projekt auf einen Blick
- Laufzeit: bis 30. Juni 2027
- Zielgruppe: Menschen mit Fluchtgeschichte – darunter Asylwerber:innen, Schutzberechtigte und anerkannte Flüchtlinge – in Bundes- und Landesunterkünften sowie privaten Wohnformen
- Ziel: Nachhaltige Integration durch regelmäßige Sportangebote und langfristige Vereinsbindung
- Partner: Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, ASKÖ und ASVÖ gemeinsam mit sozialen Einrichtungen und Community-Organisationen
- Maßnahmen: niederschwellige Bewegungseinheiten, Begleitung beim Einstieg in Sportvereine und Öffentlichkeitsarbeit
- Förderung: Im Rahmen des Projekts können Personalkosten für Trainer:innen für geförderte Bewegungseinheiten abgerechnet werden.
Warum dieses Projekt?
Sprachliche, finanzielle und kulturelle Barrieren erschweren Menschen mit Fluchtgeschichte häufig den Zugang zu Sportvereinen. United by Sports setzt hier an: Niederschwellige Bewegungsangebote schaffen erste Begegnungen, bauen Hürden ab und eröffnen den Weg in bestehende Vereinsstrukturen.
Sport schafft Begegnungen, baut Brücken und gibt Menschen die Möglichkeit, Teil einer Gemeinschaft zu werden.
Das Projekt baut auf zehn Jahren Erfahrung der österreichischen Sportdachverbände im Bereich Sport und Integration auf. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmer:innen: Dein Verein wird zu einem Ort der Begegnung, Gemeinschaft und gesellschaftlichen Teilhabe.
Wie kannst du mit deinem Verein mitmachen?
Damit die Zielgruppe tatsächlich erreicht wird, ist die Zusammenarbeit mit einer sozialen Organisation Voraussetzung. Pro geförderter Bewegungseinheit müssen mindestens fünf Personen aus der Zielgruppe teilnehmen.
Das kann ganz einfach funktionieren: Dein Verein bietet ein bestehendes Training an und öffnet es gezielt für Menschen mit Fluchtgeschichte. Du nimmst Kontakt zu einer lokalen sozialen Organisation (zum Beispiel der Caritas) auf und informierst sie über das Angebot. Bewohner einer Unterkunft können anschließend am Vereinstraining teilnehmen.
Oder dein Verein möchte direkt in einer Unterkunft ein eigenes Sportangebot für Menschen mit Fluchtgeschichte organisieren – auch das ist möglich.
Mitmachen & Kontakt
Du möchtest mehr über das Projekt erfahren oder mitmachen? Wende dich an die Projektleitung!
Deine Ansprechperson

Johannes Dachler-Kaiser BA
Telefon: +43 1 / 513 77 14 DW 31
Mobil: +43 664 / 606 13 318
E-Mail: johannes.dachler@sportunion.at
Gefördert aus Mitteln der Bundes-Sportförderung.



