Corona-Virus: Informationen für Vereine

Folgender Fragenkatalog wird stetig erweitert und nach Aktualität geordnet. Haftungsausschluss: Die Empfehlungen und Auskünfte wurde nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Es handelt sich um allgemein ableitbare Einschätzungen der Folgen dieser Ausnahmesituation. Trotz sorgfältiger Recherche zu den einzelnen Themen können wir angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der Ausnahmesituation, der unbeständigen Sachlage, die sich zum Teil täglich ändert, sowie dem oftmaligem Fehlen einschlägiger Judikatur, eindeutiger Rechtsvorschriften und gefestigter Rechtsprechung jedoch ausdrücklich keine Gewähr oder Haftung für eine etwaige gerichtliche Durchsetzbarkeit der Informationen übernehmen. Es wird daher an das Verantwortungsbewusstsein jeder Person appelliert.

Aktuelle Lockerungsverordnung ab 29. Mai

 

Wichtige Empfehlungen:

  • Abstand halten, daher gilt
    • Es wird ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten.
  • Hygieneregeln
    • In geschlossenen Räumen ist MNS verpflichtend zu tragen
    • Regelmäßiges Desinfizieren muss sichergestellt werden
  • Verkehrsbeschränkungen
  • Besonderer Schutz von Risikogruppen
Location Mindestabstand beim Betreten Maskenpflicht beim Betreten Mindestabstand beim Sport (ausgenommen Personen aus gemeinsamem Haushalt) TeilnnehmerInnengrenze bei Veranstaltungen
Sportstätte outdoor 1m nein 2m 100
(je nach Veranstaltung können SportlerInnen ausgenommen werden)
indoor ja
Öffentliche Freifläche (Wiese, Park, etc.) nein 1m

 

Allgemeine Empfehlungen (ab 29. Mai):

  • Abstand halten, daher gilt
    • Sämtliche Sportstätten (indoor wie outdoor) dürfen per 29. Mai unter Einhaltung eines Mindestabstandes von einem Meter, zwischen Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, betreten werden. In geschlossenen Räumlichkeiten der Sportstätte ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
    • Bei der Sportausübung ist ein genereller Mindestabstand von 2 Metern zwischen Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, einzuhalten. Dieser Abstand kann ausnahmsweise kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Volleyball oder Faustball möglich sind. Ein Mund-Nasen-Schutz ist bei der Sportausübung nicht notwendig.
    • Weiters kann der Abstand von einem Meter von BetreuerInnen und TrainerInnen ausnahmsweise unterschritten werden, wenn dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist. Dabei empfehlen wir aber das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
    • Bis 30. Juni dürfen maximal 100 ZuschauerInnen die Sportstätte betreten. Die diesbezüglichen Regeln der COVID-19_Lockerungsverordnung sind zu beachten.
    • Kantinen dürfen analog zum Gastgewerbe seit 15. Mai wieder geöffnet sein. Für Kantinen gelten dieselben Bestimmung, wie für das Gastgewerbe. Ungeachtet der Benennung (Vereinsheim, Clubraum, Buffet), wird als Kantine ein Ort bezeichnet, an dem Getränke oder Speisen ausgegeben werden. Diese finden Sie in der vorangegangenen COVID-19_Lockerungsverordnung.
  • Besonderer Schutz von Risikogruppen
    • Personen, die Symptome aufweisen oder sich krank fühlen, dürfen am Sportbetrieb nicht teilnehmen.
    • Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind in der Regel während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Dabei ist eine Gruppengröße von maximal 6 zu Beaufsichtigenden empfehlenswert.
    • Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen (wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme) zu setzen.
    • Bei der Nichteinhaltung der Maßnahmen können Sportstättenbetreiber einen Platzverweis aussprechen.
    • Auf Angehörige von Risikogruppen (z.B. Vorerkrankungen wie Diabetes oder Immunsuppression) ist besondere Rücksicht zu nehmen (z.B. durch Individualtraining).
  • Hygieneregeln
    • Die allgemeinen Hygieneregeln (regelmäßiges Händewaschen, nicht mit den Händen ins Gesicht greifen, in Ellenbeuge oder Taschentuch Husten oder Nießen) sind einzuhalten.
    • Bei der Nutzung von Sportgeräten durch mehrere SportlerInnen ist sicher zu stellen, dass alle SportlerInnen vorher undnachher ihre Hände waschen oder desinfizieren. Wo es möglich ist, ist das Händewaschen dem Desinfizieren vorzuziehen.
  • Verkehrsbeschränkungen
    • Bei der Bildung von Fahrgemeinschaften für die Anreise zur Sportstätte ist von Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und dürfen pro Sitzreihe einschließlich dem/der LenkerIn nur zwei Personen befördert werden.

Allgemeine Empfehlungen (bis 29. Mai):

  • Abstand halten, daher gilt
    • Sportstätten im Freiluftbereich dürfen per 15. Mai zur Sportausübung bzw. von Aufsichtspersonen (zur Beaufsichtigung von Kindern und unmündigen Minderjährigen (unter 14 Jahre)) betreten werden.
    • Geschlossene Räumlichkeiten auf der Sportanlage (z.B. Garderoben und andere Innenanlagen) dürfen nur dann betreten werden, wenn es für die Ausübung der Sportart unerlässlich ist (z.B. wenn dort persönliche Sportausrüstung verwahrt ist). Dabei ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen.
    • Ein genereller Mindestabstand von 2 Metern zwischen Personen ist bei der Sportausübung einzuhalten. Davon ausgenommen sind Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.
    • ZuschauerInnen dürfen die Sportstätte nicht betreten.
    • Keine Wettkämpfe (auch ohne ZuseherInnen) auf überregionaler Ebene.
    • Kantinen dürfen analog zum Gastgewerbe seit 15. Mai wieder öffnen. Für Kantinen gelten dieselben Bestimmung, wie für das Gastgewerbe. Diese finden Sie ebenfalls in der COVID-19_Lockerungsverordnung.
  • Besonderer Schutz von Risikogruppen
    • Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Dabei ist eine Gruppengröße von maximal 6 zu Beaufsichtigenden empfehlenswert. Eine Volljährige Aufsichtsperson kann bis zur maximalen Gruppengröße beaufsichtigen.
    • Obwohl es keine Beschränkung der Personenanzahl für Trainingsgruppen auf öffentlichen und nicht öffentlichen Sportstätten mehr gibt, empfehlen wir dennoch Trainingsgruppen mit maximal zehn Personen inklusive TrainerIn zu bilden.
    • Personen, die Symptome aufweisen oder sich krank fühlen, dürfen am Sportbetrieb nicht teilnehmen.
    • Generell wird eine risikoarme Sportausübung empfohlen.
    • In Kenntnis von der Nichteinhaltung der Maßnahmen können Sportstättenbetreiber einen Platzverweisaussprechen.
    • Auf Angehörige von Risikogruppen (z.B. Vorerkrankungen wie Diabetes oder Immunsuppression) ist besondere Rücksicht zu nehmen. Diese dürfen nur allein trainieren.
  • Hygieneregeln
    • Die allgemeinen Hygieneregeln (regelmäßiges Händewaschen, nicht mit den Händen ins Gesicht greifen, in Ellenbeuge oder Taschentuch Husten oder Nießen) sind einzuhalten.
    • Darüber hinaus sind Sportgeräte, die mit den Händen berührt werden (z.B. Hanteln, Schläger), bevor eine andere Person sie benutzt, zu desinfizieren.
  • Verkehrsbeschränkungen
    • Auf die Bildung von Fahrgemeinschaften für die Anreise zur Sportstätte ist zu verzichten. Davon ausgenommen sind Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Sportartenspezifische Empfehlungen:

Fachsportverbände präzisieren für ihre jeweilige Sportart und deren Spezifika die Handlungsempfehlungen:

Fragen und Antworten

Wir sind am Erarbeiten von Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 und dem Vereinsbetrieb. Neu mit 29. Mai (das jeweilige Datum zeigt an, wann es zur letzten Aktualisierung der Frage gekommen ist). 

Sportarten und deren Ausübung

28.05.2020 Warum sind zum Beispiel Fußball und Beachvolleyball nicht von der Regel umfasst, dass der Mindestabstand kurzfristig unterschritten werden darf?

Beide Sportarten weisen bei sportarttypischer Ausführung eine häufige und mitunter länger andauernde Unterschreitung des Mindestabstandes auf. Im Fußball etwa sind Zweikämpfe permanenter Teil des Wettkampfgeschehens, bei Standardsituationen (Eckball, Mauer beim Freistoß) wird der Mindestabstand auch über längere Zeiträume unterschritten. Beim Beachvolleyball kommt es in der Mehrzahl der Ballwechsel zur Unterschreitung des Mindestabstandes beim Block.

27.05.2020 Welche Sportarten dürfen ausgeübt werden?

Grundsätzlich dürfen ab 29. Mai alle Sportarten, indoor wie outdoor, bei denen ein Mindestabstand von zwei Meter bzw. im öffentlichen Raum von einem Meter eingehalten werden können, ausgeübt werden. Dieser Abstand sollte nur für Ausnahmesituationen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist. Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel in Rückschlagsportarten wie Badminton und Tischtennis, Squash oder Rudern (außer Einer) usw. sind leider weiterhin nicht möglich.

Für Mannschaftssportarten gilt, dass diese von der Abstandsregelung im Freiluftbereich durch SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017, auch aus dem Bereich des Behindertensports, die aus ihrer sportlichen Tätigkeit Einkünfte erzielen, ausgenommen sind. Hier kann der Abstand von zwei Metern bei Ausübung der Sportart unterschritten werden, wenn die in seit 15. Mai geltenden, in § 8 Abs. 3 normierten Bedingungen erfüllt werden.

27.05.2020 Muss bei der Sportausübung ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden?

Nein, bei der Sportausübung muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Es gilt nur der zwei Meter Abstand.

27.05.2020 Sind ZuseherInnen bei Veranstaltungen erlaubt?

Es dürfen bis 30. Juni maximal 100 TeilnehmerInnen, ausgenommen jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, mitwirken. Im Sportbereich sind das etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit und SpielerInnen. Diese Regelung gilt nicht für die TeilnehmerInnen von Sportveranstaltungen wie z.B. Laufveranstaltungen oder Radrennen, bei denen keine bestimmte Zahl an TeilnehmerInnen für die Durchführung erforderlich ist. In diesem Fall darf die Gesamtzahl der TeilnehmerInnen (SportlerInnen und ZuseherInnen) 100 nicht überschreiten.

Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht aus einer gemeinsamen BesucherInnengruppe (maximal vier Erwachsene zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder minderjährigen Kindern, denen gegenüber Obsorgepflichten vorhanden sind), bestehen, einzuhalten. Kann dieser Abstand auf Grund der Anordnungen der Sitzplätze nicht eingehalten werden, sind die jeweils seitlich daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten, sofern nicht durch andere geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Beim Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Dies gilt nicht, während sich die BesucherInnen auf den ihnen zugewiesenen Sitzplätzen aufhalten. Wird der Abstand von einem Meter trotz Freilassen der seitlich daneben befindlichen Sitzplätze seitlich unterschritten, ist jedoch auch auf den zugewiesenen Sitzplätzen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen, sofern nicht durch andere geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Weiters ist in geschlossenen Räumen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken gelten die Regelungen für Gastgewerbe.

27.05.2020 Sind Wettkämpfe/Veranstaltungen erlaubt?

Wettkämpfe und Sportveranstaltungen sind in Sportarten, in denen das Einhalten der Abstandsregel von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben auch im Wettkampf gewährleistet ist, erlaubt. Es dürfen dabei bis 30. Juni maximal 100 TeilnehmerInnen, ausgenommen jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, mitwirken. Im Sportbereich sind das etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit und SpielerInnen. Diese Regelung gilt nicht für die TeilnehmerInnen von Sportveranstaltungen wie z.B. Laufveranstaltungen oder Radrennen, bei denen keine bestimmte Zahl an TeilnehmerInnen für die Durchführung erforderlich ist. In diesem Fall darf die Gesamtzahl der TeilnehmerInnen (SportlerInnen und ZuseherInnen) 100 nicht überschreiten.

Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht aus einer gemeinsamen BesucherInnengruppe (maximal vier Erwachsene zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder minderjährigen Kindern, denen gegenüber Obsorgepflichten vorhanden sind), bestehen, einzuhalten. Kann dieser Abstand auf Grund der Anordnungen der Sitzplätze nicht eingehalten werden, sind die jeweils seitlich daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten, sofern nicht durch andere geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Beim Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Dies gilt nicht, während sich die BesucherInnen auf den ihnen zugewiesenen Sitzplätzen aufhalten. Wird der Abstand von einem Meter trotz Freilassen der seitlich daneben befindlichen Sitzplätze seitlich unterschritten, ist jedoch auch auf den zugewiesenen Sitzplätzen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen, sofern nicht durch andere geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.

Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Weiters ist in geschlossenen Räumen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken gelten die Regelungen für Gastgewerbe.

27.05.2020 Wie ist mit Sportarten umzugehen, die in ihrer typischen Ausübung sowohl Einzel- als auch Mannschaftsformen beinhalten?

Die Ausübung der Sportart auf Sportstätten ist unter Einhaltung des Abstandes von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, zulässig. Zudem ist die Ausübung auf öffentlichen Flächen im Freien – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – unter Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben möglich. Sofern die Mannschaftsform der jeweiligen Sportart die entsprechenden Mindestabstände jederzeit gewährleisten kann, kann diese ausgeübt werden. Dieser Abstand sollte nur für Ausnahmesituationen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist. Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel in Rückschlagsportarten wie Badminton und Tischtennis, Squash oder Rudern (außer Einer) usw. sind leider weiterhin nicht möglich. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

27.05.2020 Ist das Training von Mannschaftssportarten möglich?

Das sportartspezifisches Mannschaftstraining ist bei Ausübung der Sportart unter Einhaltung des Abstandes von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, möglich. Dieser Abstand sollte nur für Ausnahmesituationen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist. Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel in Rückschlagsportarten wie Badminton und Tischtennis, Squash oder Rudern (außer Einer) usw. sind leider weiterhin nicht möglich.  Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier. Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen (wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme) zu setzen.

Ausgenommen von der Abstandsregelung ist seit 15. Mai die Ausübung von Mannschaftssport im Freiluftbereich durch SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017, auch aus dem Bereich des Behindertensports, die aus ihrer sportlichen Tätigkeit Einkünfte erzielen. Hier kann der Abstand von zwei Metern bei Ausübung der Sportart unterschritten werden, wenn die in seit 15. Mai geltenden, in § 8 Abs. 3 normierten Bedingungen erfüllt werden.

27.05.2020 Dürfen Sportunterricht/Trainings/Kurse gegeben werden (ehrenamtlich und/oder kommerziell)?

Ja, unter Einhaltung des Abstandes von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sowie auf öffentlichen Flächen im Freien – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – unter Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter. Allgemeine und sportartspezifische Handelungsempfehlungen finden Sie hier. Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen (wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme) zu setzen.

27.05.2020 Gibt es eine Begrenzung von TeilnehmerInnen bei Gruppentrainings?

An einer Veranstaltung (dazu zählen auch Trainings) dürfen bis 30. Juni maximal 100 TeilnehmerInnen, ausgenommen jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, mitwirken. Im Sportbereich sind das etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit und SpielerInnen. Diese Regelung gilt nicht für die TeilnehmerInnen von Sportveranstaltungen wie z.B. Laufveranstaltungen oder Radrennen, bei denen keine bestimmte Zahl an TeilnehmerInnen für die Durchführung erforderlich ist. In diesem Fall darf die Gesamtzahl der TeilnehmerInnen (SportlerInnen und ZuseherInnen) 100 nicht überschreiten.

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen (wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme) zu setzen.

27.05.2020 Dürfen Vereine auch Kinder- oder Jugendtraining anbieten?

Ja, Kinder- und Jugendtrainings sind unter Einhaltung der Abstandsregelungen möglich.  Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind in der Regel während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Dabei ist eine Gruppengröße von maximal 6 zu Beaufsichtigenden empfehlenswert.

27.05.2020 Dürfen offiziell Kurse im Freien (öffentliche Fläche) stattfinden, solange der Mindestabstand eingehalten wird?

Ja, Kurse dürfen im Freien auf öffentlichen Flächen (Wiese, Park etc.) – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – stattfinden, sofern ein Mindestabstand von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, eingehalten wird (empfohlen wird ein größerer Abstand).  Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen (wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme) zu setzen.

27.05.2020 Können in den Sommerferien Trainingswochen/Trainingscamps (mit Kindern) durchgeführt werden?

Ja, sofern die geltenden Regelungen wie ein Meter Abstand und Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumlichkeiten sowie zwei Meter Abstand bei der Sportausübung eingehalten werden. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Regelungen für Gastronomie und Hotellerie. Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind in der Regel während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen. Dabei ist eine Gruppengröße von maximal 6 zu Beaufsichtigenden empfehlenswert.

27.05.2020 Müssen während des Sports Masken getragen werden?

Beim Betreten geschlossener Räumlichkeiten einer Sportstätte ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei der Sportausübung selber ist dies nicht erforderlich.

27.05.2020 Brauchen TrainerInnen eine Schutzausrüstung (Handschuhe, Mund-Nasen-Schutz)?

Dies ist nicht gesetzlich geregelt und liegt im eigenen Ermessen. Wichtig ist die Einhaltung des Mindestabstandes. Sollte der Mindestabstand aus Sicherheitsgründen unterschritten werden, wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen.

27.05.2020 Darf der/die TrainerIn den/die SportlerIn zur Anleitung von Übungen berühren?

Der Mindestabstand kann von BetreuerInnen und TrainerInnen ausnahmsweise unterschritten werden, wenn dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist. Dabei empfehlen wir aber das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

14.05.2020 Was muss ich tun, wenn ich glaube einen COVID-19-Verdachtsfall im Verein zu haben?

Bei Symptomen oder der Befürchtung einer Erkrankung soll die betroffene Person zuhause bleiben, Kontakte zu anderen Personen minimieren, das Gesundheitstelefon unter 1450 anrufen und die Ratschläge genau befolgen.

14.05.2020 Sind in den Bereichen Motorflug und Segelflug Checkflüge (d.h. ein/e CheckpilotIn sitzt mit der/dem zweiten PilotIn in einer Maschine) erlaubt?

Sofern beim Flug ein Meter Abstand gehalten werden kann oder dabei ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird, sind Checkflüge zu zweit erlaubt. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

30.04.2020 Wo erhalte ich Handlungsempfehlungen zur Sportausübung bzw. zu spezifischen Sportarten?

Wir haben für Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportstättenöffnung und Sportausübung hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

30.04.2020 Gibt es beim Sport Abstandsregeln für Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben?

Nein, Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, brauchen beim Sport keinen Mindestabstand einhalten.

30.04.2020 Wann können KampfsportlerInnen zu trainieren beginnen?

Die Bundesregierung versteht die schwierige Lage, in der sich die Kampfsportarten derzeit befinden. Die SportlerInnen von „Indoorsportarten“ mit intensivem Körperkontakt oder permanenter Körpernähe – wie Ballsportarten oder auch der Tanzsport – sind besonders gefährdet, das Virus weiterzugeben oder sich selbst anzustecken. Daher muss hier mit großer Vorsicht vorgegangen werden. Seit 1. Mai können KampfsportlerInnen im Freien, ab 29. Mai auch indoor kontaktlos und unter Einhaltung der Abstandsregeln trainieren. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier. Das Sportministerium wird die Lage laufend evaluieren und auch die Entwicklungen in anderen Ländern im Auge behalten, wie die Sportpolitik und die Kampfsportarten dort mit der gegenwärtigen Herausforderung umgehen.

30.04.2020 Wer ist für die Einhaltung der Vorgaben, Regelungen und Empfehlungen verantwortlich?

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als Inhaber einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung für die maximal erlaubte ZuseherInnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die SportlerInnen sowie ZuschauerInnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

18.03.2020 Was müssen SportlerInnen bei einer Coronavirus-Infektion beachten?

Das Coronavirus kann neben der Lunge auch andere wichtige Organe, wie das Herz, angreifen und nachhaltig schädigen. Daher ist, auch bei asymptomatischen Verläufen der Infektion, besondere Vorsicht geboten. Der Wissenschaftsrat der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention und die Medizinische Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes haben gemeinsam mit ExpertInnen aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg Empfehlungen für die Rückkehr ins Training erarbeitet. Die ExpertInnen empfehlen vor der Wiederaufnahme des Training eine ärztliche Untersuchung. Für Fragen wenden Sie sich an die Coronavirus-Hotlines: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Hotlines.html

Sportstätten und Infrastruktur

28.05.2020 Sind Tanzsportvereine und Tanzstudios/Tanzschulen gleichgestellt?

Ja, die aktuelle Verordnung behandelt diese Bereiche gleich. Demnach muss gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von zwei Meter eingehalten werden.

28.05.2020 Dürfen Vereine Schulsportstätten mieten?

Schulen haben aufgrund ihrer Autonomie ab 1. Juni unter Einhaltung der allgemein gültigen Hygienemaßnahmen und der Covid-19-Lockerungsverordnung vom 29. Mai die Möglichkeit, Sportvereinen Sportflächen sowohl outdoor als auch indoor in der unterrichtsfreien Zeit zur Verfügung zu stellen.

27.05.2020 Gibt es maximale Teilnehmeranzahlen für Sportangebote?

An einer Veranstaltung (dazu zählen auch Trainings) dürfen bis 30. Juni maximal 100 TeilnehmerInnen, ausgenommen jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, mitwirken. Im Sportbereich sind das etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit und SpielerInnen. Diese Regelung gilt nicht für die TeilnehmerInnen von Sportveranstaltungen wie z.B. Laufveranstaltungen oder Radrennen, bei denen keine bestimmte Zahl an TeilnehmerInnen für die Durchführung erforderlich ist. In diesem Fall darf die Gesamtzahl der TeilnehmerInnen (SportlerInnen und ZuseherInnen) 100 nicht überschreiten.

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen (wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme) zu setzen.

Zwischen den TeilnehmerInnen ist bei Ausübung der Sportart ein Abstand von zwei Metern gegenüber Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, einzuhalten. Zudem ist die Ausübung auf öffentlichen Flächen im Freien – vorbehaltlich allfälliger Genehmigungen und anderer gesetzlicher Regelungen – unter Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, möglich. Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen (wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme) zu setzen.

27.05.2020 Welche Sportstätten dürfen für die Sportausübung betreten werden?

Mit 29. Mai dürfen alle Sportstätten, nicht öffentliche und öffentliche, sowohl im Freiluftbereich als auch indoor wieder für die Sportausübung betreten werden. Nicht öffentliche Sportstätten haben einen Betreiber, der über das Betreten und die Voraussetzungen dafür (z. B. Hausordnung, Mitgliedschaft, Entgelt) entscheidet, unabhängig davon welche Rechtspersönlichkeit bzw. Rechtsform dieser Betreiber hat. Öffentliche Sportstätten sind im Gegensatz dazu für jede/jeden frei zugänglich, z.B. der Fitness-Parcours einer Gemeinde, Ballsportkäfige, Skateparks.

Zu anderen, nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen ist beim Aufenthalt auf der Sportstätte sowohl indoor als auch outdoor ein Meter Abstand zu halten. Indoor ist zusätzlich ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei der Sportausübung ist indoor wie outdoor zu nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen ein Mindestabstand von zwei Meter einzuhalten. Dieser Abstand sollte nur für Ausnahmesituationen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist. Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel in Rückschlagsportarten wie Badminton und Tischtennis, Squash oder Rudern (außer Einer) usw. sind leider weiterhin nicht möglich. Weiters kann der Abstand von einem Meter von BetreuerInnen und TrainerInnen ausnahmsweise unterschritten werden, wenn dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist. Dabei empfehlen wir aber das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Bei öffentlichen Flächen (Wiese, Park etc.) gilt ein Mindestabstand von einem Meter (wir empfehlen einen größeren Abstand) bei der Sportausübung gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben.

27.05.2020 Ist es notwendig eine Quadratmeter-Anzahl je Person vorzugeben?

Nein, sowohl indoor als auch outdoor ist die Einhaltung der jeweiligen Abstandsregelung gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ausreichend. Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können und die Einhaltung der Abstandsregeln zu vereinfachen, empfehlen wir geeignete Maßnahmen (wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme) zu setzen.

27.05.2020 Welche Bestimmungen gelten für Kantinen auf Sportstätten?

Für Kantinen gelten dieselben Bestimmungen, wie für das Gastgewerbe. Ungeachtet der Benennung (Vereinsheim, Clubraum, Buffet), wird als Kantine ein Ort bezeichnet, an dem Getränke oder Speisen ausgegeben werden. Diese finden Sie in der vorangegangenen COVID-19-Lockerungsverordnung.

27.05.2020 Gelten „indoor“ die gleichen Abstände wie „outdoor“?

Zu anderen, nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden, Personen ist beim Aufenthalt auf einer Sportstätte sowohl indoor als auch outdoor ein Meter Abstand zu halten. Indoor ist zusätzlich ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei der Sportausübung ist indoor wie outdoor zu nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen ein Mindestabstand von zwei Meter einzuhalten. Dieser Abstand sollte nur für Ausnahmesituationen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist. Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel in Rückschlagsportarten wie Badminton und Tischtennis, Squash oder Rudern (außer Einer) usw. sind leider weiterhin nicht möglich. Weiters kann der Abstand von einem Meter von BetreuerInnen und TrainerInnen ausnahmsweise unterschritten werden, wenn dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist. Dabei empfehlen wir aber das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

27.05.2020 Welche Regelungen gelten in den Sanitärbereichen/Garderoben?

In den Sanitärbereichen und Garderoben gilt der Mindestabstand von einem Meter. Der Mund-Nasen-Schutz kann beim Duschen abgenommen werden.

13.05.2020 Müssen die Bereiche, die jede/r SportlerIn zur Verfügung hat, markiert werden?

Nein, die Einhaltung der jeweiligen Abstandsregelung gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ausreichend.

13.05.2020 Wer haftet für die Einhaltung der Vorgaben, Regelungen und Empfehlungen?

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als Inhaber einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung, die die maximal erlaubte Personenzahl mit der Raumgröße in Beziehung setzt), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Zustrom an Sporttreibenden zu kanalisieren. Empfohlen wird weiter, die SportlerInnen davon in Kenntnis zu setzen, dass die Abstandsregel in jedem Fall einzuhalten ist und jene Teile der Sportstätte zu Stoßzeiten zu meiden, an denen sich erwartbarerweise größere Menschenmengen sammeln können (z.B. Driving Range eines Golfplatzes). Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

30.04.2020 Wo erhalte ich Handlungsempfehlungen zur Sportstättenöffnung?

Wir haben für dich die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportstättenöffnung und Sportausübung hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

30.04.2020 Wie verhält es sich mit Sportarten, die nicht zwingend eine klassische Sportstätte brauchen (z.B. Segeln, Rudern, Kajak). Ist deren Ausführung mit dem eigenen Sportgerät erlaubt oder nicht?

Segeln mit Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist nur erlaubt, wenn die Größe des Bootes ausreichend ist und ständig mindestens ein Meter Abstand gewährleistet ist. Dieser Abstand sollte nur für Ausnahmesituationen kurzfristig unterschritten werden, sodass z.B. auch das Tennis-Doppel, Faustball oder Segeln in bestimmten Bootsklassen möglich ist. Kontaktdisziplinen im Kampfsport, Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Football, Rugby, Hockey, Tanzsport, Doppel in Rückschlagsportarten wie Badminton und Tischtennis, Squash oder Rudern (außer Einer) usw. sind leider weiterhin nicht möglich. Im Rudern und Paddeln dürfen daher nur Einsitzer-Boote und -Kajaks verwendet werden, ausgenommen ist auch hier die Sportausübung mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt. Die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

30.04.2020 Gibt es Vorschriften für die Belüftung von Räumlichkeiten?

Die Öffnung von Indooranlagen ist nicht mit dem Vorhandensein einer Lüftungsanlage verknüpft. Oftmaliges, intensives Lüften wird dringend empfohlen.

30.04.2020 Sofern Geräte des Sportstättenbetriebes (z.B. Hanteln, Matten) verwendet werden, sind nach der Benutzung neben einer Desinfektion noch weitere Maßnahmen zu setzen?

Es müssen die Hygieneregeln und die Empfehlungen von Sport Austria und den jeweiligen Sportverbänden/Sportstättenbetreibern eingehalten werden. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

30.04.2020 Müssen bei Vereinzelungsmaßnahmen (Drehkreuzen etc.) entsprechende Abstandsmarkierungen in den jeweiligen Betretungsrichtungen am Boden angebracht werden?

Gesetzlich ist das nicht vorgesehen. Die entsprechenden Abstandsregelungen sind jedenfalls einzuhalten.

30.04.2020 Welche Regelungen gelten auf den Parkplätzen der Sportstätten?

Dieselben wie für öffentliche Orte. Zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

30.04.2020 Müssen Vereine (oder die Sportstättenerhalter) die Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Schutz selbst besorgen und finanzieren?

Die Sportstättenbetreiber sind angehalten, entsprechende Hygienemaßnahmen selbstständig umzusetzen. Ob eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht (z.B. bis zum Beginn oder nach Ende der Sportausübung), entscheidet der jeweilige Bundes-Sportfachverband in seinen sportartspezifischen Richtlinien. Die Innenräumlichkeiten, sofern für die Sportausübung notwendig, dürfen nur mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden.

Allgemeines, Finanzielles und (Arbeits)rechtliches

20.05.2020 Wo erhalte ich eine Vorlage für eine Einverständiserklärung für die Teilnahme am Training?

Eine Vorlage für eine Einverständniserklärung für die Teilnahme am Training finden Sie hier. Diese Einverständniserklärung ist eine reine Vorlage und muss von keinem Verein oder Verband verpflichtend eingeführt oder übernommen werden. Sie dient vor allem der Information der TeilnehmerInnen, da die Bestimmungen zur Einhaltung der Corona-Krise auf jeden Fall einzuhalten sind. Bei der Einverständniserklärung handelt es sich um einen Formulierungsvorschlag, der an Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann. Bei einer Lockerung der Voraussetzungen für die Teilnahme am Training wird empfohlen, entsprechende Präventionsmaßnahmen vorzusehen (z.B. bei medizinisches Personal muss beim Kontakt mit Infizierten gewährleistet sein, dass entsprechende Schutzausrüstung getragen wird oder Personen, die nach einer Quarantäne wieder am Training teilnehmen wollen, beötigen eine ärztliche Freigabe für die Teilnahme). Die grau markierten Passagen können von vorneherein an die Bedürfnisse des jeweiligen Verbandes/Vereines angepasst werden, sodass bei der Anwendung nur noch die gelb hinterlegte Passagen von den Teilnehmenden bzw. vom/von der gesetzlichen VertreterIn auszufüllen sind. Bitte beachten Sie, dass Sie bei Personen, deren personenbezogenen Daten Sie nicht bereits erhoben haben (die z.B. das erste Mal an einem Training teilnehmen und nicht Mitglied sind), auch ihren Verpflichtungen nach der Datenschutzgrundverordnung nachkommen müssen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Die Empfehlungen und Auskünfte wurden nach gewissenhafter Prüfung des mitgeteilten Sachverhalts erteilt. Es handelt sich um allgemein ableitbare Einschätzungen der Folgen dieser Ausnahmesituation. Trotz sorgfältiger Recherche zu den einzelnen Themen können wir angesichts der derzeitigen Häufung von Anfragen, der Ausnahmesituation, der unbeständigen Sachlage, die sich zum Teil täglich ändert, sowie dem oftmaligem Fehlen einschlägiger Judikatur, eindeutiger Rechtsvorschriften und gefestigter Rechtsprechung jedoch ausdrücklich keine Gewähr oder Haftung für eine etwaige gerichtliche Durchsetzbarkeit der Informationen übernehmen. Es wird daher an das Verantwortungsbewusstsein jeder Person appelliert.

15.05.2020 Darf in Zeiten der Einschränkung eine Pauschale Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) ausgezahlt werden?

Die Ausnahmesituation rund um COVID-19 hat betreffend die Verwendung der Pauschalen Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) einige Fragen aufgeworfen. Da für Heimtrainings bzw. angeleitete Trainings via Videokonferenz kein Reiseaufwand entsteht bzw. entstand, dürfte die PRAE nicht sozial- und steuerfrei zur Auszahlung gebracht werden. Durch intensive Bemühungen des Sports konnte nun eine Ausnahmeregelung für die Anwendung der PRAE erwirkt werden, welche am 13. Mai im Nationalrat beschlossen wurde. Gemäß dieser darf, wenn aufgrund der COVID-19 Krise Sportstätten gesperrt sind bzw. waren und alle anderen Voraussetzungen (Ausübung in nebenberuflicher Tätigkeit, Einhaltung der Tageshöchstgrenze von € 60.- etc.) für den Bezug erfüllt sind, auch ohne das Vorliegen einer Reisetätigkeit (z.B. Training zu Hause, Training in Form einer Videokonferenz) vom Verein/Verband steuer- und sozialversicherungsfrei eine PRAE ausgezahlt werden. Zeitraum der Anwendbarkeit: 16.3.2020 (Beginn Schließung der Sportstätten) bis 31.12.2020. Diese Ausnahmeregelung gilt rückwirkend mit 16.3. für die Zeiträume im Jahr 2020, in welchen die Sportstätten gesperrt sind. Die „Einsatztage“ sind entsprechend zu dokumentieren, auch wenn die „Einsatztage“ zu Hause erbracht wurden. Die entsprechenden Formulare und Richtlinien zur PRAE finden Sie hier. Die entsprechenden gesetzlichen Sonderregelungen finden Sie hier (ESTG) und hier (ASVG).

15.05.2020 Wie ist mit Sitzungen und statutarisch vorgesehenen Frist/Wahlen/Versammlungen umzugehen?

Durch die Verordnung des Gesundheitsministers vom 13.5.2020 wurde mit 15.5.2020 für Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen die Beschränkung auf 10 Personen aufgehoben. Somit ist das physischen Zusammentreffen bei Sitzungen wieder möglich. Dabei wird das Einhalten der Schutzmaßnahmen für Kundenbereiche (mindestens ein Meter Abstand, 10 m2/Person und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes) empfohlen. Da es aber aus organisatorischen Gründen (z.B. Verfügbarkeit von geeigneten Räumlichkeiten) dazu kommen kann, dass diese Sitzungen trotzdem nicht in dieser Form abgehalten werden können, besteht weiterhin die Möglichkeit der Verschiebung bzw. Abhaltung in Form einer Videokonferenz, wie im Folgenden erläutert.

Denn generell sieht das Bundesgesetz betreffend besondere Maßnahmen im Gesellschaftsrecht aufgrund von COVID-19 (Gesellschaftsrechtliche COVID-19-Gesetz (beschlossen im Zuge des 2 bzw. 4. COVID-19-Gesetze)), in welchem auch Vereine angeführt sind, vor, dass Versammlungen auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 verlegt werden können. Mit dem 8. COVID-19 Gesetz vom 5. Mai 2020 wurde das Gesellschaftsrechtliche COVID-19-Gesetz dahingehend ergänzt, dass Mitgliederversammlungen, an denen mehr als 50 Personen teilnahmeberechtigt sind, sogar bis Ende 2021 verschoben werden können.

Doch einerseits Sitzungen des Leitungsorgans des Verbandes/Vereines (z.B. Vorstandssitzungen) andererseits Versammlungen, die Beschlussfassungen, die das Vereinsgesetz bzw. die Statuten von Verbänden/Vereinen verpflichtend vorsehen (z.B. Wahl eines neuen Vorstandes, weil die Funktionsperiode ausläuft), müssen trotzdem abgehalten werden. Um dies, auch in Fällen, in denen nicht physisch zusammengekommen werden kann, zu ermöglichen, ist in §1 Art 32 2. COVID-2019 Gesetz festgehalten, dass Versammlungen von Organmitgliedern eines Vereins auch ohne physische Anwesenheit der TeilnehmerInnen durchgeführt werden können. Das Bundesministerin für Justiz (BMJ) hat dazu durch Verordnung nähere Regelungen betreffend die Durchführung dieser Versammlungen getroffen, die in folgenden Erlässen näher erläutert sind: https://www.justiz.gv.at/file/2c94848a6ff6ffb20170de903c3a403a.de.0/ejabl%20nr._59_2020.pdf bzw. https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Erlaesse/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752.pdf

Diese Regelungen erlauben Verbänden/Vereinen, auch wenn dies die Statuten nicht vorsehen, Sitzungen (z.B. des Vorstandes) oder statutarisch vorgeschriebene Versammlungen (z.B. Generalversammlung) per Videokonferenz abzuhalten. Dies gilt auch, wenn es sich um eine Delegiertenversammlung handelt. In § 2 des oben angeführten Erlasses ist erläutert, wie dabei vorzugehen ist. Sind Videokonferenzen für Sitzungen mit wenigen TeilnehmerInnen (z.B. Vorstandssitzung) eine praktikable Möglichkeit der Interaktion, so können diese mit steigender Anzahl der TeilnehmerInnen (z.B. Generalversammlung) nicht mehr möglich bzw. zweckmäßig sein. Daher sieht die Verordnung vor, dass bei Generalversammlungen der Vorstand für Angelegenheiten, die eine Beschlussfassung durch die Generalversammlung bedürfen (z.B. Wahlen), eine schriftliche Abstimmung anordnen kann. Dies ist auch möglich, wenn die Statuten dies nicht vorsehen. Eine schriftliche Abstimmung kann auch auf elektronischem Weg (z.B. per E-Mail) erfolgen. Wie bei schriftlicher Abstimmung vorzugehen ist, ist in § 4 Abs. 2 bis 4 des Erlasses näher erläutert.

In Anbetracht des damit verbundenen Aufwandes wird empfohlen, die Beschlussfassung auf die Punkte zu beschränken, die keinen Aufschub erlauben (z.B. Wahlen bei Auslaufen der Funktionsperiode des Vorstandes). Die Verordnung tritt rückwirkend mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des COVID-19-Gesetzes in Kraft. Somit werden auch virtuelle Versammlungen, die zwischen 22.3. und 8.4.2020 stattgefunden haben, nachträglich legalisiert.

13.05.2020 Erhalte ich für abgesagte Veranstaltungen und weitere entgangene Einnahmen Entschädigungen?

Uns ist bewusst, dass die aktuelle Situation für viele Bereiche unseres Landes, wie auch den Sport, eine große Herausforderung und Gefahr ist. Wir sind seit Wochen intensiv bemüht mit dem Sportministerium die unterschiedlichen Bedürfnisse und daraus abgeleitet die entsprechenden Hilfsmaßnahmen, vom Sofortzuschuss über Liquiditätsüberbrückungen bis zur Abfederung von längerfristigen Schäden, auszuarbeiten und für Verhandlungen, die das Ministerium führt, aufzubereiten. Aktuell liegt der Ball hier bei der Politik – der Sportminister und der Finanzminister haben ein 700 Mio. Euro Hilfspaket für gemeinnützige Organisationen angekündigt.

Doch einerseits Sitzungen des Leitungsorgans des Verbandes/Vereines (z.B. Vorstandssitzungen) andererseits Versammlungen, die Beschlussfassungen, die das Vereinsgesetz bzw. die Statuten von Verbänden/Vereinen verpflichtend vorsehen (z.B. Wahl eines neuen Vorstandes, weil die Funktionsperiode ausläuft), müssen trotzdem abgehalten werden. Um dies trotz dem bestehenden Versammlungsverbot zu ermöglichen ist in §1 Art 32 2. COVID-2019 Gesetz festgehalten, dass Versammlungen von Organmitgliedern eines Vereins auch ohne physische Anwesenheit der TeilnehmerInnen durchgeführt werden können. Das Bundesministerin für Justiz (BMJ) hat dazu durch Verordnung nähere Regelungen betreffend die Durchführung dieser Versammlungen getroffen, die in folgenden Erlässen näher erläutert sind: https://www.justiz.gv.at/file/2c94848a6ff6ffb20170de903c3a403a.de.0/ejabl%20nr._59_2020.pdf bzw. https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Erlaesse/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752/ERL_BMJ_20200424_2020_0_259_752.pdf

Diese Regelungen erlauben Verbänden/Vereinen, auch wenn dies die Statuten nicht vorsehen, Sitzungen (z.B. des Vorstandes) oder statutarisch vorgeschriebene Versammlungen (z.B. Generalversammlung) per Videokonferenz abzuhalten. Dies gilt auch, wenn es sich um eine Delegiertenversammlung handelt. In § 2 des oben angeführten Erlasses ist erläutert, wie dabei vorzugehen ist. Sind Videokonferenzen für Sitzungen mit wenigen TeilnehmerInnen (z.B. Vorstandssitzung) eine praktikable Möglichkeit der Interaktion, so können diese mit steigender Anzahl der TeilnehmerInnen (z.B. Generalversammlung) nicht mehr möglich bzw. zweckmäßig sein. Daher sieht die Verordnung vor, dass bei Generalversammlungen der Vorstand für Angelegenheiten, die eine Beschlussfassung durch die Generalversammlung bedürfen (z.B. Wahlen), eine schriftliche Abstimmung anordnen kann. Dies ist auch möglich, wenn die Statuten dies nicht vorsehen. Eine schriftliche Abstimmung kann auch auf elektronischem Weg (z.B. per E-Mail) erfolgen. Wie bei schriftlicher Abstimmung vorzugehen ist, ist in § 4 Abs. 2 bis 4 des Erlasses näher erläutert.

In Anbetracht des damit verbundenen Aufwandes wird empfohlen, die Beschlussfassung auf die Punkte zu beschränken, die keinen Aufschub erlauben (z.B. Wahlen bei Auslaufen der Funktionsperiode des Vorstandes). Die Verordnung tritt rückwirkend mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des COVID-19-Gesetzes in Kraft. Somit werden auch virtuelle Versammlungen, die zwischen 22.3. und 8.4.2020 stattgefunden haben, nachträglich legalisiert.

01.05.2020 Wie lange werden die Einschränkungen dauern, kann eine Veranstaltung in naher Zukunft durchgeführt werden?

Leider ist aus heutiger Sicht nicht abzuschätzen, welche und wie lange Maßnahmen der Bundesregierung aufrecht bleiben und wie schnell diese Krise überwunden werden kann. Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sind bis Ende Juni untersagt. Es ist jedenfalls nicht undenkbar, dass Maßnahmen auch über diesen Zeitraum hinaus erhalten bleiben. Eine seriöse Vorhersage ist leider nicht möglich. Es liegt somit im Verantwortungsbereich jedes Veranstalters/Verbandes/Vereins, wie lange er abwartet, um eine Veranstaltung abzusagen. Viele Sportveranstaltungen (Eishockey-WM, Fußball-EM usw.) wurden bereits abgesagt.

28.04.2020 Woher bekomme ich "Corona-Tests"?

Eine „Corona-Test“-Auswertung (Nasen-Rachenabstrich) ist unter anderem bei der Firma ARCHIMED Life Science GmbH in Wien, sowie bei der Firma Novogenia GmbH in Salzburg möglich.

28.04.2020 Wo kann ich Schutzmasken und Hygieneartikel bestellen?

Derzeit werden im Internet häufig Mund-Nase-Masken von Unternehmen angeboten, die vor der Corona-Pandemie in branchenfremden Unternehmensbereichen tätig waren und schnell umgesattelt sind, um Profit zu erwirtschaften. Sport Austria empfiehlt daher, sich vor dem Kauf von vermeintlichen Sonderangeboten über das Unternehmen, bei dem bestellt werden soll, sorgfältig zu informieren (z.B. via https://firmen.wko.at) und bei Vorauszahlungen und großen Mindestabnahmemengen besonders vorsichtig zu sein. Hygiene- und Desinfektionsmittel sind beispielsweise bei den in dieser Liste angeführten Unternehmen schon in kleineren Mengen verfügbar. Diese österreichischen Unternehmen sind bereits seit vielen Jahren in entsprechenden Geschäftsbereichen tätig.

15.04.2020 Erhalte ich für abgesagte Veranstaltungen und weitere entgangene Einnahmen Entschädigungen?

Wir sind seit Wochen intensiv bemüht mit dem Sportministerium die unterschiedlichen Bedürfnisse und daraus abgeleitet die entsprechenden Hilfsmaßnahmen, vom Sofortzuschuss über Liquiditätsüberbrückungen bis zur Abfederung von längerfristigen Schäden, auszuarbeiten und für Verhandlungen, die das Ministerium führt, aufzubereiten. In einem ersten Schritt soll es die Möglichkeit geben über den Härtefall Fonds Schäden einzureichen – die Richtlinien dazu werden gerade verhandelt – danach sollte eine Einreichung möglich sein. Weitere Schritte für Liquiditätsüberbrückungen bzw. Abfederung größerer Schäden sind ebenso auf der Verhandlungsagenda des Sportministers. Ziel sollte sein bis spätestens Ende April ein umfassendes „Rettungskonzept“ für den Sport verhandelt zu haben.

14.04.2020 Wie ist mit Sitzungen und statutarisch vorgesehenen Frist/Wahlen/Versammlungen umzugehen?

Generell sieht Art 35 § 2 Abs. 4 des 4. COVID-19-Gesetzes vor, dass Versammlungen auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 verlegt werden können. Doch einerseits Sitzungen des Leitungsorgans des Verbandes/Vereines (z.B. Vorstandssitzungen) andererseits Versammlungen, die Beschlussfassungen, die das Vereinsgesetz bzw. die Statuten von Verbänden/Vereinen verpflichtend vorsehen (z.B. Wahl eines neuen Vorstandes, weil die Funktionsperiode ausläuft), müssen trotzdem abgehalten werden. Um dies trotz dem bestehenden Versammlungsverbot zu ermöglichen ist in §1 Art 32 2. COVID-2019 Gesetz festgehalten, dass Versammlungen von Organmitgliedern eines Vereins auch ohne physische Anwesenheit der TeilnehmerInnen durchgeführt werden können. Das Bundesministerin für Justiz (BMJ) hat dazu durch Verordnung nähere Regelungen betreffend die Durchführung dieser Versammlungen getroffen, die in folgendem Erlass näher erläutert sind: https://www.justiz.gv.at/file/2c94848a6ff6ffb20170de903c3a403a.de.0/ejabl%20nr._59_2020.pdf

Diese Regelungen erlauben Verbänden/Vereinen, auch wenn dies die Statuten nicht vorsehen, Sitzungen (z.B. des Vorstandes) oder statutarisch vorgeschriebene Versammlungen (z.B. Generalversammlung) per Videokonferenz abzuhalten. Dies gilt auch, wenn es sich um eine Delegiertenversammlung handelt. In § 2 des oben angeführten Erlasses ist erläutert, wie dabei vorzugehen ist. Sind Videokonferenzen für Sitzungen mit wenigen TeilnehmerInnen (z.B. Vorstandssitzung) eine praktikable Möglichkeit der Interaktion, so können diese mit steigender Anzahl der TeilnehmerInnen (z.B. Generalversammlung) nicht mehr möglich bzw. zweckmäßig sein. Daher sieht die Verordnung vor, dass bei Generalversammlungen der Vorstand für Angelegenheiten, die eine Beschlussfassung durch die Generalversammlung bedürfen (z.B. Wahlen), eine schriftliche Abstimmung anordnen kann. Dies ist auch möglich, wenn die Statuten dies nicht vorsehen. Eine schriftliche Abstimmung kann auch auf elektronischem Weg (z.B. per E-Mail) erfolgen. Wie bei schriftlicher Abstimmung vorzugehen ist, ist in § 4 Abs. 2 bis 4 des Erlasses näher erläutert.

In Anbetracht des damit verbundenen Aufwandes wird empfohlen, die Beschlussfassung auf die Punkte zu beschränken, die keinen Aufschub erlauben (z.B. Wahlen bei Auslaufen der Funktionsperiode des Vorstandes). Die Verordnung tritt rückwirkend mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des COVID-19-Gesetzes in Kraft. Somit werden auch virtuelle Versammlungen, die zwischen 22.3. und 8.4.2020 stattgefunden haben, nachträglich legalisiert.

02.04.2020 Ist Kurzarbeit auch für MitarbeiterInnen im Sport möglich?

Die Möglichkeit zur „Corona-Kurzarbeit“ steht nun allen 15.000 Sportvereinen in Österreich offen! Darauf hat sich Sport Austria mit den Sozialpartnern verständigt. Bislang war dies nur Vereinen der Fußball-Bundesliga möglich. Damit soll besonders Vereinen und Verbände geholfen werden, die sich aufgrund der finanziellen Situation mit Kündigungen ihrer MitarbeiterInnen beschäftigen müssen. Achtung: Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich. Wichtige Information: Die Unterschriftsfelder der Sozialpartner können bei der Antragstellung frei gelassen werden!

Informationen zur Kurzarbeitszeit:

Notwendige Formulare zur Antragsstellung:

Ausfüllhilfe zum Antragsformular

24.03.2020 Darf jemand, der Kurzarbeitsgeld bezieht auch Pauschale Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) beziehen?

Voraussetzung für den steuerfreien Bezug einer PRAE gem. § 49 Abs 3 Z 28 ASVG ist, dass die Tätigkeit, in deren Rahmen die PRAE bezahlt wird, nicht den Hauptberuf und nicht die Hauptquelle der Einnahmen bildet. Es muss also einen anderen Hauptberuf geben und die Einnahmen daraus werden wohl höher als die gewährte PRAE sein müssen. Es muss ich bei der Hauptbeschäftigung aber nicht zwangsläufig um eine Vollzeitbeschäftigung handeln. Wird also der Hauptberuf in Kurzarbeit ausgeübt, so kann trotzdem im Rahmen der Nebenbeschäftigung eine sozialversicherungsfreie PRAE bezahlt werden, sofern diese nicht höher ist als die Einnahmen aus dem Hauptberuf. Nach § 3 Z 16c EStG gibt es diese Einschränkung (Nebentätigkeit) gar nicht, daher kann die PRAE auch bei Kurzarbeit steuerfrei ausbezahlt werden. Wir weisen allerdings darauf hin, dass die PRAE eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung darstellt. Die Tätigkeit muss daher dergestalt sein, dass mit ihr auch tatsächlich Reiseaufwendungen zumindest dem Grunde nach verbunden sind.

16.03.2020 Wo erhalte ich Informationen zu meinen Rechten und Möglichkeiten zur Kostenerstattung in Bezug auf Reisen und?

Das Europäische Verbraucherzentrum stellt Informationen zu Problemen und Rechten in Bezug auf den Coronavirus bei Pauschalreisen, Einzelbuchungen und für Reisende, die bereits unterwegs sind, zur Verfügung (https://europakonsument.at/). Zudem haben das Sozialministerium und der Verein für Konsumenteninformation eine Hotline für Fragen rund ums Reisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingerichtet. Die Hotline ist täglich (auch am Wochenende) von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 201211 erreichbar.

wichtige Links zum Thema

Information für Verbände im Zusammenhang mit Bundes-Sportförderung:

Etwaig anfallende Stornogebühren in Zusammenhang mit dem Coronavirus sind in der Bundes-Sport GmbH (BSG) abrechenbar. Trotzdem wird erwartet zunächst mit dem Reiseveranstalter, insbesondere bei Reisen in Gebiete, für die eine aktuelle Reisewarnung des Außenministeriums gilt, eine Kulanzlösung ohne das Zahlen von Stornogebühren anzustreben. Vor einer endgültigen Absage einer sportlichen Aktivität (Reise zu Trainingslager oder Wettkampf), die grundsätzlich von der BSG gefördert wird, ist mit dem Geschäftsführer Sport der BSG, Mag. (FH) Clemens Trimmel, Kontakt aufzunehmen (office@austrian-sports.at; +43 1 / 50 32 344).

 

Stand: 29.05.2020, 18:30