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Tom Frühwirth ist Glocknerkönig

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2mal Platz 1 und 2mal Platz 2 somit Gesamtsieger und zwischendurch beim „Glocknerkönig“ erster am Gipfel!

Etappe1 (30.05-2019) - Straßenrennen in Gallspach: Auf der sehr anspruchsvollen Strecke versuchte ich mich sofort am ersten steilen und langen Anstieg abzusetzen. Konnte auch wirklich eine Lücke auf Rafal Wilk (POL) herausfahren und mit der Attacke bereits das restliche Feld distanzieren.

Im weiteren Streckenverlauf schloss Wilk die Lücke aber wieder, ich bin bergab alles andere als ein Kind von Traurigkeit, aber Rafal Will ist in den Abfahrten als Ex-Speedway WM Profi und mit einem tieferen Schwerpunkt an seinem Handbike, unschlagbar schnell. Auch in der Folge versuchte ich mich abzusetzen und das Rennen hart zu machen, konnte mich aber nicht entscheidend Absetzen. So ging es in den Zielsprint. Absichtlich fuhr ich diesen von vorne da 200Meter vor den Ziel noch eine Kurvenkombination war und konnte mit dem letzten Antritt auch eindeutig die erste Position behaupten.

Etappe2 (31.05-2019) – Sprint-Bergrennen in Haag am Hausruck: Rafal Wilk (POL), Felix Frohofer (SUI) und ich konnte uns an der erste Steigung absetzen. Beim dritten Anstieg musste dann auch Felix Frohofer abreißen lassen. Rafal Wilk blieb hartnäckig an mir dran und hat mich in der letzten langen Abfahrt etwas distanziert. Der Zielstrich ging zwar wieder etwas bergauf aber ich konnte den Rückstand nicht mehr ganz schließen und so gewann er einige Meter vor mir. Unser für das Zeitfahren endwickelte, und von Ludwig Hackinger gebaute Handbike, hat bergab einen Nachteil, da es einen höheren Schwerpunkt hat. Man kann eben nicht im allen Bereichen technisch an der Spitze sein. Auf die Leistung bezogen war ein super Rennen von mir und gegen den „Downhill King“ hatte ich heute kein „Leiberl“.

Etappe3 (01.06.2019) – Einzelzeitfahren in Bad Hall: Das Zeitfahren wurde leider von 16 KM und 216 Höhenmeter auf 6,1KM und 96 HM verkürzt, da der UCI Delegierte den anderen Strecken Teil als zu gefährlich ansah, die Streckenführung war auch „mutig“ gewählt. Als Zeitfahrer habe ich mich auf ca. 30min am Limit gefreut und nicht 10min All-Out. Etwas genervt zog ich die 6,1Km aber voll durch und konnte auf der kurzen Fahrzeit trotzdem 30sec auf Rafal Wilk herausfahren. Dritter wurde wie schon die Tage zuvor Felix Frohofer (SUI).

Glocknerkönig Light – als „kleines“ Zwischen-Rennen

Rafal Wilk (POL) war von meinem Vorschlag Sonntag-Früh in Ferleiten zum Glocknerkönig zu starten sofort begeistert. Ein großer DANK an die Veranstalter des Glocknerkönigs, die uns noch einen Start ermöglichten. Deswegen ging es Sonntag´s um 03:30 auf nach Bruck an der Glocknerstraße. Um 07:40 war dann der Start ab Ferleiten. Von Beginn an haben wir uns ein Duell an der Dauerleistungsgrenze geliefert. Ich war etwas überrascht als nach 3 Kilometer eine Lücke aufgegangen ist und diese immer größer wurde. Da ich mich gut fühlte zog ich voll durch, teilweise auch über der Dauerleistungsgrenze. Dadurch wurden die letzten 3 Kilometer auch noch richtig hart. Ich musste ein klein wenig rausnehmen aber es war noch immer am absoluten Limit. So kam ich nach 1h23min als erster Handbiker am Glockner an. Rafal Wilk konnte ich satte 5 Minuten abnehmen. Es war wirklich eine sehr gut Leistung, nach 3 harten Renntagen vorab. Danach sofort wieder ins Auto, um den Start in Schwanenstadt (13:00) nicht zu versäumen.

Etappe4 (02.06.2019) – Straßenrennen in Schwanenstadt: Nach dem „Aufwärmen“ am Glockner waren wir ganz glücklich, dass nur 3 Runden auf dem Programm standen. In der ersten Runde waren wir noch in einer 7Mann Spitze unterwegs und Rafal Wilk und ich haben etwas abgewartet. Mitte der zweiten Runde attackierte ich dann aber doch, zuerst waren wir noch zu dritt, am Ende der Runde noch zu zweit. Ich attackierte dann zwar noch, war aber auch nicht mehr sehr motiviert, da ich wusste, dass wenn ich mit Rafal Wilk ins Ziel komme, mir der Gesamtsieg sicher ist. Deswegen ließ ich in der letzten Kurvenpassage vor dem Ziel auch etwas Nachsicht walten und zog etwas zurück, um nicht einen Crash zu riskieren. Der Weg zum Ziel war dann zu kurz um noch an Rafal Wilk vorbei zukommen. Er hat 2mal gewonnen ich habe 2mal gewonnen, im Endeffekt hat der Vorsprung im Zeitfahren den Ausschlag gegeben. Und für mich der wichtigste „Titel“ war, der „erster am Glockner“!


Tom Frühwirth ist Glocknerkönig

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