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Leichtathletik Staatsmeisterschaften 2019

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Zahlreiche Medaillen gab es für SPORTUNION AthletInnen bei den Leichtathletik Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse.

Sarah Lagger holt sich zum Auftakt den Sieg im Frauenbewerb Kugelstoßen

Favoritin Sarah Lagger (TGW Zehnkampf UNION) setzte sich bereits im ersten Versuch an die Spitze des 7-köpfigen Feldes. Mit einer starken Serie von vier Stößen auf über 14 Meter kam sie zwar nicht ganz an ihre erst vor Kurzem bei der U23-EM in Gävle/SWE aufgestellte PB von 15,23m heran, 14,52m reichten aber allemal für den Sieg. Dahinter konnte sich Lokalmatadorin Christina Scheffauer (IAC) mit 14,22m Silber sichern, Bronze ging an die neue Siebenkampf-Rekordhalterin Verena Preiner (UNION Ebensee) mit 14,06m. Im Männerbewerb ging Rang drei mit 14,49m an Armin Beham (TGW Zehnkampf Union).

Im Hammerwurf und Diskuswurf ging Rang 3 an Armin Beham (TGW Zehnkampf Union, 47,14 und 48,48m).

Hochsprung:

Wie schon im letzten Jahr gab es auch heuer eine spannende Entscheidung im Hochsprung der Männer, und auch der Ausgang war derselbe wie 2018. Wieder setzte sich Andreas Steinmetz (SVS LA) durch, weil er die 2,03m im zweiten Versuch, sein schärfster Konkurrent Ben Henkes (ULC Riverside Mödling) erst mit dem dritten Sprung überquerte. Dreisprungspezialist Philipp Kronsteiner (TGW Zehnkampf Union) holte mit 1,97m Bronze.

Hauchdünne Entscheidung auch im Hochsprung der Frauen. Die ehemalige EM-Teilnehmerin Ekaterina Krasovskiy (DSG Wien) setzte sich nach ihrer Babypause bei gleicher übersprungener Höhe von 1,80m nur dank der geringeren Anzahl von Fehlversuchen gegenüber Lea Germey (SV Reutte LA Raiffeisen) durch, die mit dieser Höhe eine neue PB aufstellte. Bronze ging an Titelverteidigerin Sarah Zimmer (DSG Wien), die 1,74m übersprang.

Weitsprung:

Äußerst spannend verlief der Weitsprung der Männer, in dem die Führung gleich mehrfach wechselte. Zuerst übernahm Favorit Federico Kucher (LAC Klagenfurt) mit 7,03m die Führung, musste diese aber in Runde 5 an Valentin Voit (TGW Zehnkampf UNION) abgeben, der mit 7,16m seine PB gleich um 46cm verbessern konnte. Doch auch dieser Sprung reichte noch nicht zum Sieg, denn im letzten Durchgang schnappte sich Isaac Asare (UNION Salzburg LA) mit 7,18m noch Gold.

Im Frauenbewerb war Österreichs beste Nachwuchs-Weitspringerin Ingeborg Grünwald (UNION Salzburg LA) heute ungefährdet. Auch in diesem Bewerb herrschte zeitweise starker Regen, durch den sich die 5. der U20-EM aber nicht beirren ließ und mit 6,20m nur um 4cm unter ihrer Bestleistung blieb. Silber ging an Sarah Lagger (TGW Zehnkampf UNION, 5,85m), Bronze holte sich wie schon im Hochsprung Sarah Zimmer (DSG Wien, 5,63m)

Stabhochsprung:

Rang 3 für Herbert Winkler (UNIN Neuhofen/Krems 4,85m).

Überraschung im Stabhochsprung der Frauen, wo Titelverteidigerin Agnes Hodi (UNION St. Pölten), die sich heuer bereits auf 4,21m gesteigert hatte, nach einer Rückenverletzung mit 3,80m weit unter ihren Möglichkeiten blieb und nur Silber holte. Der Sieg ging mit 3,90m an Anna Sarah Sailer (ATSV Innsbruck), Bronze holte sich Katrin Preiner (UNION Ebensee) mit 3,50m.

100m:

Markus Fuchs (ULC Riverside Mödling) verteidigte im 100m Finale bei unangenehm stürmischen Bedingungen mit 10,51s (-0,7) souverän seinen Titel vor Maximilian Münzker (ULC Weinland, 10,87s) und Daiyehan Nichols-Bardi (UNION St.Pölten, 10,91s)

Bei den Frauen konnte sich EM-Teilnehmerin Alexandra Toth (ATG) bei ebenfalls stürmischen Bedingungen und stark wechselnden Windrichtungen in 11,56s (2,3) deutlich vor Karin Strametz (SU Kärcher Leibnitz, 11,88s) und Magdalena Lindner (ULV Krems, 11,92s) durchsetzen.

400m:

Rang 3 für Hürdenspezialist Markus Kornfeld (DSG Wien  48,62s).

Starkes Comeback von Susanne Walli (TGW Zehnkampf-UNION) nach mehrwöchiger Verletzungspause, durch die sie auch die Universiade verpasste. Mit einer Zeit von 54,26s siegte sie mit über 3 Sekunden Vorsprung auf Sigrid Portenschlager (DSG Wien, 57,66s) und Lisa Wiesmayr (ULC Linz Oberbank, 58,44s).

800m:

Bronze ging in an Nicolas Schwaiger (ULC Riverside Mödling) in 1:55,85min.

Bei den Frauen gab es durch Carina Schrempf (UNION St.Pölten) einen erfreulichen Comeback-Sieg. Die Steirerin war seit den Staatsmeisterschaften 2017 vom Verletzungsteufel verfolgt, ein Ermüdungsbruch, ein Bänderriss und Rückenprobleme verhinderten zwei Jahre lang ein Training.

Carina Schrempf: „Ich habe in den letzten beiden Jahren viel Alternativtraining gemacht, viel Radgefahren und habe schwimmen gelernt. Jetzt arbeite ich intensiv mit meinem Physiotherapeuten in der Trainingsgestaltung zusammen, damit wir herausfinden, wie ich die Belastungen am besten vertrage, ohne wieder Verletzungen zu riskieren. Gefühlt habe ich mein Potential durch die vielen Unterbrechungen in meiner Karriere noch bei Weitem nicht ausgenutzt. Es hat mich total überrascht, dass ich jetzt nach nur sechs Wochen Vorbereitung hier wieder Vollgas geben konnte, dann auch noch zu siegen freut mich umso mehr.“

5000m:

Hier dominierte eine Athletin von Beginn an. Julia Mayer (DSG Wien) lief den Konkurrentinnen unwiderstehlich davon und zog einsam ihre Runden an der Spitze. In 16:37,16 min holte sie sich überlegen Gold.

Speerwurf:

Silbermedaillengewinnerin Patricia Madl (SPORTUNION IGLA long life) zeigte mit 49,18m eine tolle Weite, Bronze ging mit sehr guten 48,13m an U20-Athletin Noemi Luyer (UNION Pottenstein).

Gleich im ersten Versuch legte bislang 6-fache Staatsmeister Matthias Kaserer (UNION Salzburg LA) mit 68,03m eine Weite vor, an die niemand mehr herankam. Am Ende konnte sich der Salzburger sogar noch auf 68,19m steigern und holte sich so Titel Nr. 7.

Dreisprung:

Philipp Kronsteiner (TGW Zehnkampf-Union) war in diesem Bewerb wie erwartet nicht zu schlagen. Mit 15,65m (0,0) kam er aber nicht ganz an seine heuer bereits gezeigten Leistungen heran. Vereinskollege Endiorass Kingley (14,32m PB) holte Silber.

Michaela Egger (UNION Salzburg Leichtathletik) setzte ihre grandiose Reihe an Siegen auch heuer fort und holte mit 12,31m den 14. Staatsmeistertitel in Serie. In ihrem erst zweiten Wettkampf des Jahres zeigte die Salzburgerin wieder einige tolle Sprünge, wobei die weitesten aber ungültig waren. Nur 4cm dahinter platzierte sich Jana Schnabel (ULC Linz Oberbank), die mit 12,27m neue PB aufstellte.

200m:

Kleine Überraschung auf der langen Sprintdistanz der Männer, Favorit Markus Fuchs (ULC Riverside Mödling) blieb in 21,27s (-0,5) ungefährdet und holte sich so das Sprint-Double.

Platz 2 für Ina Huemer (SU IGLA long life, 24,51s) und Platz 3 für  Magdalena Lindner (ULV Krems, 24,56s), die durch eine Trainingsverletzung etwas gehandicapt war.

1500m:

Auf der letzten Runde verschärfte U20-EM-Finalist Albert Kokaly (DSG Maria Elend) das Tempo und sprintete in 3:54,08 min souverän zu seinem ersten Staatsmeistertitel. Andreas Vojta verpasste so seinen 34. Staatsmeistertitel und holte in 3:55,71 min Silber, Bronze ging in 3:57,87 min an Nikolas Franzmair (TGW Zehnkampf UNION).

Bronze geht an Julia Mayer (DSG Wien, 4:35,91 min PB).

110/100m Hürden:

Martin Kainrath (ULC Linz Oberbank) hatte im Ziel mit 14,84s (0,0) hauchdünn die Nase vorne. Nur 2/100s dahinter lag Lorenz Ursprunger (LCA Umdasch Amstetten), der in 14,86s neue PB erzielte. Rang 3 ging in 15,19s an Ivan Ferrighetto (DSG Wien).

Leider musste Stephanie Bendrat (UNIONSalzburg LA) wegen einer fiebrigen Erkrankung ihren Start über 100m Hürden in Innsbruck kurzfristig absagen, daher lag die große Favoritenrolle alleine bei Beate Schrott (UNION St. Pölten). Diese konnte sich den Titel dann in 13,53s (-0,3) sichern, dahinter ging Silber in 13,67s an Karin Strametz (SU Kärcher Leibnitz), Bronze holte sich Mehrkämpferin Verena Preiner (UNION Ebensee) in 13,73s.

400m Hürden:

In Abwesenheit des Titelverteidigers Dominik Hufnagl entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Duell zwischen Markus Kornfeld (DSG Wien) und Sebastian Gaugl (KSV alutechnik). Bis zur achten Hürde lagen die Beiden gleichauf, erst auf der Zielgerade konnte sich der Wiener mit 52,68s gegenüber 53,83m dann noch deutlich absetzen.

Deutlich dagegen von Beginn an das Frauen-Rennen, in dem U20-Athletin Lena Pressler (UNION St.Pölten) vom Startschuss weg den Ton angab. Trotz einiger Rhythmusprobleme war sie in 61,69s ungefährdet und holte sich ihre erste Goldmedaille in der allgemeinen Klasse. Um die weiteren Plätze war es jedoch spannend, Silber holte sich mit einem starken Finish noch Magdalena Baur (TS Lauterach, 63,49s) vor Lisa Wiesmayr (ULC Linz Oberbank) in 63,76s.

Staatsmeister aus SPORTUNION Vereinen 2019:

Männer:
100m: Markus Fuchs (ULC Riverside Mödling) 10,51s
200m: Markus Fuchs (ULC Riverside Mödling) 21,27s
1500m: Albert Kokaly (DSG Maria Elend) 3:54,08 min
4x100m: ULC Riverside Mödling (Nnamdi, Fuchs, Meyer, Schwaiger) 41,21s
110m Hürden: Martin Kainrath (ULC Linz Oberbank) 14,84s
400m Hürden: Markus Kornfeld (DSG Wien) 52,68s
Weitsprung: Isaac Asare (Union Salzburg LA) 7,18m
Dreisprung: Philipp Kronsteiner (TGW Zehnkampf-Union) 15,65m
Speerwurf: Matthias Kaserer (Union Salzburg LA) 68,19m

Frauen:
400m: Susanne Walli (TGW Zehnkampf Union) 54,26s
800m: Carina Schrempf (Union St.Pölten) 2:12,40min
5000m: Julia Mayer (DSG Wien) 16:37,16 min
100m Hürden: Beate Schrott (Union St. Pölten) 13,53s
400m Hürden: Lena Pressler (Union St.Pölten) 61,69s
4x100m: Union St.Pölten (Edlinger, Pressler, Burda, Schrott) 47,31s
Weitsprung: Ingeborg Grünwald (Union Salzburg LA) 6,20m
Hochsprung: Ekaterina Krasovskiy (DSG Wien) 1,80m
Dreisprung: Michaela Egger (Union Salzburg Leichtathletik) 12,31m
Kugelstoßen: Sarah Lagger (TGW Zehnkampf Union) 14,52m


Markus Fuchs

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