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Junge dürfen nicht unter die Räder kommen

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Pam Forster war nie die klassische Verbandsfunktionärin und wird es wohl auch nie sein. Doch in der SPORTUNION legt sie sich als Interessensvertretung der urbanen Sportarten ins Zeug. Was das beiden Partnern bringen kann, erläutert Präsident Peter McDonald.

SPORTUNION: Sie haben zur Überraschung vieler Pam Forster in Ihr Vorstandsteam geholt – eine Vertreterin der nicht traditionellen, urbanen Sportarten. Welche Gedanken haben Sie dabei geleitet?

Peter McDonald: Pam ist eine sehr authentische Vertreterin ihrer Generation. Und wir als SPORTUNION sind immer bestrebt, mit der Zeit zu gehen. Wir sind schon jetzt die Heimat der Jugend und der jungen Sportarten und wollen diese Position in Zukunft weiter ausbauen. Es gibt viele junge Leute, die ihre eigene Sportart entwickeln, tolle Persönlichkeiten, die ihren Sport so intensiv leben, dass sie damit sogar eine eigene Art von Jugendkultur angestoßen haben. Denen wollen wir Heimat sein – ohne sie in irgend­welche Schablonen zu zwängen. Sie sollen ihre Sportart so entwickeln können, wie sie es für richtig halten. Es muss nicht immer so laufen, wie es lang gediente Funktionäre gewöhnt sind.


Wie kann die SPORTUNION von Pam Forster und Freerunning profitieren?
Klar verbinde ich mit ihrem Engagement auch die Zielsetzung, dass wir von ihrer jungen, urbanen und unbekümmerten Herangehensweise lernen. Unser Fokus liegt nicht primär darauf, Mitgliederzahlen zu steigern oder mit der Brechstange neue Vereine zu generieren. Ich habe Pam gleich bei unserem ersten Treffen gesagt: „Wir wollen von dir lernen, wie die heutige urbane Generation tickt und wie wir für diese attraktiv werden oder bleiben können. Wir wollen aber auch, dass du uns und unsere Strukturen hinterfragst, weil du unvoreingenommen bist und eine völlig andere Perspektive einbringen kannst. Dass du Dinge in Frage stellst, die gewachsen sind. Wir gehen dem dann gemeinsam auf den Grund. Wir wollen uns selbst – also intern – challengen, um wettbewerbs­fähig zu bleiben und um uns weiter­zuentwickeln. Dazu gehört es auch, manches neu zu denken, neue Ideen und Ansätze einzubringen.


Und wie können sich urbane Sportarten das Naheverhältnis zur SPORTUNION zunutze machen?
Wir bieten ihnen den Mehrwert von Vereinsstrukturen und eine breite Unter­stützung eines Verbandes an. Sowohl was die Interessens­vertretung als auch Service, Know How und Familien­geist anbelangt. Gerade jetzt, wo die noch sehr junge Sportart darum kämpfen muss, nicht von anderen großen Fachverbänden für ihre Interessen vereinnahmt zu werden, stellen wir uns als SPORTUNION klar auf die Seite der jungen Sportlerinnen und Sportler. Wir haben deshalb bereits Ende 2018 den einstimmigen Beschluss gefasst, Parkour und Freerunning als Sportarten und den Österreichischen Parkour und Freerunning Verband als nationale Vertretung eben dieser Disziplinen anzuerkennen. Ein Präzedenzfall für die volle Unter­stützung der neuen Sportarten im Match gegen manche Altherren-Komitees. Wir werden die Jungen nicht unter die Räder kommen lassen. Wir stehen aber natürlich nicht nur mit Rat und Tat zur Verfügung, sondern auch mit Equipment, wenn ein Event organisiert werden muss, bieten Sportstätten für Trainingszwecke und Wettkämpfe an und vieles mehr.


©Herbert Kratky

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