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BSO: Forderungen an künftige Regierung

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Bundes-Sportorganisation fordert unter anderem einen breit angelegten ORF-Sportkanal, einen langfristigen Plan für Sportstätten und eine Ausweitung der täglichen Bewegungseinheit - derstandard.at/2000067637373/BSOpraesentiert-Forderungskatalog-an-zukuenftige-RegierungBundes-Sportorganisation fordert unter anderem einen breit angelegten ORF-Sportkanal, einen langfristigen Plan für Sportstätten und eine Ausweitung der täglichen Bewegungseinheit - derstandard.at/2000067637373/BSOpraesentiert-Forderungskatalog-an-zukuenftige-RegierungBundes-Sportorganisation fordert unter anderem einen breit angelegten ORF-Sportkanal, einen langfristigen Plan für Sportstätten und eine Ausweitung der täglichen Bewegungseinheit - derstandard.at/2000067637373/BSOpraesentiert-Forderungskatalog-an-zukuenftige-RegierungBundes-Sportorganisation fordert unter anderem einen breit angelegten ORF-Sportkanal, einen langfristigen Plan für Sportstätten und eine Ausweitung der täglichen Bewegungseinheit - derstandard.at/2000067637373/BSOpraesentiert-Forderungskatalog-an-zukuenftige-RegierungBundes-Sportorganisation fordert unter anderem einen breit angelegten ORF-Sportkanal, einen langfristigen Plan für Sportstätten und eine Ausweitung der täglichen Bewegungseinheit - derstandard.at/2000067637373/BSOpraesentiert-Forderungskatalog-an-zukuenftige-RegierungBundes-Sportorganisation fordert unter anderem einen breit angelegten ORF-Sportkanal, einen langfristigen Plan für Sportstätten und eine Ausweitung der täglichen Bewegungseinheit - derstandard.at/2000067637373/BSOpraesentiert-Forderungskatalog-an-zukuenftige-Regierungbreit angelegten ORF-Sportkanal, einen langfristigen Plan für Sportstätten und eine Ausweitung der täglichen BewegungseinheitBundes-Sportorganisation fordert unter anderem einen breit angelegten ORF-Sportkanal, einen langfristigen Plan für Sportstätten und eine Ausweitung der täglichen BewegungseinheitBundes-Sportorganisation fordert unter anderem einen breit angelegten ORF-Sportkanal, einen langfristigen Plan für Sportstätten und eine Ausweitung der täglichen BewegungseinheitAusweitung der täglichen BewegungseinheitAusweitung der täglichen Bewegungseinheitreit, eine nationale Sportstättenstrategie oder die Erhöhung des Sport-Stellenwerts in der Gesellschaft: Vergangenen Freitag präsentierte die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) 10 Forderungen an die künftige Regierung.

Sport ist nicht nur ein Hobby - Sport ist deutlich mehr. Das zeigen eindrucksvolle Fakten, welche die BSO im Rahmen einer Pressekonferenz hervorhob:

  • Sport begeistert in Österreich jede Woche 4 Mio. Menschen - 50% der ÖsterreicherInnen sind mindestens 1 Mal pro Woche mit mittlerer Intensität länger als 10 Minuten aktiv.
  • Jede/r viert/e nimmt zumindest 2-3 Mal pro Monat an organisierten sportlichen Aktivitäten teil (vgl. IFES Bewegungsmonitoring 2017, demnächst veröffentlicht).
  • Mehr als 500.000 ÖsterreicherInnen sind jede Woche bereit, sich ehrenamtlich für ihren Sport zu engagieren (vgl. BMASK Freiwilligenbericht 2015).
  • Der Sport trägt direkt und indirekt 15 Mrd. € zum BIP bei und ist Arbeitgeber für 333.000 Menschen (Ehrenamtliche nicht mitgerechnet).
  • Körperliche Aktivität spart dem Staat jedes Jahr bis zu 530 Mio. Euro (vgl. SportsEconAustria-Studien). Und auch eine weitere Studie belegt, dass sich Investitionen in Sport und Bewegung bezahlt machen. Jeder in den Sport investierte Euro kommt fünffach zurück (vgl. Weiß)

Forderungen an die kommende Regierung
Aufgrund dieser Fakten forderte die BSO dazu auf, dem Sport einen entsprechenden Stellenwert in der Politik einzuräumen. Gleichzeitig wurde ein Forderungskatalog an die künftige Regierung vorgestellt. Die Inhalte betreffen unter anderem den Stellenwert des Sports, das Thema Bewegung für Kinder und Jugendliche, die Infrastruktur und Sportgroßveranstaltungen oder die Rahmenbedingungen für Spitzensport in Österreich.
Link öffnet in externem Fenster:  Link zum Forderungskatalog

Video der Pressekonferenz

Statements

BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer
„Der Sport braucht einen höheren politischen Stellenwert und darf nicht wieder zum Wanderpokal werden. Wir plädieren daher für den Beibehalt eines Sportministeriums idealerweise beim Verteidigungsressort. Zudem sind die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für das Funktionieren unseres Freiwilligensystems im Sport seitens der Bundespolitik sicherzustellen. Neben einer Valorisierung der Besonderen Bundes-Sportförderung fordern wir gleiche steuerliche Anreize wie Bildung, Soziales und Kultur. Bereits vor der Wahl waren sich die Parteien in Punkten wie Sport und Schule oder Sportinfrastruktur einig. Nun gilt es, diese Inhalte auch einzufordern.“

BSO-Vize- und SPORTUNION-Präsident Hartwig Löger
„Kinder und Jugendlichen sind das Kapital unserer Zukunft. Aktuelle Studien verdeutlichen weiterhin die drastischen Entwicklungen in eine gesundheitsschädigende Richtung. Wir fordern daher die Umsetzung der täglichen Bewegung an allen Kindergärten, Volkschulen und Schulen der 10-14-Jährigen in der nächsten Periode sowie eine hundertprozentige Offenheit des Bildungssektors für eine gemeinsame Zusammenarbeit. Auch die Haftungsbestimmungen für die vielen Tausenden Sportbetreuerinnen und -betreuer müssen entschärft werden!“

BSO-Vize- und AFBÖ-Präsident Michael Eschlböck
„Wir fordern die notwendigen Rahmenbedingungen für Spitzensport in Österreich. Dabei gilt es alle Beteiligten in die Pflicht zu nehmen und eine gesamtösterreichische Abstimmung zu gewährleisten, wenn es um Sportstätten und Bewerbungen für Sportgroßveranstaltungen geht. Es braucht auch ein auf den Sport abgestimmtes Bildungssystem, das bereits ab dem Alter von 10 Jahren Rücksicht auf die Erfordernisse ernsthaften Leistungssports nimmt, sportartenspezifische Leistungszentren, die bereits für den Nachwuchs offen sind, Arbeitsplätze in den Heeressportzentren am selben Ort, begleitende Berufsausbildungsangebote und eine finanzielle Basisunterstützung zum Beispiel in Form der Sporthilfe, die eine echte Entlastung darstellt.“

(APA, 11.11.2017)


BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer, BSO-Vizepräsidenten Hartwig Löger und Michael Eschlböck fordern einen höheren Stellenwert für den Sport. Foto: BSO/Hagen

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