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Bronze im Einzelzeitfahren für Tom Frühwirth

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Tom Frühwirth holt bei den UCI Paracycling Weltmeisterschaft 2019 in Emmen (NED) Bronze im Einzelzeitfahren und Platz 5. beim Straßenrennen.

Bericht Tom Frühwirth:

Platz 1 und 2 waren schon vor dem Rennstart, wenn nicht etwas Außerordentliches passieren würde, praktisch vergeben. Denn Jetze Plat (NED) ist seit 3 Jahren ungeschlagen (Siegerzeit 28min03sec) und auf flachen Kursen ist Tom Davis (USA, Platz2 mit 28min30sec) auch, wie man so schön sagt, eine Bank. Deswegen war abzusehen, dass ich mit 3-4 Athleten um den dritten Platz kämpfen werde.

Ich setzte mich mit einer Zeit von 29min18sec mit 8 Sekunden gegenüber Rafal Wilk (POL) durch. Trotz des herrschenden Windes, habe ich mich entschieden mit 3 Scheibenräder zu fahren, wie immer war es teilweise die richtige Entscheidung und manchmal, je nach Streckenabschnitt, vielleicht nicht die Beste, aber ich würde wieder mit dem gleichen Setup starten.

Mit meinen Leistungswerten und der körperlichen Ausbelastung war ich sehr zufrieden. Noch bevor ich meine Platzierung wusste habe ich schon mitgeteilt, dass ich auch mit Platz 4 oder 5 zufrieden sein würde, denn mehr als meine persönliche Bestleistung abrufen, kann ich nicht tun. Natürlich freue ich mich über Bronze, es ist eine perfekte Draufgabe auf eine sehr gute Zeitfahrleistung in einer erfolgreichen langen Saison. Ich war von Beginn der Wettkampfsaison in sehr guter Form und konnte diese über einen sehr langen Zeitraum halten.

Nach dem Weltcupgesamtsieg, den ich wegen des Fehlens von Jetze Plat bei einer Weltcupstation, gewonnen habe, ist es das abschließende Highlight und spricht für meine Konstanz.

Straßenrennen: Bei windigen Bedingungen standen 9 Runden, mit insgesamt 67 Kilometer, auf dem Programm.
In Runde 1 ist mir die Kette abgesprungen, den 10sec Rückstand konnte ich aber in einer halben Runde wieder schließen. Kurz danach habe ich mich dann, in der zweiten Runde, mit einem anderen Athleten (Mathieu Bosredon, FRA) verhakt. Nach einem Stoß von hinten, was bei Attacken und Anbremsen immer wieder passiert, hat sich mein Fußbügel in seinem Auffahrschutz verhakt. Bei 40km/h war es eine sehr gefährliche Situation aber zum Glück kamen wir ohne Sturz zu stehen. Leider waren die Handbikes nicht einfach zu trennen, so musste ich aus dem Handbike aussteigen, und sitzend die Handbikes voneinander trennen.

Zurück in das Bike, Beckengurt an und „Mein“ zweiter Rennstart. Natürlich ein Neustart mit Rückstand, ich schätze etwas mehr als eine Minute. Dann begann meine Jagd. Zuerst habe ich meinen „Pech-Gefährten“ Bosredon eingeholt und mitgenommen. Runde für Runde konnte ich die Abstände verringern und so die vierte und die dritte Gruppe einholen und stehenlassen. Danach sah ich auch noch die Möglichkeit die zweite Gruppe einzuholen und war weiter in meinem „Flow“. 1,5 Runde vor dem Ende ist es mir wirklich gelungen. Ich versuchte zwar wieder mich von der Gruppe zu lösen aber in dieser Gruppe gelang es mir nicht mehr. So ganz nebenbei ist mir in Runde 3 und 5 noch 2 mal die Kette abgesprungen, was wieder je 10 Sekunden gekostet hat.

Die 3-Mann Spitze war aber schon viel zu weit weg, um noch bis ganz vorne zu kommen. So führte ich diese Gruppe bis kurz vor das Ziel. Dort hatte ich sogar noch Kraft um mich zu behaupten und musste nur einem Athleten im Sprint den Vortritt lassen. Ich habe eine unglaubliche Freude, dass ich so eine super Leistung abrufen konnte. Ich bin mit dem Rennverlauf eigentlich mehr zufrieden als wenn ich Zweiter oder Dritter geworden wäre, da ich dort „nur“ Mitfahren hätte müssen. Ich bin mir sicher einige „Leistungs“-Sportler verstehen mich. Ok der WM Titel wäre noch schöner gewesen, aber dieser ging wie im Zeitfahren wieder an Jetze Plat (NED), vor Tom Davis (USA) und Travis Geartner (USA). Um den dritten Platz hätte ich ohne den Zwischenfall wohl mitgeredet, die beiden ersten sind im Sprint deutlich stärker als ich. Heuer habe ich trainingstechnisch alles richtig gemacht und über die ganze Saison immer Top-Leistungen abgerufen, die heutige Leistung unterstreicht es zum Abschluss.


Bronze im Einzelzeitfahren für Tom Frühwirth

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