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"Sport respects your rights" - Gemeinsam für den Schutz der Kinder und Jugendlichen im europäischen Sport

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Sophie Karmasin, Marlies Schild und Hartwig Löger bei Abschlusskonferenz zu EU-Projekt in Wien am 26. Februar 2015 

Zu Beginn der europäischen Konferenz "Sport respects your rights" in Wien am 26. und 27. Februar 2015 informieren die
österreichische Jugendministerin Sophie Karmasin, Ski-Weltmeisterin
Marlies Schild, Expertin Bettina Rulofs und SPORTUNION Präsident
Hartwig Löger im Rahmen eines Pressegesprächs über das Thema
Jugendschutz und Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport.

Im Projekt "Sport respects your rights" haben 10 internationale
Partnerorganisationen aus sechs EU-Mitgliedsländern in den letzten
zwei Jahren zusammengearbeitet. Dabei wurde der positive Zugang über
die Jugendlichen selbst gewählt. In so genannten Peer Modellen haben
Jugendliche aus 8 Organisationen und 6 Nationen in ihrem
Vereinsumfeld das Thema Jugendschutz aufbereitet, in gemeinsamer
Arbeit Maßnahmen entwickelt und sich mit den Jugendlichen aus den
anderen Ländern vernetzt. Herausgekommen ist ein starkes Netzwerk aus
514 Jugendlichen, das 16 Maßnahmen entwickelt hat.

"Das gesunde und sichere Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in
den heimischen Sportvereinen liegt der SPORTUNION als Heimat von mehr
als 4.000 Vereinen in Österreich besonders am Herzen. Wir wollen den
Kindern und Jugendlichen in unseren Vereinen ein zweites Zuhause
bieten. Dazu müssen wir aber auch Gefahren und Herausforderungen für
dieses "Zuhause" im Sportverein offen ansprechen und damit
Bewusstsein schaffen. Mit dem EU-Projekt unter Führung der SPORTUNION
haben wir eine wichtige Grundlage für die Arbeit in den Vereinen
geschaffen. Die internationalen Erfahrungen helfen uns auch in
Österreich", fasst der Präsident der SPORTUNION Österreich Hartwig
Löger seine Erkenntnisse aus dem Projekt zusammen.

Die österreichische Familien- und Jugendministerin präsentierte die
vielfältigen Angebote des Jugendministeriums zur Bewusstseinsbildung
für den Schutz von Kindern und Jugendlichen in der österreichischen
Gesellschaft. "Wir setzen hier ganz stark auf die Zusammenarbeit mit
den Jugendlichen selbst. Die Bundesjugendvertretung ist für mich
dabei ein wertvoller und unverzichtbarer Partner. Genauso wichtig ist
die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg. Das Projekt "Sport
respects your rights" der SPORTUNION ist daher als europäisches
Netzwerk vorbildhaft", begrüßt Sophie Karmasin die Initiative der
SPORTUNION.

Als Spitzensportlerin über viele Jahre kann Marlies Schild persönlich
über die Chancen und besonderen Herausforderungen des Leistungssports
für junge Menschen berichten. "Für mich war der Sport in meiner
Kindheit und Jugend immer das Schönste. Gemeinsam mit anderen zu
trainieren, sich sportlich zu verbessern, Ziele anzuvisieren, sich
von Rückschlägen nicht vom Weg abbringen zu lassen, das sind
wertvolle Erfahrungen für mich gewesen. Ich habe mich dabei im
Sportverein und im Skiverband immer gut aufgehoben gefühlt. Aber
natürlich haben nicht alle das Glück, das ich hatte, meinen Weg bis
an die Spitze gehen zu können. Deshalb ist es mir sehr wichtig, dass
gerade auf die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung besonders
Acht gegeben wird. Der Leistungssport heutzutage lässt einem wenig
Raum, Kind oder Jugendlicher zu sein. Er ist eine eigene Welt, in der
die Einzelnen besonderen Schutz benötigen. Diese Botschaft wird über
"Sport respects your rights" vermittelt und das unterstütze ich
gerne."

Bettina Rulofs forscht als Wissenschaftlerin der Deutschen
Sporthochschule Köln seit Jahren als Expertin im Bereich
Jugendschutz: "Um präventiv gegen sexualisierte Gewalt in der
Gesellschaft und im Sport vorzugehen, muss es das oberste Ziel sein,
eine Kultur der Aufmerksamkeit gegen Gewalt und für die
Selbstbestimmung und Unversehrtheit von jungen Menschen zu
entwickeln. Dies ist der Ausgangspunkt für das von der EU geförderte
Projekt "Sport respects your rights". Ich freue mich über die Erfolge
der jungen Teilnehmer in den letzen zwei Jahren, die wir in der
Abschlusskonferenz hier in Wien am 26. und 27. Februar vorstellen
können."

Rund 120 Expertinnen und Experten kommen diese Woche in Wien im Haus
der Europäischen Union und an der Universität Wien zusammen, um die
Ergebnisse des Projekts vorzustellen und in der Folge die Maßnahmen
zur Umsetzung in ihren Ländern zu implementieren. Neben
Bundesministerin Sophie Karmasin werden auch noch die
österreichischen Abgeordneten zum Europäischen Parlament Ulrike
Lunacek und Heinz Becker teilnehmen. Von der Europäischen Union
werden der Leiter der Sportabteilung der Kommission Yves Le Lostecque
und die Direktorin des Europarats in Straßburg für Menschenrechte
Marja Ruotanen begrüßt.


Alle Informationen zum Projekt und zur Abschlusskonferenz, Präsentationen und Programm finden Sie hier.




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