Slackline
zurückUrsprünglich entwickelte sich Slacklinen in den 80er Jahren aus einer Nebenbeschäftigung in der Szene der Freikletter im Yosemite-Nationalpark in den USA. In Europa gilt der Fotograf und Extremkletterer Heinz Zak als Pionier. Dabei geht es hauptsächlich darum, auf dem Band die Balance zu halten und darauf zu stehen, zu gehen oder auch zu tricksen. Gelaufen wird auf der Line entweder barfuß oder mit Schuhen. "Um ein Gefühl für die Schwingungen zu bekommen, ist es für Anfänger besser, das Slacken erstmals ohne Schuhe zu versuchen", so Thomas Spöttl von den Vienna Slackliners, die der SPORTUNION Österreich vergangene Woche einen Besuch abstatteten.
Mittlerweile haben sich verschiedenste Spezialdisziplinen aus dem Slacklinen ausgebildet. Es gibt Longlinen, Highlinen, Waterlinen, uvm. "Insbesondere für Anfänger gut geeignet ist die Lowline", erklärte Spöttl. Das Band ist hier knie- bis hüfthoch über dem Boden gespannt und bis zu 15 Meter lang. Erfahrene Slacker können auf dieser Line auch Tricks wie rückwärtsgehen oder Saltos vollführen.
Die Anforderungen an die Sportler sind groß, neben Balance sind auch Koordination und Konzentration notwendig, um die Schwerkraft zu überwinden. Slacklinen eignet sich daher auch als Zusatztraining für Sportarten wie Klettern oder Skifahren, bei denen ein gutes Gleichgewichtsgefühl notwendig ist.
Slacklinen ist in den Jugendprojekten der SPORTUNION (z.B. klickdichein.com oder Upside Down) und bei den Actioncamps der SPORTUNION Jugend ein fixer Bestandteil geworden und wird dort den begeisterten Jugendlichen von erfahrenen Trainern beigebracht. Auch im Vereinssport bietet sich Slacklinen als ideales Zusatztraining an, dass für Abwechslung in den klassischen Einheiten sorgen kann. Über die SPORTUNION Akademie werden demnächst Einsteigerworkshops für Jedermann/Jederfrau angeboten, um auch unerfahrenen Interessenten einen gefahrlosen Einstieg in diese tolle Trainingsmöglichkeit zu bieten.
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